Hallenkreismeisterschaft C-Junioren

Die C1-Juniorenmannschaft setzte in der Zwischenrunde am 4.12.2010 eindrucksvoll durch und erreichte ungeschlagen die Endrunde am 19.12.2010, wo sie auf Ilmtal und Rennsteig trifft.

Im Einzelnen spielten sie gegen:

Gräfinau-Angstedt/Königsee 5:3
Gehren/Großbreitenbach/Altenfeld 7:0
Gräfenroda (Geratal C2) 7:3

Endstand

  Verein Punkte Tore
1. Geratal 9 19:6
2. Gehren/GBB/Alt. 6 9:11
3. Gräfenroda (Geratal C2) 3 10:14
4. Gräf./Kön. 0 10:14

Die besten Torschützen des Turnieres kamen auch aus dem Geratal (C1): Andreas Linke und Tom Barchewitz mit je 7 Treffern.

 

Kreismeistertitel geht ins Geratal

Unsere C1-Juniorenmannschaft bestätigte ihre guten Leistungen der Vorrunde und wurde souverän Kreismeister. In der Arnstädter Jahnsporthalle gewann die Mannschaft um Kapitän Hannes Grill alle 3 Spiele und holte somit die maximale Punktzahl von 9 Zählern.

Mit Tom Barchewitz als Bester Torschütze (9 Treffer) sowie Martin Kellner als Bester Spieler gingen 2 weitere Auszeichnungen an die Gerataler.

Mit diesem Erfolg ist unsere Nachwuchsmannschaft für die Vorrunde der Hallenbezirksmeisterschaften am 08.01.2011 in Gehren qualifiziert. Hier erwarten unsere Schützlinge stärkere Gegner, so sind mit JSG Arnstadt, SV08 Steinach, SV Germania Ilmenau und dem FSV Grün Weiß Plaue Landesklassemannschaften am Start sowie die Kreismeister aus Sonneberg und Hildburghausen.

Mit einer konzentrierten und mannschaftlich geschlossenen Leistung sollte aber auch hier der eine oder andere Punkt möglich sein. Dafür wünschen wir bereits jetzt viel Erfolg. Das die Jungs Fußball spielen können wurde in den zurück liegenden Wochen mehrfach unter Beweis gestellt.

So möchten wir nun der Mannschaft, den Verantwortlichen sowie den Eltern ein frohes Fest im Kreise ihrer Familien und einen guten Rutsch ins Jahr 2011 wünschen. Gerade den zuletzt Genannten gilt unser besonderer Dank, denn ohne die wirklich tolle Unterstützung und Hilfe wäre so mancher Erfolg nicht möglich gewesen. Die Mannschaft bedankt sich auch beim Vorstand und Beirat der SpVgg Geratal.

Im Einzelnen spielten sie gegen:

Rennsteig 6:4
Ilmtal 10:1
Gehren/Großbr./Altenf. 9:4

Endstand

  Verein Punkte Tore
1. Geratal 9 25:9
2. Rennsteig 3 10:9
3. Gehren/GBB/Alt. 3 12:11
4. Ilmtal 3 5:18

Landesklasse Süd: 14. Spieltag

SpVgg Geratal – TSV Germ. Sonneberg-West

(kda)

Um den Sonnebergern die Möglichkeit zu geben, ihr ausgefallenes Punktspiel gegen Steinach noch in diesem Jahr nachholen zu können, einigten sich beide Mannschaften kurzfristig auf die Vorverlegung des nächstwöchentlichen Spieles. Damit hat die Spielvereinigung schon zwei Wochen früher Winterpause, was ihr in Anbetracht der im bisherigen Saisonverlauf gezeigten Leistungen auch gegönnt ist.

Die Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten war nicht leicht, zum einen wollte man sich für die vor Wochenfrist erlittene Niederlage in Schweina rehabilitieren und gar nicht erst die Diskussion einer Krise aufkommen lassen, zum anderen spielt es sich gegen abstiegsbedrohte Mannschaften erfahrungsgemäß sehr schwer. Das bewahrheitete sich schon in der 3. Minute, als Ditscheid dankend die Berührung Gothes im Strafraum zu einem Hinfaller nutzte und der Schiedsrichter auf Foulstrafstoß für die Gäste entschied. Doch den durch Büchner durchaus platziert getretenen Ball lenkte Mentzel noch um den rechten Pfosten herum. Nach diesem Schreck erspielten sich die Gastgeber aber Feldvorteile, die mehrere Chancen ergaben. Lediglich die Verwertung – und das zog sich über das gesamte Spiel hinweg – ließ zu wünschen übrig. Franz mit einer guten Direktabnahme und Huck nach Kombination über Mielke und Keiner auf  links hatten die Chance zur Führung, doch erst Fabien Heyer schaffte in der 29. Minute das 1:0 durch einen Nachschuss nach einem Gothe- Freistoß.

