ZFC Meuselwitz II - SpVgg Geratal 0:1 (0:0)

 

(Kda) Dass es ein voller Punktgewinn im Auftaktspiel bei der als spielstarken bekannten Regionalliga-Reserve werden würde, war nicht vorhersehbar. Aber die Gerataler präsentierten sich, ähnlich wie in den Testspielen, in der Defensive bis auf die letzten 10 Minuten stark, ließen bis dahin nur zwei-, dreimal die Hausherren zur Entfaltung kommen und sicherten damit die bis dato völlig verdiente Führung. Freilich war wieder unübersehbar, dass es „Vorne“ nicht so richtig läuft. Diesmal mit Doppelspitze agierend (Thorwarth, Kühne), stimmten nach wie vor die Laufwege nicht und, was sich auch schon länger zeigt, die eklatante Abschlussschwäche. Sicherlich war dieser knappe Erfolg begünstigt durch den frühen Platzverweis des Meuselwitzer Torwarts (Handspiel außerhalb des Strafraums als er gegen den mit einem Steilpass geschickten Thorwarth retten wollte, 16.), aber so richtig Kapital aus der Überzahl und der Tatsache, dass von nun an ein Feldspieler das Tor hütete - der nominelle Ersatztorwart hatte gerade seine eigene Hochzeit mit einem Ehrenanstoß gefeiert - wurde nicht gezogen. Und wie es im Fußball so ist, machst du das zweite Tor nicht, wirst du hintenraus immer nervöser. So auch hier. Wie das Kaninchen vor der Schlange ließ man sich in den letzten Minuten vor das eigene Tor drücken, hatte bei einem Pfostenschuss (87.) Glück und der zwei Köpfe kleinere Dobrocki rettete dank seines exzellenten Stellungsspiels kurz vor Feierabend per Kopf gegen einen am langen Pfosten zum Einnicken bereiten Meuselwitzer.

Geratal begann druckvoll. Thorwarth (5.) und Linse (7.) hatten erste Chancen. Dann die oben schon geschilderte Situation der 16. Minute, Seeber tauchte mit einem „Schüsschen“ auf das Tor (32.) vorne mit auf. Mit einem typischen aber viel zu selten eingesetzten schnellen Umkehrspiel, Behr aus der Abwehr spielte den Ball auf Thorwarth, der verlängerte sofort in den freien Raum auf Kühne, wurde das 0:1 eingeleitet. Kühne schloss flach am Torwart vorbei ab (38.). Meuselwitzer Chancen aus dem Spiel heraus gab es bis zur 56. Minute nicht. Drei, vier Situationen aus Eckbällen bzw. Freistößen konnten relativ sicher geklärt werden. Als dann Thorwarth sowohl in der 50. Minute aus Nahdistanz wie auch in der 72. Minute aus halblinker Position das Tor nicht treffen konnte, Schmidt´s Rakete aus 25 Meter der „Ersatz“Torwart in ganz großem Stil entschärfte (78.) ging die Zitterei los, mit einem zwar glücklichen aber nicht unverdienten Ende. 

 

Aufstellung:

ZFC Meuselwitz II: Felter (RK, 16.), Haubenreißer, Gentzsch, Kotowski, Schwarzer (66. Lochmann), Wegner, Bartsch, Zobelt, Starke, Pitschel, May (29. Butowski, 84. Strobl)

SpVgg Geratal: Kott, Maleße (75. M. Zentgraf), Behr, Dobrocki, Schmidt, Linse (57. Heyer), Wollenschläger, Seeber, Thorwarth, Kühne (90. Seyfferth), Bischof

Schiedsrichter: Jänike (Jena)

 

Zuschauer: 71

 

Torfolge: 0:1 Kühne (38.)

