Regionalklasse 3, 20.Spieltag
SSV Blau-Gelb Mellingen-Taubach - SpVgg Geratal II 5:0 (2:0)


(fm) Es gibt Tage, da bleibt man besser im Bett. Um es kurz zu machen: Die schlechteste Leistung der Gerataler in der ganzen Saison, allerhöchstens Niveau 2.Kreisklasse. Den Gästen gelang so gut wie nichts. Zweikämpfe wurden nicht angenommen, Abspiele erreichten nicht den eigenen Mann, fast alle Kopfbälle wurden durch die langen Kerls aus Mellingen gewonnen.  Der zugegeben holprige Platz allein war nicht die Ursache. Der Mannschaft vom Samstag fehlte das Leben. Nur kurzzeitig blitzte mal die gewohnte Klasse auf, wenn die Zuspiele ankamen und schnell gespielt wurde. Und dann begann es auch so. Timmy Schulz wollte unbedrängt von der Strafraumecke die Seite wechseln, der Ball sprang falsch auf und schon senkte sich der herrliche Außenristschuss unerreichbar ins Dreiangel (1:0, 3.). Damit war die Psyche erst recht angeknackst. In der Folgezeit versuchten die Gastgeber mit schnellen Angriffen nach langen Pässen den Vorsprung auszubauen, scheiterten aber an Deltow im Gerataler Tor. Die Verteidiger ließen sich ein ums andere Mal düpieren und so konnte Kalks von außen schön hereingeben und S.Patsche hatte mittig keine Mühe, den Ball zu verwerten (2:0, 40.). Wie im Training. Armer Deltow. Er hatte Schwerstarbeit zu verrichten, als Kalks und Winkelmann allein auf ihn zuliefen (41., 43.). Nach vorn ging gar nichts. Omachonu musste schon nach 31 Minuten Gelb-Rot gefährdet ausgewechselt werden, da er zu ungestüm zu Werke ging und der eingewechselte Hielscher hatte noch mit seiner verletzten Schulter zu tun.

Auch in der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Stöckel im Abwehrzentrum und Deltow im Tor allein konnten es nicht richten. Winkelmanns Hereingabe wurde per Kopf noch verfehlt, aber Kalks Rückpass von der Grundlinie verwertete er mit dem Fuß ins kurze Eck (3:0, 52.). Einen Eckball köpfte S.Patsche ein (4:0, 57.). Dieser war auch mit Ball schneller als Jaeckel. Deltow warf sich hinein, so dass Jaeckel den Ball noch von der Torlinie schlagen kann (65.). Auch nach einem weiteren Sololauf blieb Kalks nur 2.Sieger gegen Deltow (71.). Vier Verwarnungen auf Seiten der Gäste waren ein Zeichen für deren Frust. Ein Foul von Dobschanetzki zog einen Freistoß nach sich, der aus 30 Metern über Freund und Feind hinweg den Weg ins Tor fand (5:0, 75.). Wenn hier von keiner Torchance der Gerataler geschrieben wird, so liegt es daran, dass es keine zwingende gab.

SSV BG Mellingen: Kürbs, C.Patsche, Lippold, Wenzel (67.Brillinger), Becker (63.Hinkeldein), Anders (34.Heyer), Achelmann, Winckelmann, S.Patsche, Albrecht, Kalks

SpVgg Geratal II: Deltow, Stöckel, Schulz (69.Belger), Jaeckel, Heinze (46.Schmitt), Seyfferth, Musch, Omachonu (31.Hielscher), Bulko, Dobschanetzki, Kohlschmidt

Torfolge: 1:0 Schulz (ET, 3.), 2:0 S.Patsche (40.), 3:0 Winckelmann (52.), 4:0 S.Patsche (57.), 5:0 Achelmann (75.)

Schieri: Ziesche (Vippachedelhausen)

Zuschauer: 54

20. Spieltag Landesklasse Süd:

SpVgg Geratal – SV Wacker Bad Salzungen 1:1 (1:1)

(kda)

Im nun schon fünften Punktspiel der Rückrunde reichte es wieder nicht zu einem vollen Erfolg der Gerataler. Man kann der Mannschaft wirklich nicht das Bemühen absprechen, den Bock endlich umstoßen zu wollen, doch die spielerische Leichtigkeit, mit der man in der Hinrunde brillierte, und auch das Quäntchen Glück, das man zum Fußball braucht, sind momentan nicht mehr vorhanden. In der Psyche scheint der Patient angeschlagen, in der Medizin würde man Ruhe als Heilmethode verordnen, doch die hat die Mannschaft nicht, denn Woche für Woche wird sie mit der hohen Anspruchshaltung, Tabellenführer und Aufstiegsaspirant zu sein, konfrontiert. Die Mannschaft verdient Vertrauen, das spieltechnische Potential hat sie, und wenn denn der berühmte Knoten wieder platzt, kommen auch die Erfolge. Andere Mannschaften im unmittelbaren Tabellenumfeld reißen nun auch nicht gerade Bäume aus.