In Hälfte zwei wurden die Gäste, die mehr mit sich und den Schiedsrichterentscheidungen haderten, nahezu powerplayartig minutenlang in die eigene Hälfte gedrängt. In dieser Phase war es erneut der sehr agile Huck, der sich immer wieder Chancen erarbeitete, aber Pech beim Abschluss hatte. Von Erfolg gekrönt  war sein Zuspiel auf den eingewechselten Yasin Ben Achour, welches dieser in der 75. Minute zum 2:0 überlegt in die linke untere Ecke einschoss. Bis dahin versuchten die Sonneberger durchaus gekonnt über Ditscheid und Büchner den Ausgleich zu erzielen. Die Spielentscheidung fiel in der 84. Minute als Y. Ben Achour bei einem schnellen Konter nur durch eine Foul im Strafraum gebremst werden konnte. Den fälligen Elfmeter platzierte Robert Gothe links unten in die Ecke. Zu erwähnen ist noch ein Lattentreffer Marian Mielkes in der 89. Minute.

Mit dem Erfolg geht für die Gerataler eine sensationelle Saison zu Ende. Mit erhobenen Köpfen kann man in Ruhe die Spielpause genießen und sich auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Die Spieler, etablierte wie hinzugekommene, die sportlichen wie die organisatorischen Macher und auch die Männer aus dem versorgungstechnischen Umfeld der Spielvereinigung haben in hervorragender Weise gewirkt. Das verdient höchste Anerkennung!

SpVgg: Mentzel,  Busch, Huck, Bärwinkel, Wollenschläger, Mielke, Keiner (46. Hofmann), Franz (70. Maleße), Heyer (64. Y. Ben Achour)

TSV Germ. Sonneberg-West: Bohnenstengel, Böhm, Meusel (68. Rexhäuser), Eber, Kirchner, A. Fischer, Baumann, Ditscheid (89. Borchert), Büchner, F. Fischer, Dorst (56. Haas)

Schiedsrichter: Geburtig (Ammern)

 Zuschauer: 233

Torfolge: 1:0 Heyer (29.), 2:0 Y. Ben Achour (75.), 3:0 Gothe (84., FE)

Landesklasse Süd: 12. Spieltag

SpVgg Geratal – SV Neuhaus-Schierschnitz 4:0 (2:0)

(kda)

Nachdem die Spielansetzung des TFV in der Landesklasse Süd ungewollt die beiden momentanen Staffelfavoriten immer am darauffolgenden Wochenende gegen den gleichen Gegner spielen lässt, ist für die Spielvereinigung Geratal, um an dem Tabellenführer dran zu bleiben, ein Steinach- legt- vor- ich- ziehe- nach- Spiel als zusätzlicher Anreiz geschaffen. Im Kopf- an- Kopf- Rennen mit Steinach lösten die Gerataler  auch diese Aufgabe am Wochenende mit Bravour. Gegen einen sicherlich nicht sonderlich starken Gegner wurden auf dem Kunstrasenplatz teilweise beeindruckende Spielzüge gezeigt, die folgerichtig sich in einem deutlichen Spielausgang (hätte bei konsequenter Chancenverwertung auch 6 oder mehr : 2 sein können) zeigten.

Wie schon gewohnt, machten die Einheimischen von Beginn an Druck. Sie wollten auch unbedingt ein schnelles Tor, um dem Gast auf dem etwas kleineren Kunstrasenplatz nicht die Möglichkeit zu bieten, sich „einzumauern“. Nach Versuchen von Franz und Keiner setzte Marian Mielke in der 12. Minute dieses Vorhaben um, als er einen von Tobias Huck hervorragend durch die Abwehr gesteckten Ball erlief, von links kommend den Torwart um kurvte und den Ball ins Tor schob. Damit war der Druck erst einmal dem Spiel genommen. Zahlreiche Aktionen von der kompletten Offensivabteilung in teilweise brillanten Kombinationen herausgespielt, sorgten in dieser ersten Halbzeit für kurzweiligen Fußball. Als alle sich schon gedanklich in der Halbzeitpause wähnten, führte ein Franz- Freistoß von der rechten Seite, den Fabian Heyer im Fünfmeterraum per Kopf in die lange obere Ecke bugsierte noch vor dem Halbzeitpfiff zur verdienten 2:0 Führung.

Im Drang das Resultat zu erhöhen, versuchten nun auch die Abwehrspieler sich in die Angriffe einzuschalten. Dies führte zu Beginn der zweiten Spielhälfte zu zwei äußerst brenzligen Situationen vor dem Mentzel- Tor, die, hätte dieser nicht in hervorragender Manier durch konsequentes Verkürzen des Einschusswinkels gerettet, durchaus auch das 2 : 2 zur Folge haben konnten. Die Einheimischen besannen sich danach wieder der taktischen Disziplin, ließen keine weiteren Chancen der Gäste zu. In der Offensive, bedingt auch durch das konditionelle Nachlassen der Gäste, wurden  Chancen ohne Ende erspielt, die aber teilweise fahrlässig nicht konsequent genug zu Toren genutzt wurden. Anders machte es Robin Keiner, der zum Ende des Spiels zweimal eiskalt die sich ihm bietenden Gelegenheiten nutzte. In der 71. Minute verwertete er eine Hofmann- Mielke- Kombination mit anschließendem Rückpass auf den Torschützen ebenso mit einem Schuss unter die Torlatte (3:0) wie in der 85. Minute als er eine Gothe- Flanke auf gleiche Art versenkte (4:0).

Das Hase- und- Igel- Spiel geht also am nächsten Wochenende in Schweina für die Spielvereinigung weiter, Steinach hat dort gewonnen und wir?