 

 

SpVgg Geratal – FSV Sömmerda​  3:0 (0:0)

(Kda) So langsam neigt sich die Vorbereitungsphase auf die neue Punktspielsaison dem Ende entgegen und da sollten schon Strukturen für Spielanlage sichtbar sein. Aber irgendwie fehlten diese in dem Spiel gegen den Vertreter aus der Landesklasse bzw. waren nur zum Spielbeginn und in den letzten 20 Minuten zu sehen. Dazwischen waren Tristesse, kaum Laufbereitschaft und ständiges „Hintenrumspielen“, weil zur Spieleröffnung kaum Anspielmöglichkeiten geboten wurden, tonangebend. Wenn es am harten Training in der Woche gelegen haben soll, kann man optimistisch sein; wenn es am Fehlen solcher Kräfte wie Thorwarth, Wollenschläger und Brandl gelegen haben soll, dann auch. Wenn nicht, bleibt abzuwarten, wie die Mannschaft die ersten Spiele (in Meuselwitz und gegen den starken Aufsteiger Ohratal) übersteht! Dass das Konzept stimmen kann, zeigten die ersten Minuten als Bärwinkel zweimal die Möglichkeit hatte, eine schnelle Führung zu erzielen, und die letzten 20 Minuten, als genau das angestrebte Spiel, mit schnellem Umkehrspiel und Diagonalbällen in den freien Raum die Spitzen einzusetzen, umgesetzt wurde. Positiv über das gesamte Spiel – die Defensive scheint zu funktionieren, denn bis auf zwei Möglichkeiten der sich gut präsentierenden Gäste wurde nichts weiter zugelassen! Im Gegenteil, Dobrocki und Bischof fanden immer wieder die Möglichkeit, sich in das Angriffsspiel mit einzuschalten.

Letzterer war es auch, der mit einem Grundlinienrückpass Kühne in Position zum 1:0 (70.) brachte und nach einem Freistoß durch eine Kopfballablage auf ihn das Endergebnis herstellte (80.). Dazwischen erzielte Kühne, der seine Stärken erst in der Schlussphase offerierte, den zweiten Treffer. Maleße spielte genau auf ihn in den freien Raum. Wie gesagt, ansonsten war Langeweile angesagt!

Aufstellung:

SpVgg Geratal: Kott, Behr, Dobrocki, Schmidt, Linse, Bärwinkel, Heyer, Seeber, M. Zentgraf, Kühne, Bischof, Maleße, Seyfferth, Hofmann, Winter

FSV Sömmerda: Brunner, Kunze, Müller, Kuehler, Fritsche, Mueller, Watzke, Horn, Mückenheim, Zeiße, Roetting, Byrenheid, Zaubitzer, Aalartig Malalla, Thurm, Polster

Schiedsrichter: Reuter (Eisfeld)

Zuschauer: 45

Torfolge: 1:0, 2:0 Kühne (70., 73.), 3:0 Bischof (80.)

 

SpVgg Geratal – SV Schott Jena​ 2:2 (1:0)

(Kda) Wenn Vorbereitungsspiele den Zweck haben, Erkenntnisse über den Trainingsstand und die Einsatzmöglichkeiten einzelner Spieler sowie mögliche taktische Spielvarianten zu gewinnen, dann hat das Spiel gegen den Oberligisten diesen erfüllt. Dass es am Ende nur vom Ergebnis her zu einem Unentschieden gereicht hat, wird zwar dem Spielverlauf und dem -anteil nicht unbedingt gerecht, sollte aber auch nicht überbewertet sein. 