Die im Abstiegskampf befindlichen Gäste, im Übrigen nach der Trainerentlassung vor 2 Wochen ohne einen verantwortlichen Trainer die Saison zu Ende spielend, zeigten sich von Beginn an im Geratal tief gestaffelt, ließen so den Einheimischen wenige Entfaltungsmöglichkeiten, so dass Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Für die Gerataler setzte Heyer in der 3. und 6. Minute Achtungszeichen, die Gäste zeigten sich in der 14. und 34. Minute torgefährlich, ansonsten spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab, wo die Einheimischen zwar optisch die Überhand hatten, aber vor den Salzunger Kontern immer auf der Hut sein mussten. Drei Minuten vor der Halbzeit dann die Spielentscheidung. In der 42. Minute wuselte sich zunächst Fabian Heyer gekonnt an vier Gästespielern vorbei in der gegnerischen Strafraum und schob zur Führung ein. Doch quasi mit dem Halbzeitpfiff glichen die Gäste durch Luck aus, als Torwart Mentzel ein grober Schnitzer unterlief. Jeder der Fußball kennt, weiß, dass so etwas nun nicht gerade aufbaut. Dennoch versuchten die Gerataler in der zweiten Halbzeit alles, doch mit der Brechstange gelang es auch nicht. Der eingewechselte Yasin Ben Achour in der 62. und André Maleße in der 76. Minute hatten kein Glück bei ihren Schüssen, auf der Gegenseite brannte es vor dem Mentzel- Tor in der 88. Minute lichterloh, als die Gäste gleich zwei Chancen hatten, den Siegtreffer zu erzielen. So konnte man froh sein über ein Unentschieden.

SpVgg Geratal: Mentzel, Maleße (80. Keiner), Huck, Priefer (67. Hofmann), Wollenschläger, Mielke, A. Ben Achour (46. Y. Ben Achour), Franz, Heyer, Kruse, Gothe

SV Wacker Bad Salzungen: Hoffmann, Krugel, Hoppe, Johne, S. Hlawtschke, Zweigelt, Gross, Preissler (86. Lemke), Luck (78. A. Hlawtschke), Kaufmann (83. Damaske), Patz

Schiedsrichter: Krech (Wernshausen)

Zuschauer: 100

Torfolge: 1:0 Heyer (42.), 1:1 Luck (45.)

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

  • D-Junioren: 12.02.2011 ab 14 Uhr in Geraberg
Platz Mannschaft Tore Punkte
1 1.Suhler SV 06 26:2 18
2 WSG Zella-Mehlis 14:5 13
3 SG SpVgg Geratal I 17:6 10
4 SG SpVgg Geratal II 11:11 8
5 SG Germania Ilmenau 4:6 8
6 JSG Arnstadt III 4:23 3
7 SG FSV Gräfenroda 0:23 0

Regionalklasse 3, 19. Spieltag
SpVgg Geratal II - TSV 1928 Kromsdorf 0:0


Das war das Spiel der verpassten Gelegenheiten. Wer nur eine Chance verwertete, hätte gewonnen, aber beide Kontrahenten waren dazu nicht in der Lage. Über weite Strecken tat sich in Torraumnähe gar nichts. Die Gäste klärten mit langen Bällen aus der Abwehr heraus, die aber meist keine Abnehmer fanden und auch die Gastgeber konnten keine klaren Akzente setzen. So sorgten nur ruhende Bälle für Gefahr. Ein Freistoß von Musch aus 25 m klatschte ans Lattenkreuz (25.). Auf der Gegenseite verfehlte Tritschels Schuß den Kasten (32.) und Deltow konnte den scharfen Freistoß von Töpfer aus 30 m mit einer Faustparade entschärfen (40.). Vorher wurde bei einem Zusammenstoß von Deltow mit Reimann im Strafraum von dem sicher leitenden Schiedsrichter Hoffmann nicht auf Strafstoß entschieden. Einige Abseitsentscheidungen seiner Assistenten auf beiden Seiten führten zu Diskussionen. Der Gastgeber ging mit seinen Möglichkeiten auch fahrlässig um. Omachonu sowie Schmitt scheiterten am Kromsdorfer Torhüter J.Krüger und Yasin Ben Achour traf den Kasten nicht (30.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff einer von vielen Flankenläufen des schnellen Dobschanetzki auf der rechten Seite, Schmitt wurde gerade noch vor dem Tor gestört (42.). Im Gegenzug waren sich Felsinger und Martynenko freistehend vor dem Gerataler Tor nicht einig, so das Deltow klären konnte, und auch als Seyfferth den Ball dem gleichen Spieler vor die Füße köpfte traf der das Tor nicht(45.).

