SpVgg Geratal - SV EK Veilsdorf  1:1 (0:0)

(kda) Auch im zehnten Spiel der Rückrunde gelang der Spielvereinigung kein voller Erfolg. Obwohl diesmal von Trainer Meyer, wie von ihr gefordert, offensiver aufgestellt, erspielte sich die Mannschaft weniger erfolgsversprechende Chancen als beim letzten Heimspiel gegen Unterwellenborn. Viel zu langatmig, nur sporadisch schnell in die Tiefe und dann auch Chancen erspielend, wenig Laufbreitschaft zeigend, zwischen Angriff und Verteidigung klaffte oftmals ein Riesenloch, war dem alten Kontrahenten aus  Veilsdorf nicht wirklich gefährlich beizukommen. Diese zeigten wie man mit schnellem Umkehrspiel über wenige Stationen gefährlich werden kann.

FC Lok Saalfeld - SpVgg Geratal II 2:0

Quelle Spielbericht "Freies Wort"

Umstrittener Feldverweis

Geratal II hatte in dieser Partie der Fußball-Regionalklasse mal wieder Personalsorgen: Auf der Ersatzbank saßen u. a. Yorulmaz, Roth und Trainer N. Schulz. Yorulmaz musste dann auch recht bald ran, als A. Ben Achour verletzungsbedingt ausschied. Trotzdem standen die defensiv eingestellten Gäste recht gut, wenn auch Saalfeld Chancenvorteile hatte. Aber auch Geratal hätte bei einem Schuss von Busch nach Doppelpass mit Yorulmaz (20.) oder nach einem auf der Linie geklärten Kopfball von Belger führen können. Das 1:0 fiel fast mit dem Pausenpfiff per Kopf nach Eckstoß.

Nach dem Wechsel änderte sich an der Konstellation der Partie zunächst nichts. Wenig verhinderte mit guten Paraden weitere Gegentore, ehe der Referee mit einem von Geratal als überzogen empfundenen Feldverweis gegen Kohlschmidt wegen angeblicher Tätlichkeit ins Geschehen eingriff. Geratal hatte noch eine Freistoßchance durch Busch, dann spielte Saalfeld seine Überzahl aus und entschied die Partie nach einem klugen Pass aus dem Mittelfeld auf Torschütze Smirat endgültig.

Saalfeld: Avdiu, Schulz, Weiße, Smirat, Warschitschka, Müller, Gessner, Graber (71. Medero), Rudolph, Erdmann, Neumann (85. Heunemann)

Geratal II: Wenig; Esche, Kohlschmidt (71. RK), Jaekel, Busch, Stöckel, A. Ben Achour (15. Yorulmaz), Heinze, Y. Ben Achour, S. Huck, Belger

Schieri: G. Eckardt (Bad Berka)

Zuschauer: 80

Tore: 1:0 Müller (45.), 2:0 Smirat (82.)

SV BW Niederwillingen - SpVgg Geratal III 3:1 (1:1)

Der Tabellenführer tat sich in der ersten Halbzeit schwer, wobei die Gäste an der ausgeglichenen Partie ihren Anteil hatten. Als Karsten Lange ein Foulspiel im Strafraum an Langguth unterlief, entschied Schieri Dornheim auf Elfmeter. Langguth ließ sich diese gute Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte zum 0:1 (8.). Mehrere gute Chancen zum Ausgleich  wurden vergeben, ehe die Angriffsbemühungen belohnt wurden. Dabei wurde Kaukas Schuss von Langguth zum 1:1 (42.) ins Tor abgefälscht. Nach der Pause erkämpften sich die Blau-Weißen spielerische Vorteile. Es dauerte aber lange, ehe die Fans erneut Grund zum Jubeln hatten. Nach Zuspiel von Kauka traf Patrick Lange zum 2:1 (73.) ins rechte Eck. Zwei Minuten vor Schluss fiel die Entscheidung. Stengel fing einen Freistoß ab, seinen Pass erlief sich Patrick Lange. Der ließ einen Abwehrspieler aussteigen, spielte zu Rost, der bedankte sich mit dem 3:1(88.). wd

Quelle: TA vom 13.4.2011

FC Einheit Bad Berka - SpVgg Geratal II 1:1 (1:1)