In der ersten Spielhälfte gestaltete die Spielvereinigung das Spiel überlegen, ließ den Gegner nicht einmal ernsthaft vor ihr Tor kommen. Dabei machte die Abwehrkette Behr, Bischof, Dobrocki einen sehr souveränen Eindruck, wurden aus dem Mittelfeld heraus, erstmals auch wieder mit Schmidt neben Wollenschläger in der Defensivabteilung operierend, über die Außen und die an sich sehr offensiv (Kühne, Brandl, Zentgraf) agierenden Offensive mehrere gute Möglichkeiten erspielt. Dabei ging man sehr variabel mal mit Diagonalpässen, mal mit Kombinationen über die Außenpositionen vor. So ergab sich schon in der 3. Minute über Brandl und dessen Querpass, den Kühne am langen Pfosten mit einem Schritt zu wenig nicht veredeln konnte, die erste Chance. Nach der zweiten Ecke des Spiels konnte dann Behr aus Nahdistanz einen zuvor abgeblockten Kopfballversuch zur Führung über die Torlinie drücken (11.). Kühne tankte sich in der 13. Minute gleich an mehreren Abwehrspielern vorbei, seinen Rückpass konnte aber Brandl nicht im Tor unterbringen. Und so gestalteten die Huck-Schützlinge die 1. Halbzeit, in der die Gäste quasi nicht stattfanden bzw. nicht stattfinden durften, konsequent weiter. Ob es nun an der Überlegenheit in der ersten Hälfte und dem Unterbewusstsein, den eingewechselten Spielern und den taktischen Varianten oder an dem stärker operierenden Gast lag, in der zweiten Spielhälfte wurde das Spiel offener. So kamen die Gäste durch einen Gerataler Ballverlust im Mittelfeld mittels eines sehr trockenen 25m-Schuss, der unhaltbar neben dem rechten Pfosten einschlug, zum Ausgleich (50.). Kurz darauf wurde Kühne lang in den Raum angespielt, geschickt kreuzte er den Laufweg, so dass eine kurze Berührung reichte, um ihn im Strafraum zu Fall zu bringen. Heyer erwies sich als sicherer Strafstoßschütze (56.). Brandl hatte danach mehrfach die Möglichkeit seine Offensivfähigkeiten unter Beweis zu stellen (63., 83.), muss sich aber wohl, wenn es bei seiner Offensivaufstellung bleiben sollte, den nötigen Abschlussinstinkt noch erarbeiten. Eine zu kurze Ablage Seyfferths auf Kott brachte diesen so in Bedrängnis, dass er sich nur mit Foul am Gegenspieler zu erwehren glauben zu müssen – Strafstoß für die Gäste – Ausgleich (66.). 

Wie gesagt, erkenntnisreich war das Spiel, für den Trainer wie auch die paar wenigen Zuschauer!

Aufstellung:

SpVgg Geratal: Winter, Behr, Dobrocki, Schmidt, Bischof, Linse, Wollenschläger, Heyer, Brandl, M. Zentgraf, Kühne, Kott, Maleße, Bärwinkel, Seyfferth

SV Schott Jena: Khalil, Martin Rennert, Haupt, Bismark, Gampe, Heß, Schade, Ziermann, Kretzer, Shoshi, Buckler, Gheorghiu, Hoffesommer, Marian Rennert, Lelle

Zuschauer: 80

Schiedsrichter: Heilek (Erfurt)

Torfolge: 1:0 Behr (11.), 1:1 Bismark (50.), 2:1 Heyer (56.), 2:2 Bismark(66.)

 

(kda)

Das letzte Wochenende hielt gleich zwei Höhepunkte parat, um den Stand der Vorbereitung auf die neue Saison zu testen. Am Freitagabend den traditionellen Sparkassen-Cup der Sparkasse Arnstadt/Ilmenau, die wie in den Vorjahren den vor drei Jahren ins Leben gerufenen Leistungsvergleich der spielklassenhöchsten Vertreter des Ilmkreises finanziell unterstützte (3. Platz), und am Sonntag ein Testspiel gegen den Landesklassenvertreter SG 1.FC Sonneberg 04 (3:3).

Der Sparkassen-Cup wurde erstmals als Turnier „Jeder gegen Jeden“zwischen den Mannschaften des SV 09 Arnstadt, des FSV Martinroda, des SV Germania Ilmenau und des einheimischen SpVgg Geratal ausgetragen. Ein Modus, in dem nicht per Losentscheid darüber befunden werden sollte ob Glück oder Pech über ein Erreichen des Endspiels entscheidet, sondern jede Mannschaft gegen jede die Möglichkeit haben sollte, den Turniersieg zu erspielen. Sicherlich bei einer Spielzeit von 30 Minuten je Partie mit einer anderen taktischen Ausrichtung als in normalen Spielen, aber dennoch war das Turnier attraktiv und vom Spannungsgehalt durch nichts zu überbieten. In der letzten Turnierrunde schob sich nämlich zunächst Ilmenau durch den Sieg gegen Arnstadt auf Platz 1, sie blieben auch bis kurz vor Ende der letzten Partie, in der sich Martinroda und Geratal mit je 4 Punkten gegenüber standen, dort, bis zunächst Geratal mit dem Führungstreffer mit zwischenzeitlich 7 Punkten die Tabellenführung eroberte, Martinroda durch den Ausgleich aber wieder Ilmenau in Führung brachte, um letztlich mit ihrem 2. Treffer gegen Geratal selbst mit 7 Punkten den Turniersieg und den Pokal zu sichern. Mehr als drei Stunden Fußball bei bestem Wetter, Zuschauer was willst du mehr?