SpVgg: Mentzel,  Busch, Rösler, Huck, Y. Ben Achour (77. Maleße), Wollenschläger, Mielke, Keiner, Franz (70. Hofmann), Heyer (57. Gothe), Kruse

SV Neuhaus-Schierschnitz: R. Meusel, K. Meusel, Oehne, Motschmann, A. Löffler (68. Stamm), Gelhaar, Gläser (46. Th. Löffler), Riefenstahl, Gelbricht (82. Täubert), Ehnes, Schmidt

Schiedsrichter: Vollmann (Waltershausen)

 Zuschauer: 140

Torfolge: 1:0 Mielke (12.), 2:0 Heyer (45.), 3:0 Keiner (71.), 4:0 Keiner (85.)

SG SpVgg Geratal - SG Großbreitenbach/Gehren am 13.11.2010

In einer schönen Partie, in der das Wetter aber nicht mitspielte wie sich das die Mannschaften erhofft haben, aber das war ja das letzte "draußen" Spiel, ging es meist hektisch zu. Zuerst musste Großbreitenbach's Trainer auf die "Tribüne" wegen Meckerns, aber trotzdem musste es weiter gehen. Nun zum Spiel: Das 1:0 erzielte nach langem Hin und Her David Mund, der wiederum den besten Tag erwischt hatte, der wiederum auch das 2:0 machte durch einen schönen Pass von Erik Jäckel. Dann kamen die Schrecksekunden für die SpVgg. Das 2:1 und das 2:2 von Gehrens Spielern. Dann aber wiederum machte David Mund seinen langersehnten Hattrick. Dann war wieder Mund dabei, der bereitete das 4:2 vor für Franz Schneider, der sehr agil mit Mund spielte. Den Schlusspunkt setzte der beste Mann David Mund und 5:2. Alles in Allem ein gutes Spiel. Jetzt wird ausgelost, gegen wen die SpVgg spielen muss. Der Wunschgegner wäre der FSV Gräfenroda (hier D2).

Also nun die Aufstellung:

--------------------------------Enders----------------------
-----Anlauf--------------Hannack------------------Schadow-----
----------------Jäckel--------------------Kellner----------
-----------Schneider---------------------------Mund---


SG SpVgg Geratal - JSG Arnstadt III am 06.11.2010

In einer sehr guten Partie gab es ein verdientes 12:1.  Auf jeden Fall war es eine unterhaltsame Partie in Geraberg. Es trafen 2mal Franz Schneider ,3mal David Mund ,1mal Marcus Kellner ,4mal Erik Jäckel und 1mal Eric Schadow. Nun die Aufstellung :


---------------------------------------Enders-----------------------
-------------Schadow-----------------------------------Fuhrmann-----
---------------------------------------Hannack----------------------
---------------Jäckel-------------------------------------Kellner-----
-------------Schneider----------------------------------Mund--------

 


SG SpVgg Geratal - TSV 1865 Langewiesen am 30.10.2010

Es war eines der unterhaltsamsten Partien, in der es einen verdienten Sieger gab. Konnte mal wieder der nun neue Tabellenführer aus Geschwenda/Geraberg glänzen. Besonders der gute David Mund, der kämpfte, aber ihm gelang noch nicht alles. Wie ein Erik Jäckel, der Fehler machte, aber auch Tore schoss,. genau wie M.Kellner. Der unter der Woche fehlende D.Mund, der in der C spielte, machte aber sein Job gut. E.Jäckel, der einmal ein super Konter spielte, gelang aber noch nicht sein Tor

Fatzit: Die besten Männer waren E. Jäckel, M. Kellner und der gute David Mund, der wiederum 5 mal das Aluminium traf.

SpVgg:Enders, Schadow,Fuhrmann,Anlauf,Hannack,Kellner,Jäckel,Mund 
Auswechler:Bradsch,Fischer,Gnäuß,Torno

 


SG SpVgg Geratal - JSG Ichtershausen/Molsdorf I am 18.09.2010

In einer spannenden Partie, in der die Gäste mit einen Sieg den 1.Platz erangen, ging es meist hektisch zu. Die Gäste machten das 0:1,0:2,0:3, dann aber machte David Mund  einen Alleingang über das ganze Feld und nahm das Herz in die Hand und zog ab. Nur noch 1:3. Dann wieder Mund, der rannte, was das Zeug hält, abgespielt zu Erik Jäckel, der wieder zu Mund spielte, klasse Trick und nur noch 2:3. Alle freuten sich, aber das hielt nicht lange an. Dann 2:4, 2:5, 2:6, 2:7, 2:8 und dann kam eine klasse aktion von Mund. "Traumpass" auf Jäckel gespielt und der fackelte nicht lange. Also Jäckel  mit dem 3:8,dann das 3:9 und das 3:10. Es hätte durchaus niedriger ausfallen können, bis Mund in die Abwehr musste, Jäckel als Vorstopper und Kellner ins Mittelfeld. Dann tat sich D.Mund am Knöchel weh, das tat weh, aber er konnte zum Glück weiter machen.

Jetzt ist erstmal frei nun die Aufstellung unserer Mannschaft: enders,anlauf,hannack,fuhrmann,kellner,jäckel,schneider,mund

auf der bank: gnäuß,bradsch,schadow

 


SG SpVgg Geratal - SG Großbreitenbach/Gehren II am 04.09.2010

In einer wiederum guten Partie der Spielvereinigung aus Geratal ging das Team von Erhard Meyer im 3. Spiel mit dem 3. Sieg vom Platz. Die Zuschauer, die das organisiert hatten, die Stimmung war gut, aber steigerungswürdig in einer Partie in der David Mund 4, Eric Schadow  1 mal und Marcus Kellner  3 mal trafen.  Nächste woche ist frei, dann gehts gegen Ichtershausen ran. Mal sehen was uns da erwartet.