Die zweite Halbzeit begann mit einem klassischen Blackout des Gerataler Torhüters, der eine Rückgabe unbedrängt Kießling zuspielte. Der war vermutlich über das unverhoffte Geschenk so verdutzt, dass er den Ball neben das Tor setzte (52.).  Einen weiteren Flankenlauf von Dobschanetzki entschärfte der Kromsdorfer Keeper im letzten Moment mutig (60.). Schmitt traf nur die Latte, der Nachschuß verfehlte das Tor. Der eingewechselte Bulko brachte nochmals Unruhe ins Spiel nach vorn. Er setzte sich durch, seine Eingabe brachte Omachonu in sehr gute Position, aber auch der scheiterte aus 2 Metern freistehend am Kromsdorfer Keeper (74.). Eine Minute später die gleiche Situation, jetzt schoß Schmitt über das Tor. Dann wieder Dobschanetzki, Musch verpasst (78.). Kurz vor Schluß ein kleiner Tumult nach Foul von Jaekel an Martynenko im Mittelkreis als Ausdruck der Unzufriedenheit beider Mannschaften mit dem Ergebnis.

SpVgg Geratal II: Deltow, Stöckel, Jaekel, Y.Ben Achour, Seyfferth, Schulz, Musch, Dobschanetzki, Schmitt, Omachonu, Huck (57. Bulko)

Kromsdorf: J.Krüger, R.Krüger (62. Schröter), Symalzek, Schneider, Töpfer, Tritschel, Reimann, Nottrodt, Martynenko (89. Fischer), Felsinger, Kießling (82. Samer)

Zuschauer: 80

Schieri: Hoffmann (Arnstadt)

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

  • C-Junioren: 11.02.2011 ab 17 Uhr in Geraberg
Platz Mannschaft Tore Punkte
1 SV Empor Erfurt 19:10 15
2 Grün-Weiß Plaue 11:3 14
3 SG Geratal 12:9 10
4 FSV Goldlauter 13:9 6
5 SG Gräfenroda II 6:14 6
6 SG Gräfenroda I 7:19 3
7 1.Suhler SV 06 5:9 2

Landesklasse Süd: 19. Spieltag

FSV 06 Eintracht Hildburghausen – SpVgg Geratal 3:2 (0:1)

(kda)

Geht nicht, gibt´s nicht! Das trifft in mehrfacher Hinsicht momentan auf den Gerataler Landesklassenfußball mehr als zu. Zum Einen betrifft das den Spielausgang und die Art und Weise wie die Niederlage in Hildburghausen enstanden ist, und zum Anderen wie sich die Spielvereinigung im Ganzen darstellt. Wenn die 1. Mannschaft quasi ohne einen Wechselspieler zum Auswärtsspiel reisen muss (der auf der Bank sitzende Brandl ist verletzt, Daniel Schmidt hat nach seinem Kreuzbandriss weder ein Spiel gemacht, noch verständlicherweise das Zutrauen, um in einem solch umkämpften Spiel eingesetzt werden zu wollen und ein dritter ist gleich gar nicht erschienen), damit die 2. Mannschaft ihr Punktspiel, das ansetzungsmäßig mal am Tag vor der Ersten hätte stattfinden können und somit die Spieler, die vehement auf einen Einsatz in der Ersten pochen und Andere dafür verantwortlich machten, dass das nicht geschah, mit nach Hildburghausen hätten fahren können, auf den Sonntag verlegt, weil sie unbedingt in voller Kapelle spielen will, lässt den Spielbeobachter arg grübeln. Soll die immer noch vorhandene Chance auf einen vorderen Tabellenplatz nicht ganz verspielt werden, ist ein Umdenken einiger Spieler und auch Offizieller notwendig.