Statistik:

Geratal-Ilmenau 1:1 (Schmidt/Fernando), Martinroda-Arnstadt 2:1 (Czerny, Hertel/Machts), Martinroda-Ilmenau 0:0, Geratal-Arnstadt 1:0 (Kühne), Ilmenau-Arnstadt 3:0 (Kumm, Thurau, Fernando), Martinroda-Geratal 2:1 (Suliman, Hertel/Thorwarth)

  1. FSV Martinroda​​4:2 Tore​7Pkt.
  2. Germania Ilmenau​4:1 Tore​5 Pkt.
  3. SpVgg Geratal​​3:3 Tore​4 Pkt.
  4. SV 09 Arnstadt​​1:6 Tore​0 Pkt.

Martinroda: Bach, Habichthorst, Six, Langhammer, Griebel, Weidlich, Hucke, Seel, Suliman, Hertel, Czerny,Nowak, Menl

Ilmenau: D. Brand, König, Werner, Mi. Wolfenstetter, Malsch, Kumm, Ma. Wolfenstätter, Thurau, Finn, Amarell, Döring, Fernando, Elle, Kempf, Ewald

Geratal: Kott, Seyfferth, Behr, Bischof, Dobrocki, Linse, Schmidt, Kühne, Brandl, Bärwinkel, Thorwarth, M. Zentgraf, Kellner, Blümke-Eichhorn

Am Sonntag nun eine vollwertige Partie gegen die Spielzeugstädter. 

Das Ergebnis dieser Partie sollte zweitrangig sein, denn es ging eher Trainer Huck darum, weitere Erkenntnisse zu gewinnen, auch waren einige potenzielle Stammspieler nicht mit an Bord. Und diese wird er gewonnen haben! Die erste Spielhälfte zeigte sich die Mannschaft schon recht ordentlich. Zahlreiche Möglichkeiten, das erste Tor in den Gerataler Reihen durch Zentgraf (8.) und auch Thorwarths leicht abgefälschter Versuch, der den Weg ins gegnerische Tor fand (23.), belegen dies neben weiteren erfolgversprechende Möglichkeiten durch Heyer und Kühne. Der zwischenzeitliche Ausgleich der Sonneberger resultierte aus einem Rückpass auf Winter und dessen Fehlabspiel (16.). Die zweite Halbzeit war nun nicht mehr der "Bringer". Lag es am Kräfteverschleiß, an den Wechseln? Jedenfalls konnten die Gäste nach dem Zwei-Tore-Rückstand, Thorwarth verwandelte einen Handelfmeter sicher (52.), noch ein Remis erzielen. Das 3:2 ebenfalls durch Handelfmeter (55.), den Ausgleich nach einer Schlafwageneinlage der kompletten Gerataler Hintermannschaft (80.). In der 86. Minute hatten sie sogar die Möglichkeit zum Siegtreffer, doch einen zweiten Strafstoß nach Foulspiel schossen sie über das Tor. 

Auch in der Einzelbetrachtung der Spieler wird Huck Erkenntnisse gezogen haben. So zeigte sich Torwart Winter sehr wechselhaft - bei einigen Sonneberger Versuchen klärte er reaktionsschnell, in der Spieleröffnung nach Rückspielen wirkte er nicht souverän genug. Die Abwehr hatte einige "Fehlstellungen", die den schnellen Gästen immer wieder Chancen ermöglichten. Die Rollenverteilung in der Offensive muss sich noch festigen, zu oft stimmten die Laufwege nicht. Die Chancenverwertung bleibt immer noch ein Problem. Es gibt also bis zur Saisoneröffnung in zwei Wochen noch zu tun!