Zitat: das Trainerteam ist das beste !!!

 

 


JSG Arnstadt III - SG SpVgg Geratal am 22.08.2010

Im ersten Spiel der Spielgemeinschaft, die sich aus ThSV 1886 Geschwenda und dem SV 08 Geraberg zusammensetzte, gelangen gleich neue Spielzüge. Es lief zwar nicht alles so wie man wollte, aber das Ergebnis spricht für sich. 10:1 hieß es für die Gerataler am Ende in einem mittelmäßigen Spiel in der David Mund 2 mal, Erik Jaeckel  3 mal, Franz Schneiderl, Marcus Kellner, Erik Fuhrmann, Erik Schadow und Dominik Bradsch  je 1mal. Das waren sie, die Torschützen. Nächste Woche wird in Geraberg gegen Stadtilm/Griesheim, den gefürchteten Angstgegner gespielt.

Regionalklasse Staffel Süd, C-Junioren

SG SpVgg Geratal – SG Wachsenburg/Ichtershausen 4:1 am 31.10.2010

Die Gerataler Jungen begannen mit guten Spielzügen das Spiel und hatten bereits in der 6. Spielminute durch Martin Kellner eine sichere Torchance, die aber nicht genutzt wurde. Dies wiederholte sich sehr oft und bestimmte den gesamten Spielverlauf. Das 1:0 erzielte dann doch Tom Barchewitz in der 23. Minute. Zwischenzeitlich zeigten auch die Wachsenburg-Spieler gute Spielzüge und erspielten sich ebenfalls 2 gute Chancen heraus, die jedoch ebenfalls nicht genutzt wurden.

Mit Beginn der 2. Halbzeit erhöhten die Gerataler Jungen den Druck auf das gegnerische Tor und erzielten wiederum durch Tom Barchewitz in der 37. Minute das 2:0. Martin Kellner erhöhte in der 54. Minute auf 3:0. In der 64. Minute war es wiederum Tom Barchewitz der auf 4:0 erhöhte. Ichtershausen nutzte einen Abwehrfehler, der sonst sehr souverän stehenden Abwehr mit Lucas Langguth zu dem Endstand von 4:1 durch Robin Schölske in der 67. Spielminute.

Insgesamt war es ein schönes und faires Fußballspiel. Alle Spieler haben ihr Bestes gegeben.

Bei SG Wachsenburg/Ichtershausen sind Tim Ansorg als Tormann, Michele Schramm, Robin Schölske und Patrick Kessel besonders zu nennen.

Bei den Geratalern waren es die beiden Torschützen Tom Barchewitz und Martin Kellner sowie Robin Siegfried, Andreas Linke, Tim Hartung und Hannes Grill, die durch ihre Laufstärke und Einsatz besonders in Erscheinung traten.

Landesklasse Süd: 13. Spieltag

SG Glücksbrunn Schweina - SpVgg Geratal  4:2 (2:2)

(kda)

Jede Serie geht einmal zu Ende, so auch die des Ungeschlagen seins der Spielvereinigung Geratal in dieser Saison. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde erwischte es die Mannen um Eismann und Kappaun in Schweina, und das alles in allem verdient, denn nur sporadisch nahm die Mannschaft das Kampfspiel der Schweinaer auf ihrem gewohnt tiefen, schmierigen Platz an. Bezeichnenderweise hatten die Gäste immer dann Übergewicht und auch Erfolg, wenn sie mit gleicher Klinge – weite Bälle auf die Stürmer – agierten. Doch immer wieder verfielen sie in ein technisches Klein- Klein, völlig ungeeignet bei diesen Verhältnissen.

Schon in den ersten Spielminuten offenbarten sich die kommenden Schwierigkeiten.  Standschwierigkeiten und Stellungsprobleme der Hintermannschaft beflügelten die schnelle Führung der Einheimischen. Ein Vorstoß der Schweinaer konnte nur mit Mühe zur Ecke geklärt werden, diese wurde weit an die gegenüberliegende Strafraumgrenze geschlagen, war eigentlich schon abgewehrt, doch der Ball sprang auf Grund besagter Probleme in Richtung Strafraummitte, wo Schellenberg den Ball dankend annahm und in die linke Torecke einschoss (3.). Es dauerte geraume Zeit bis die Gerataler mitbekamen, wie hier Fußball gespielt werden musste. In diese Zeit fiel noch eine Riesenchance für die Platzherren. Busch wurde überlaufen, die Eingabe kam zu Friese, dessen Schuss parierte Mentzel und den Nachschuss semmelte Harnack meterweit übers Tor (17.). Als wäre dies Signal notwendig gewesen, wendeten die Gäste das Blatt. Mit weiten Bällen verlagerten sie schnell das Spiel in des Gegners Hälfte, eine daraus resultierende Ecke schlug Franz auf den kurzen Pfosten zu Marian Mielke und dessen Kopfball-verlängerung schlug im Schweinaer Tor zum 1:1 (19.) ein. Kurz darauf trat Bärwinkel von halblinks einen Freistoß in den gegnerischen Strafraum und der eingelaufene Robin Keiner vollendete per Fußdirektabnahme zur Führung (24.). Es schien als sollte die SpVgg ihre Lehren zur Spielweise gezogen haben, doch gefehlt! Schon in der 28. Minute wieder Probleme in der Defensive. Auf Grund von Stellungsfehler und Standunsicherheit können Busch, Wollenschläger und Kruse Kolk nicht mehr stellen, bzw. müssen im Strafraum wegen Strafstoßgefahr von ihm ablassen, so dass dieser in der 28. Minute zum Ausgleich an Mentzel vorbei in die linke Ecke einschießt. Nach einer guten Chance Keiners, der ein feines Zuspiel von Heyer bekam, aber am langen Pfosten vorbei schoss, verabschiedete man sich in die Kabinen.