(fm) Das Ergebnis dokumentiert eine Steigerung gegenüber der Vorwoche (0:0), aber wieder nur einen Punkt gegen eine personell geschwächte Bad Berkaer Mannschaft, die ihre erste und einzige Chance nutzte. Auf dem holprigen Platz hatten die Gäste mehr Probleme als die Einheimischen. In einer ausgeglichenen Anfangszeit erhielten die Gastgeber einen Eckball zugesprochen. Dieser wurde per Kopf in Richtung Tor verlängert und aus der anschließenden unübersichtlichen Situiation ins Tor befördert (1:0, 30.). Das war sie, die einzige zwingende Chance von Bad Berka. Danach spielte nur noch die Spielvereinigung. Vor der Pause der Ausgleich. Priefer zog ab, der Torhüter konnte den Ball nicht festhalten und Huck stocherte ihn über die Linie (1:1,45.) Auch die 2.Halbzeit gehörte den Gästen.

TSV Magdala - SpVgg Geratal II 4:2 (1:1)

(fm) Fussball beginnt im Kopf. Wenn der nicht frei ist, wird es nichts mit dem Siegen. Bei der Spielvereinigung Geratal ruht man sich auf den Lorbeeren der Hinrunde aus. Dann wird vor dem letzten Einsatz gescheut und auch nicht "gebissen". So auch in diesem Spiel, in dem die Gäste zwar besseren Fussball spielten, aber ....(siehe vorn). Zum Anderen sah man, was ein guter Fussballer, in dem Fall der mehrfache bosnische Nationalspieler Hujdurovic, mit seinem Spielverständnis bewirken kann. Den Gegner fest im Griff vertändelte Stöckel als letzter Mann den Ball, Hujdurovic erkämpfte ihn sich und netzte ein (1:0, 18.). Bei einem Freistoss fast an der Mittellinie, von Kohlschmidt geschlagen, greift Franz im Magdalaer Tor daneben (1:1, 27.). Weitere Chancen konnte Bulko mit dem Kopf nach Eckball Bärwinkel und im Alleingang nicht verwerten.

SpVgg Geratal - SV Stahl Unterwellenborn 3:3 (2:2)

(kda) Momentan steht sich die Mannschaft selbst im Weg, um erfolgreicher Fußball zu spielen. Was die Einen aufbauen, reißen die Anderen durch Unkonzentriertheit, Leichtfertigkeit und teilweise auch Selbstüberschätzung wieder ein. Das trifft derzeit auf Jeden in der Mannschaft zu, auch wenn es von Spiel zu Spiel durchaus Differenzierungen gibt. Das von Trainer Meyer ausgegebene Konzept, aus einer verstärkten Defensive heraus die Null hinten zu halten, und mit nur einer Spitze (Heyer, unterstützt durch Huck) im Heimspiel zu agieren, ging bis auf zwei Ausnahmen in der ersten Halbzeit voll auf. In der 8. Minute setzte sich Eismann über die rechte Seite gekonnt durch, passte auf Huck und dessen abprallender Schussversuch netzte der sehr agile Heyer zur 1:0 Führung ein.

SpVgg Geratal - 1.FC Sonneberg 2004 0:2 (0:0)

(kda) Das war nichts! Was vor Wochenfrist in Struth- Helmershof noch wie Fußball ausgesehen hatte, lediglich an der Chancenverwertung scheiterte, war gegen den Sonneberger 1. FC 04 weg. Auf dem für die Jahreszeit gut bespielbaren Platz in Geschwenda standen seitens der Gerataler 11 bzw. 14 Indivualisten, die nur sporadisch das Spiel miteinander suchten. Gekonnte Pässe waren Mangelware, zu oft, selbst bei Standards, wurden der Ball planlos gespielt, genaues Flügel- und Grundlinienspiel so gut wie gar nicht betrieben. So konnte man gegen einen clever spielenden Gast aus der Spielzeugstadt nichts ausrichten. Nach einem zehnminütigen Abtasten tauchten vor beiden Torleuten „Unruhestifter“ auf, Zuleger versuchte mit einer Direktabnahme (11.) Torwart Mentzel zu prüfen,

FSV Martinroda - SpVgg Geratal 4:2 (2:0)

Quelle Spielbericht  "Freies Wort"

Das gestrige Ilm-Kreis-Derby in der Fussball-Landesklasse Süd bestätigte für beide beteiligte Mannschaften deren momentane Tendenzen.