Aufstellung:

Geratal: Winter, Behr, Dobrocki, Schmidt, Linse, Heyer, Seeber, M. Zentgraf, Thorwarth, Kühne, Bischof, Seyfferth, St. Möller

Sonneberg: Lengert, Motschmann, Kirchner, Karl, Ehle, Dorst, Schulz, Göhring, Klaus, Gottschalk, Zuleger, Müller, Winkler, Günther

Schiedsrichter: Linke (Wolfsberg)

Zuschauer: 80

Torfolge: 1:0 Zentgraf (8.), 1:1 Göhring (16.), 2:1, 3:1 Thorwarth (23., 52., HE), 3:2 Winkler (55., HE), 3:3 Gottschalk (80.)

 

SpVgg Geratal – FC Coburg​​ 3:2 (2:1)

(Kda) Nach einem ersten Trainingskick am Donnerstag, einem schweißtreibenden Fahrradausflug am Samstagvormittag und dem sich am Nachmittag anschließenden Spiel gegen ehemalige Spieler des SV 08 Geraberg trafen die Männer um Kapitän Wollenschläger zum ersten Testspiel in Geschwenda auf die Mannschaft aus Coburg, die in der vergleichsweisen Spielebene wie die Spielvereinigung spielt und aufgrund der schon in der kommende Woche beginnende Saison auch in der Vorbereitung viel weiter sind als die Einheimischen. Unter diesem Aspekt und der Tatsache, dass die Gerataler noch nicht in Bestbesetzung agieren konnten und auch die Neuankömmlinge zu integrieren hatten, boten sie eine sehr ansprechende Partie. Vielleicht mit einem etwas glücklichen Ausgang, aber dennoch nicht ganz unverdient, wenn man die Spielanteile insgesamt betrachtet. In der Anfangsviertelstunde merkte man dem Gerataler Spiel an, dass Abstimmungsprobleme herrschten und die Feinheiten des Passspieles noch entwicklungsfähig sind. Dies führte auch zu der frühen Coburger Führung, weil Kott versuchen musste, einen langen Pass vor einem Gegenspieler zu erreichen. Dabei brachte er diesen zu Fall, Strafstoß und unhaltbarer Schuss waren die Folge. So langsam griffen dann aber die Kombinationsräder ineinander, es wurden sich Chancen erarbeitet, die speziell über die linke Seite durch Bärwinkel gefährlich nach innen gebracht wurden. Zwei davon konnte Kühne, der sehr engagiert sowohl in der Offensive als auch Defensive arbeitete, kurz vor dem Halbzeitpfiff genutzt werden. Dennoch musste auch Kott zweimal im Eins-Zu-Eins gegen durchbrechende Coburger, bei denen der in unserer Region bekannte Lukas Mosert mitspielte, retten. In der zweiten Spielhälfte ließen die Gäste erstaunlicherweise nach, hatte die Spielvereinigung eindeutig Oberwasser. Auffallend, dass die vorgenommenen Wechsel sich nahtlos in das Gerataler Spiel integrierten. Der Siegtreffer kurz vor Ultimo durch Kott (in der Halbzeit gegen Neuzugang Winter aus dem Tor gewechselt, dem beim zweiten Coburger Treffer ein ähnliches Missgeschick traf wie seinerzeit Kott und Dobrocki im Spiel gegen Fahner Höhe, und später dann als Feldspieler wieder eingewechselt) war für einen gelernten Torwart recht clever gemacht.

Aufstellung:

SpVgg Geratal: Kott, Maleße, Behr, Bärwinkel, Wollenschläger, Heyer, Brandl, M. Zentgraf, Kühne, Linse, Bischof, Seeber, Kellner, Blümke-Eichhorn, Winter

Schiedsrichter: Linke (Gräfinau-Angstedt)

Torfolge: 0:1 Sener (2., FE), 1:1, 2:1 Kühne (41., 43.), 2:2 Sener (52.), 3:2 Kott (89.)

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