Hälfte zwei begann mit einem Schock. Keiner, der schon mit Beschwerden aus der Halbzeit kam, musste nach einem langen Ausfallschritt, als einer eine Heyer- Eingabe erwischen wollte, in der 49. Minute ausgewechselt werden. Es entwickelte sich im weiteren Verlauf ein kampfstarkes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, und auch der sehr junge Schiedsrichter wollte nicht abseits stehen, er gab mal so in der 51. Minute einen Foulelfmeter für Schweina, der absolut keiner war, den aber Mentzel sehr sicher parierte. Man merkte den Geratalern an, dass sie trotz aller äußeren Widrigkeiten und eigener Unzulänglichkeiten das Spiel gewinnen wollten. Im Drang nach vorne, bei dem ein Kopfball Heyers von der Linie geholt oder der durchaus erfolgversprechende Kopfballversuch Gothes das Ziel verfehlte, offenbarte sich aber leider auch die Achillesferse des Spiels, Abstimmung und Absicherung in der Defensive. So gelang es dem Schweinaer Friese sowohl in der 64. Minute als auch in der 86. Minute seinem Gegenspieler zu entwischen und jeweils ein Tor zu erzielen. Damit war die erste Niederlage für die Spielvereinigung besiegelt.

SG Glücksbrunn Schweina: Tischer, Eckelt, Uteschil, Kley, Friese (89. Lehmann), Biessmann (71. Vogt), Kolk, Schellenberg, Franke, Harnack, Bischoff (60. Heineck)

SpVgg: Mentzel,  Busch, Rösler, Huck (66.Y. Ben Achour), Bärwinkel, Wollenschläger, Mielke, Keiner (49. Gothe), Franz (66. Eismann), Heyer, Kruse

Schiedsrichter: Weiler (Heiligenstadt)

Zuschauer: 150

Torfolge: 1:0 Schellenberg (3.), 1:1 Mielke (19.), 1:2 Keiner (24.), 2:2 Kolk (28.), 3:2, 4:2 Friese (64.,86.)

Regionalklasse 3, 11. Spieltag

SpVgg Geratal II - SV 09 Arnstadt II  0:3 (0:2)

Nicht nur Schiedsrichter Ebert kam mit dem Kunstrasenplatz nicht zurecht. Nach einem Sturz nahm Linienrichter Krell (Heyda) verletzungsbedingt seinen Platz ein. Auch bei den Hausherren hatte man den Eindruck, der ungewohnte Untergrund hemmte Aktionen, Genauigkeit und Einsatzfreude. Nicht so die kampfstarken Gäste, die temporeichen und technisch guten Fussball boten. Mit Schnellstart ging es los. Erste Minute und Huck lief allein auf das Arnstädter Tor zu, aber der Ball versprang ihm vor dem Abschluss. Danach spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Viele Zweikämpfe mit entsprechenden Fouls bestimmten das Spiel. Nur gelegentlich zeigten die Hausherren ihr Potential bei direkten Spielzügen, die aber keine Gefahr ausstrahlten. Die Gerataler wurden von den taktisch disziplinierten Gästen zugestellt und attackiert, so dass sie als Ausweg quer spielten und wenig nach vorn, Torschüsse Mangelware. Bei einer solchen Aktion, der Ball wurde im eigenen Strafraum weitergereicht, sprang der Ball Seyfferth an die Hand. Den Strafstoss verwandelte Voigt sicher (0:1, 23.Minute). Ein langer Ball von Jaekel kam zu Huck, dessen Flanke von der Außenlinie auf Roth vom Torwart abgefangen wurde. Das war es auch schon mit den erwähnenswerten Angriffsbemühungen der Platzbesitzer. In der 37. Minute setzte sich Bommersbach gegen drei gegnerische Spieler im Strafraum durch und vollendete zum 0:2. Zum Abschluss der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer weitere Freistöße. Diesmal von Stöckel aus 25 Metern getreten, der aber kein Problem für Große darstellte. Auf der Gegenseite verfehlte dagegen ein Kopfball nach einem Freistoß nur knapp das Tor.  Die zweite Hälfte begann mit guten Gelegenheiten für die Gäste. In der 48.Minute zeichnete sich Deltow im Gerataler Tor aus, als er das Solo des schnellen Hillebrand mit toller Parade ohne Folgen bleiben ließ. Vier Minuten später ein Eckball für Arnstadt, Voigt sprang am höchsten und erzielt mit dem Kopf dass 0:3 (53.). Jetzt war die Luft endgültig raus. Die Gäste wollten und Geratal konnte nicht. Erst ab der 70. Minute besannen sich die Gastgeber und berannten das Arnstädter Tor, aber alle Bemühungen blieben erfolglos. Erwähnenswert noch ein Lattenschuss von Hielscher in der 89.Minute. Das Aufbäumen kam zu spät.