Martinroda - Es war der Sieg einer selbstbewusst, zweikampfstark und taktisch clever auftretenden Martinrodaer Mannschaft über ein zwar kämpferisch überzeugendes, aber spielerisch verunsichertes Gerataler Team, das sich zudem mit Defensiv Fehlern in Schwierigkeiten brachte und dem Gastgeber in die Karten spielte: Das frühe 1:0 war die fast schon klassische Martinrodaer Diagonal-Freistoßvariante, von Berlt maßgenau auf den langen Pfosten geschlagen, wohin Mbolo eingelaufen war und per Kopf vollendete (5.). Die Gerataler Abwehr schaute sich nur entgeistert an. Das 2:0 fiel aus einem Gerataler Ballverlust nach Eckstoß heraus:

SV 08 Thuringia Struth-Helmershof – SpVgg Geratal 0:0 (0:0)

(kda) Auswärts beim Tabellenfünften einen Punkt zu holen ist anerkennenswert. Doch letztlich haben die Gerataler auf Grund der gezeigten Leistungen in der zweiten Halbzeit 2 Punkte in Struth- Helmershof verschenkt.

Schon in der ersten Spielhälfte machten sich die Gäste auf dem für sie ungewohnten Geläuf (Naturrasen nach monatelangem Kunstrasen) nach ca. 20 Minuten frei. Sie merkten sehr schnell, dass auf dem kleinen und noch sehr holprigen Platz nicht das technische Filigranspiel gefordert war, sondern arbeiteten wie die Platzherren auch mit hohen, weiten Bällen. Zwar musste Mentzel im Tor zweimal gekonnt gegen einen durchgebrochenen Struther retten, doch die Chance Heyers, der eine Franz- Flanke ans Lattenkreuz köpfte (27. Minute), und der in dieser Situation ob der sich ergebenden Abstauberchance sichtlich überraschte Maleße hätten schon vor dem Halbzeitpfiff die Führung erzielen können.

SpVgg Geratal II - FSV Grün-Weiß Blankenhain 0:0

Ein Spiel ohne besondere Höhepunkte und "Pfeffer", eben typisch 0:0. Obwohl der Kader der Spielvereinigung einiges hoffen ließ, waren doch mit Maleße, Eismann und Hofmann Spieler an Bord, die meist in der 1. Mannschaft zum Einsatz kommen, verstand es der Gastgeber nicht, die stabile Gästedeckung zu knacken. Hohe Bälle wurden von den großgewachsenen Verteidigern und dem langen Möller im Tor entschärft und flache Abschlussversuche verfingen sich in der vielbeinigen Abwehr. Obwohl viel gelaufen wurde, fehlten Ideen und schnelle Kombinationen, um drei Punkte zu holen. Einige Male blitzte das Können auf, als z.B. von Zachert, Bulko und Priefer kombiniert , aber der Abschluß vom Verteidiger geblockt wurde (11.). Eine gut getimte Flanke von Kohlschmidt köpfte Priefer knapp übers Tor (19.) und auch der Abschluss seines Solos verfehlte den Kasten um Zentimeter (21.).

SpVgg Geratal II - SG Traktor Teichel II 1:3 (1:0)

Die Gäste revanchierten sich für die Hinspielniederlage. Dabei sah es eine Halbzeit lang überhaupt nicht danach aus. Die Gerataler kombinierten wie in der Hinrunde, spielten schnell und direkt und brachte die Teicheler Abwehr mehrfach in Bedrängnis. Bevor das Spiel richtig begonnen hatte, lag der Ball schon in deren Tor. Yasin Ben Achour traf nach Zuspiel von Priefer zum 1:0 (2.Min.). In der Folgezeit ließen Huck, Priefer und Zachert noch mehrfach Gelegenheiten zur Resultatsverbesserung liegen. Ben Achour lenkte das Spiel nach vorn und Heinze als Innenverteidiger in der als Viererkette spielenden Abwehr dirigierte ruhig aber unüberhörbar seine Nebenleute. Dem schönen Fussball-"Spielen" der Hausherren fehlten nur die weiteren Tore. Die Gäste standen tief gestaffelt, legten ihren Schwerpunkt auf die Abwehr und versuchten es mit Kontern.