Das trifft leider auch auf das Spiel in Hildburghausen zu. Wieder einmal hat sich die Mannschaft selbst besiegt, um die Früchte eines bis zur 60. Minute gut gestalteten Spiels gebracht. Nach ca. 20 Minuten, in denen sich beide Mannschaften abtasteten, machten sich die Gerataler frei, gewannen nicht nur optisch die Oberhand. Und so fiel verdientermaßen auch die Gästeführung in der 30. Minute. Maleße „steckte“ an der linken Strafraumgrenze einen Ball auf Keiner, der ging auf die Grundlinie und passte quer auf Heyer, der quasi auf der Torlinie stehend keine Mühe hatte, den Ball über die Linie zu schieben. Zwar zeigte der Hildburghäuser Hummel mit einem gekonnten Seitfallzieher in der 39. Minute, dass die Einheimischen nicht gewillt waren, sich kampflos zu ergeben, doch schon in der 2. Minute der zweiten Halbzeit schien das Spiel zu Gunsten der Gerataler entschieden. André Maleße jagte einen Diagonalpass per Dropkick von der linken vorderen Strafraumecke mit dem linken Fuß ins rechte obere Eck der Einheimischen – ein Traumtor! Leider träumten davon anscheinend noch einige Gerataler, so auch in der 67. Minute. Wie beim schnellen Gegentor in Saalfeld, diesmal von der linken Seite, brachte ein gegnerischer Freistoß, der auf den Elfmeterpunkt geschlagen wurde, durch Hummel, der frei stehend per Kopf den Anschlusstreffer erzielen konnte, nicht nur den Anschlusstreffer sondern auch Unruhe ins Gerataler Spiel. Schnelle Ballverluste und ungenaue Abspiele führten zu Konterangriffen. So auch in der 78. Minute, als Kirchner auf der linken Abwehrseite nicht energisch genug gestellt wurde, seine scharfe flache Eingabe noch von Kruse im Torraum geblockt werden wollte, aber der Ball dabei unhaltbar unter der eigenen Torlatte einschlug. Kein Vorwurf an ihn, hätte er den Fuß nicht hingehalten, stand hinter ihm ein schussbereiter Hildburghäuser. In dieser Phase des Spiels wäre Ruhe und Besonnenheit vor allem der routinierten Spieler gefordert gewesen. Und um den Anfang wieder aufzugreifen, (geht nicht, gibt´s nicht), letztlich war es wieder ein ruhender Ball, Freistoß für die Einheimischen aus 30 Meter, der direkt hinter Mentzel im rechten oberen Eck einschlug, und das in der 90. Minute. So richtig wussten die Hildburghäuser nicht warum sie gewonnen hatten, doch einem geschenkten Gaul…

FSV Hildburghausen: J.Schmidt, Schelhorn, Gruenenberg, Stanz (62. Wagenschwanz), Hummel, Sell (82. Appenrodt), Dötsch, Holl (90. M.Schmidt), Rottenbach, Schleicher, Kirchner

SpVgg: Mentzel, Maleße, Huck, A.Ben Achour , Priefer, Wollenschläger, Keiner, Hofmann,  Franz, Heyer, Kruse

Schiedsrichter: Leitschuh (Barchfeld)

Zuschauer: 150

Torfolge: 0:1 (30. Heyer), 0:2 (47. Maleße), 1:2 (67. Hummel), 2:2 (ET Kruse), 3:2 (90. Holl)

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

  • C-Junioren: 11.02.2011 ab 17 Uhr in Geraberg
Platz Mannschaft Tore Punkte
1 SV Empor Erfurt 19:10 15
2 Grün-Weiß Plaue 11:3 14
3 SG Geratal 12:9 10
4 FSV Goldlauter 13:9 6
5 SG Gräfenroda II 6:14 6
6 SG Gräfenroda I 7:19 3
7 1.Suhler SV 06 5:9 2

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

  • D-Junioren: 12.02.2011 ab 14 Uhr in Geraberg
Platz Mannschaft Tore Punkte
1 1.Suhler SV 06 26:2 18
2 WSG Zella-Mehlis 14:5 13
3 SG SpVgg Geratal I 17:6 10
4 SG SpVgg Geratal II 11:11 8
5 SG Germania Ilmenau 4:6 8
6 JSG Arnstadt III 4:23 3
7 SG FSV Gräfenroda 0:23 0

 

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

  • F-Junioren: 13.02.2011 ab 13 Uhr in Geraberg
Platz Mannschaft Tore Punkte
1 Germania Ilmenau 20:2 15
2 Concordia Gräfenhain 5:6 10
3 Grün-Weiß Plaue 4:9 6
4 SG Martinroda 3:15 4

Das Hallenturnier der Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit Gräfenroda und Martinroda erbrachte folgendes Ergebnis:

E-Junioren: 27.02.2011 ab 10 Uhr in Gräfenroda

Platz Mannschaft Tore Punkte
1 FSV Grün-Weiß  Blankenhain 9:4 11
2 TSV 1865 Langewiesen 6:2 9
3 SG SpVgg Geratal II 9:7 8
4 SV Ilmtal Manebach 9:9 4
5 SG SpVgg Geratal I 5:12 4
6 1.SV 1950 Dienstedt/Hettstedt 5:8 3

 

Torschützenkönig    Johann Kirchner  FSV Grün Weiß Blankenhain   6 Tore

Bester Torwart        Eric Dornheim    SG SpVgg Geratal

 

Regionalklasse 3, 18.Spieltag

FSV Gräfinau-Angstedt I – SpVgg Geratal II  2:1 (1:0)

(mu) Die bis zum Schlusspfiff spannende Begegnung erfüllte spielerisch nicht die Erwartungen der zahlreichen Zuschauer. Die Gastgeber konnten neben den in Weimar wegen Verletzung ausgeschiedenen Frank Jasper und Markus Schmidt auch den wieder genesenen Maik Hoferichter und Rückkehrer Christian Zentgraf ebenfalls nach sehr langer Verletzungspause von Spielbeginn an aufbieten. Dass ihr effektivster Angreifer, Maik Zentgraf, aus dem Mittelfeld der Offensive gute Impulse gab und selbst torgefährlich wurde, sorgte für zusätzliche Sicherheit in der Defensive gegen den Tabellenführer. Insbesondere das frühzeitige Stören beim Spielaufbau und die Zweikampfstärke mit hohem läuferischen Aufwand des gesamten Gräfinauer Teams ließen die Gäste nicht wie gewohnt ins Spiel kommen.  Ein Kopfball von Maik Zentgraf in die Tormitte aus acht Metern bereitete dem starken Gästetorhüter keine Probleme(5.). Im Gegenzug klärte der aufgerückte Liebold gegen einen nach Abwehrfehler allein vor ihm auftauchenden Stürmer (5.). Die Gäste sorgten insbesondere über die linke Angriffsseite für Torgefahr und hatten bei einem Distanzschuss ans Lattenkreuz nicht das Glück auf ihrer Seite (26.). Fünf Minuten darauf wehrte Liebold einen gefährlichen Freistoßaufsetzer zur Ecke ab (31.). Die technischen Vorteile der Gäste beim Spielaufbau glichen die Platzbesitzer mit hohem Laufaufwand und läuferischen Aufwand und konsequentem Zweikampfverhalten aus und verengten die Räume zum Spielaufbau. Bei ihrer größten Chance durch Kopfball des aufgerückten Frank Jasper, der neben das Gästetor ging, fehlte das Glück zum Torerfolg (37.). Mit seinem Freistoß aus dreißig Metern in den Strafraum bereitete Maik Zentgraf die Führung der Platzbesitz durch Steven Assinner vor, der mit platziertem Kopfball aus fünf Metern das 1:0 für die Gräfinauer erzielte (42.).

Mit vorbildlichem Laufspiel bestimmten die Platzbesitzer zunächst die zweite Spielhälfte und kamen zu guten Torchancen. Assinner schoss aus halblinker Position überhastet über das Tor (47.). Mit sehenswertem Heber nach herrlichem Steilpass von Oliver Risch traf Daniel Schieleit zum 2:0 und sorgte für eine vermeintliche Vorentscheidung (53), zumal Jasper kurz danach aus fünf Metern nur die Lattenunterkante nach Kopfballvorlage von Maik Holstein traf (60.). Ein Torwartfehler beim Freistoßtreffer durch Thomas Musch (75.) brachte den Tabellenführer zurück in die Partie, der auf den Ausgleich drängte. Die Gastgeber wurden Opfer ihres hohen läuferischen Aufwands und mussten bis zum Schlusspfiff des souverän agierenden Schiedsrichter-Teams um den Sieg bangen.

Gräfinau-Angstedt: Liebold, Jasper, Schmidt, Voigt, Schieleit, M. Zentgrat, Hoferichter, Assinner, Risch (80. Har tung), Holstein, Ohr. Zentgraf.

SpVgg Geratal II: Deltow, Stöckel, Jaekel, Dobschanetzki, Seyfferth, A. Ben Achour, Kohlschmidt (83. Schulz), Esche, Huck (65. Schmidt), Hielscher (46. Musch), Priefer.

Schieri: Eckardt (Legefeld)

Zuschauer: 290

Tore: 1:0 Assinner (42.), 2:0 Schieleit (53.), 2:1 Musch (75.).

Quelle: TA vom 14.3.2011, Bericht von Gräfinau-Angstedt