SpVgg Geratal II:  Delle, Jaekel, Stöckel, Schulz, Seyfferth, Heinze (54. Omachonu), Esche, Musch (81. Belger), Dobschanetzki, S. Huck, Roth

SV 09 Arnstadt II: Große (46.Rose), Beck, Manthey, Vester, Reimann, Bommersbach, Poppig, Hillebrand, Voigt, Lesch (80.Wunder), Zila

Tore: 0:1 Voigt (23.), 0:2 Bommersbach (37.), 0:3 Voigt (53.)

Schieri: Ebert (Ilmenau), ab 65. Minute Krell (Heyda)

Zuschauer: 150

Regionalklasse 3, 13.Spieltag
SpVgg Geratal II - TSG Kaulsdorf I  4:2 (0:1)


(fm) Dank Sturmtief "Carmen" war es alles andere als ein angenehmer Nachmittag für die 120 Zuschauer, darunter ca. 40 ihre Mannschaft unermüdlich anfeuernde Kaulsdorfer Fans. Regen, Wind und nasskalte Temperaturen boten kein angenehmes Fussballwetter für das Spitzen-Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Geraberg. Den Gastgebern steckte noch der Misserfolg gegen Arnstadt in den "moralischen Knochen", den sie auf das Kunstrasengeläuf schoben. Dementsprechend fingen sie auch verhalten an. Ehe sie sich versahen, war D.Walther frei vor dem Tor, schoss aber daneben. Abseits ist eben, wenn der Schieri pfeift (2.Min.). Die TSG stellte sich kämpferisch vor und gab keinen Ball verloren. Mit ihren rustikalen Fussball-Mitteln verunsicherten sie die Einheimischen. Es dauerte bis zur 17.Minuten, als sich Hofmann den Ball erkämpfte, auf Roth passte, der allein Ch. Ziermann im Gästetor gegenüberstand, dieser aber mit dem Fuß parierte. Die folgende Ecke, direkt aufs Tor gezogen, touchierte die Latte. Die SpVgg agierte in der ersten Halbzeit nervös  und kam nicht recht ins Spiel. Einen Freistoß in der 26. Minute aus zentraler Position zieht M.Röppischer direkt aufs Tor, Wenig rutschte der Ball zwischen den Händen durch ins Tor (0:1). Das körperbetonte Spiel der Gäste führte in der 30.Minute zur Verletzung von Roth, dem von hinten im Strafraum in die Beine getreten wurde. Der sicher leitende Schiedsrichter Sven Wenzel, gleichzeitig Staffelleiter der Regionalklasse, sah hier kein Foul. Für ihn kam Hielscher (34.).Mehrere brenzlige Situationen überstanden die Gastgeber mit Glück und dem reaktionsschnellen Wenig im Tor, der sich über seinen Fehler am meisten ärgerte.

Auch in der zweiten Halbzeit versuchten die Kaulsdorfer, früh zu stören. Doch die Spielvereinigung kam jetzt besser ins Spiel. M. Hielscher, wie immer sehr agil, setzte unermüdlich nach, eroberte den Ball und hob ihn über den Torwart hinweg zum Ausgleich in die Maschen (1:1, 53.). Das beflügelte das Selbstbewußtsein der Platzbesitzer. Musch kam für den Dauerläufer S.Huck (60.). Jetzt "spielte" die SpVgg Geratal Fussball. Eine schöne Kombination über drei Stationen endet bei Priefer, der aus halblinker Position ins lange Eck einnetzt (2:1, 63.). Zwei Minuten später gewinnt wiederum Hielscher einen Zweikampf. Er schiebt den Ball quer auf Priefer, dessen 1.Versuch noch vom Torwart vereitelt wird, aber er erhält den Ball zurück und vollendet (3:1, 65.). In der 80.Minute wird Dobschanetzki für Esche eingewechselt. Bei den nicht nachlassenden Versuchen der TSG zeichnet sich Wenig im Gerataler Tor einige Male bei gefährlichen Situationen aus. Die kombinationssicheren Hausherren boten noch etwas für das Auge, als eine technisch sehr gute Kombination über mehrere Stationen zu Priefer kam, der von der Grundlinie überlegt zurück passt und Hielscher kann ebenfalls sein zweites Tor markieren (4:1, 85.). Als (fast) Alle schon gedanklich in der Kabine waren, verkürzten die bis zuletzt kämpfenden Gäste mit einem Kopfball von K.Apel zum 4:2 (90.).

Fazit: Ziel erreicht, Spitzenreiter hält Verfolger auf Distanz, Vorsprung ausgebaut.

SpVgg Geratal II: Wenig, Jäckel, Stöckel, Schulz, A.Ben Achour, Esche (80.Dobschanetzki), Hofmann, Maleße, Priefer, Roth (34. Hielscher), Huck (60. Musch)
TSG Kaulsdorf I: Ziermann, Lindow, Weber, M.Röppischer, Krauße, Brauer, Walther, Apel, K.Röppischer, Jäckel (85. Krumpkam), Bauer,

Tore:  0:1 M.Röppischer (26.), 1:1 Hielscher (53.), 2:1 Priefer (63.), 3:1 Priefer ( 65.), 4:1 Hielscher (85.), 4:2 Apel (90.)
Schieri: Wenzel (Großobringen)
Zuschauer: 120

Landesklasse Süd: 11. Spieltag

SV EK Veilsdorf - SpVgg Geratal  1:2 (0:0)

(kda)

Nachdem die Spielvereinigung vor Wochenfrist punktspielfrei miterleben musste, wie der härteste Konkurrent Steinach durch einen deutlichen Sieg über die Veilsdorfer die Tabellenführung in der Südstaffel der Landesklasse übernahm, galt es gegen eben diesen Gegner ebenfalls verlustpunktfrei zu bestehen. In Veilsdorf hängen die Früchte des Sieges erfahrungsgemäß immer recht hoch, entsprechend engagiert zeigten sich die Gerataler von Beginn an. Bei bestem Kirmeswetter versuchten die Gäste mit dem in vielen Spielen bewährten frühzeitigen Pressing in Veilsdorf sofort das Geschehen an sich zu reißen. Das gelang auch, doch Torchancen erspielte man sich dadurch nicht wirklich. Lediglich Oliver Busch´s  Freistoßgranate aus 35m (34. Minute), die die Latte tuschierte, und Fabian Heyers Chance in der 35. Minute, dessen Schuss von rechts flach am langen Eck vorbei ging, waren zu verzeichnen. Im Gegenteil, bei den gelegentlichen Veilsdorfer Kontern entwickelten sich durchaus brenzlige Situationen vor dem Mentzel- Tor, sicherlich auch dadurch, dass durch die Fußverletzung Yasin Ben Achour´s recht zeitig die gewohnte Defensivformation verändert werden musste.

In Hälfte zwei sahen die zahlreichen Zuschauer ein durchaus spannendes, ansehenswertes Spiel, an dem beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Zunächst gelang in der 48. Minute Fabian Heyer die Führung für die Spielvereinigung. Mielke legte einen Pass auf links zu Heyer und aus sehr spitzem Winkel zirkelte dieser den Ball ins Tor. Für ihn eine nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 18.! Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Tuchenhagen nach Torwartabpraller - vorbei, Mielke - Lattenschuss, Huck - vorbei, alles zwischen der 50. und 60. Minute, bis in der 61. Minute Frischmuth (bis vor kurzem noch Spieler der SpVgg) nach einem Steilpass zum 1:1 abschloss. Doch nach dem Ausgleich - das zeigt die gewachsene Stärke der Gerataler und den unbändigen Siegeswillen - rissen diese das Geschehen wieder an sich und diktierten das Spiel. Daraus entstand auch der Siegestreffer in der 84. Minute. Robert Gothe wurde an der linken Seitenlinie geschickt, auf Höhe der Eckfahne flankte er in die Mitte auf den mitgelaufenen Keiner, dieser nahm den Ball an, drehte sich um seinen Gegenspieler und knallte mit links aus ca. 15m den Ball ins linke obere Eck. In den verbleibenden Minuten versuchten die Veilsdorfer noch den Ausgleich zu erzielen. Mit Mann und Maus angreifend, hatten sie durchaus dazu auch Chancen, die größte Boerner in der 90. Minute als er am langen Pfosten völlig freistehend den Ball nicht aus 4m im Tor unterbrachte. Doch auch die Spielvereinigung hätte durch den einen oder anderen cleverer ausgespielten Konter den Sack zu machen können.

SV EK Veilsdorf: Reimpell, Rudzinski, Weikard, Keller, Kreussel, Wirsing, Hofer, Goldschmidt (24. Frischmuth), Langguth, Tuchenhagen, Dörfel (83. Boerner)

SpVgg: Mentzel,  Busch, Rösler, Huck, Y. Ben Achour (24. Gothe), Wollenschläger, Mielke, Keiner, Franz (89. Maleße), Heyer (71. Hofmann), Kruse

Schiedsrichter: Landgraf (Thal)

Zuschauer: 309

Torfolge: 0:1 Heyer (48.), 1:1 Frischmuth (61.), 1:2 Keiner (84.)

12. Spieltag: Regionalklasse, Staffel 3

VfB Apolda - SpVgg Geratal II 2:2 (1:1)

(kda)

Nach der recht deutlichen Heimniederlage vor Wochenfrist traf die 2. Mannschaft der SpVgg Geratal auf den VfB Apolda, der in der unteren Tabellenhälfte jeden Punkt gegen den Abstieg benötigt. Dem entsprechend defensiv war die Spielanlage der Heimmannschaft, sie stellte sich kompakt, teilweise mit sechs Abwehrspielern, vor dem eigenen Strafraum  auf, ließ den Gästen so wenig Entfaltungsmöglichkeiten aus dem Spiel heraus. Der tiefe Platz wie auch die äußeren Bedingungen in Apolda verhinderten andererseits ein technisch gepflegtes Spiel der Gäste, so dass Torgefahr mehr oder weniger nur aus Standart-situationen heraus entstanden.

Nach einem recht zerfahrenen Beginn beider Mannschaften, wo sich das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte, erkämpfte sich S. Huck im Mittelfeld den Ball, flankte diesen diagonal in den Strafraum, der gegnerische Torwart versuchte den Ball zu fausten, was ihm aber nicht ausreichend gelang, dadurch kam Tobias Roth an den Ball und erzielte in der 28. Minute die Gästeführung. Doch schon in der 36. Minute, nach einem Gewühl im Gerataler Strafraum und nachdem S. Wenig zweimal parierte, erzielten die Einheimischen den Ausgleich.

Nicht viel anders gestaltete sich die zweite Spielhälfte. Dennoch gingen die Gerataler wieder in Führung. Einen Huck- Freistoß von rechts in den Strafraum nahm M. Hielscher mit dem Kopf und erzielte so das 2:1 (60. Minute) aus Sicht der Spielvereinigung. Aber auch hier blieben die Platzbesitzer nicht lange die Antwort schuldig. Nach einer Ecke erzielte Gerlach in der 65. Minute den Ausgleich. Mehr als ein Unentschieden war gegen eine sehr defensiv eingestellte Heimmannschaft nicht drin, schade nur, dass die zweimalige Führung nicht gehalten werden konnte.

SpVgg Geratal II: Wenig, Jäckel, Stöckel, T. Schulz, Seyffarth, Esche, A. Ben Achour, S. Huck, Musch (72. Lützkendorf), To. Roth (61. Dobschanetzki), Hielscher

Schiedrichter: Eckardt (Bad Berka)

Zuschauer: 50

Torfolge: 0:1 Roth (28.), 1:1 Rodel (36.), 1:2 Hielscher (60.), 2:2 Gerlach (65.)

Regionalklasse 3, 10.Spieltag

SpVgg Geratal II – Lok Saalfeld 1:0 (1:0)

Im Spitzenspiel der Regionalklasse, Staffel 3, standen sich zwei gleichwertige Partner gegenüber und der glücklichere gewann. Die Zuschauer am Kirmeswochenende in Geschwenda sahen ein ansprechendes, technisch und taktisch hochklassiges Spiel beim Besuch des Tabellenzweiten beim Tabellenersten. Beide wollten drei Punkte holen und im Laufe des Spiels war zu erkennen, warum beide Mannschaften an der Tabellenspitze stehen. Technisch anspruchsvolle Spielzüge, gepaart mit hochklassigem, aber immer fairen Einsatz, prägte das Match.

Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber leichte Vorteile. In der 10.Minute ein langer Ball auf Esche, dessen Eingabe Hofmann verwerten wollte, aber der gute Lieske im Saalfelder Tor hielt. Saalfeld konterte geschickt und Rudolph verpasste eine Eingabe, da er von Jaekel gestört wurde. Besonders Smirat machte ständig Druck und musste immer beaufsichtigt werden. Auch der Gerataler Torwart konnte sich einige Male auszeichnen, z.B. in der 24. Minute, als Musch die Flanke nicht verhindern konnte, wiederum Rudolph abzog und Delle toll reagierte. In der 24.Minute das einzige Tor im Spiel. Huck wird in der Nähe der Außenlinie auf Strafraumhöhe gefoult. Bärwinkel schoss, Torwart und Verteidiger sind sich nicht einig und der Ball rollt ins Tor (1:0, 26.). Leider musste der im Mittelfeld wieder gut spielende Torschütze wegen einer Muskelverletzung in der 43. Minute durch A. Ben Achour ersetzt werden. Da aber die Auswechselbank der Gastgeber wieder übervoll war, konnte der Trainer auswählen.

Der zweite Umlauf sah die Gäste im Vorteil. Sie kamen voller Tatendrang aus der Kabine und rissen das Spiel an sich. In der 53.Minute konnte sich wiederum Delle im Gerataler Tor auszeichnen und auch später brannte es vor seinem Kasten einige Male lichterloh. Zwischenzeitlich war Dobschanetzki für Musch gekommen. Die Saalfelder Druckphase wurde durch einen Lattentreffer in der 75.Minute gekrönt, aber der Ausgleichstreffer wollte nicht fallen. Die Gerataler Abwehr um den sicheren Mannschaftskapitän Stöckel hielt dem Druck stand. Beide Mannschaften wechselten müde Spieler aus, um weiter erfrischend aufspielen zu können. Hielscher kam für Roth und Medero für M.Müller. Ein weiter Abschlag erreichte Huck, der überlief die Verteidigung, sein Lupfer ging allerdings nicht nur über den Torwart sondern auch über das Tor. Kurz vor dem Schluss kam Geratal nochmals auf, doch sowohl der Freistoß von Esche (86.) als auch ein gefährlich direkt aufs Tor gezogener Eckball, bei dem der Saalfelder Torhüter Probleme bekam, brachten nichts mehr ein.

Die Gäste, die sich viel vorgenommen hatten, brauchten eine Weile, ehe sie sich mit der Niederlage abfanden. Die Gastgeber allerdings zogen gut gelaunt ins Kirmesfestzelt ein.

SpVgg Geratal II: Deltow, Jaekel, Stöckel, Schulz, Seyffarth, Bärwinkel (43. A.Ben Achour), Esche, Hofmann, Musch, Roth (78. Hielscher), Huck

Lok Saalfeld: Lieske, Gessner, M.Müller (77.Medero), Glombik, Weiße, Erdmann, Rudolph, P. Müller, Woit, Neumann, Smirat

Tore: 1:0 Bärwinkel (26.)

Schieri: Schaarschmidt (Weimar)

Zuschauer: 150