1.Kreisklasse: 3. Spieltag
SpVgg Geratal III - KuF Ichtershausen 1:1 (0:0)
Das Resultat spiegelt den Spielverlauf wieder. Ein ausgeglichenes Spiel mit beidseitigen Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden.Die Schüsse waren meist zu unplatziert und gingen über oder neben die Tore. In der 57.Minute wurde Langguth im Strafraum gefoult und Stade verwandelte den fälligen Strafstoß (57., 1:0). Bereits sechs Minuten später knallte Gottschall einen direkten Freistoß durch die Mauer und unter dem Torwart hindurch ins Tor (63.,1:1). Weitere Chancen durch Tillack und Langguth brachten keine Resultatsverbesserung.
Geratal III: Diemar, Siegfried (72.Langenhan), Boldt (46.Reiprich), Kirst, Ermer (GK), Rüdiger, Wedekind (52.Stiebitz), Langguth, Zink, Stade, Tillack
Ichtershausen: Nitsche, Haupt, Heer (GK)(46.Stecklum), Merkel, Materne (GK), M.Schmidt, Oschmann, Gottschall, Gölitz (46.Klein), Frank (GK), Richter (62.Haupt)
Schieri: Linke (Gräfinau-Angstedt)
Zuschauer: 30

Regionalklasse 3: 3. Spieltag

SpVgg Geratal II – FSV 1928 Gräfinau-Angstedt 2:3 (0:1)

Eigentlich war alles ganz klar. Der Staffelerste spielte gegen den Letzten. Aber Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Schuhe. Gräfinau bot eine sichere Abwehr auf und hoffte auf die schnellen Angreifer Hopf und Assinner. Damit waren sie gut beraten. Das Spiel fand zu großen Teilen in der Gasthälfte statt, doch Geratal fand lange Zeit nicht die Mittel, dagegen zu halten.

In der 5. Minute zog Malesse einen Freistoß über das Tor und Esches Kopfball wurde von De Glimes mit großer Tat entschärft. Geratal war spielbestimmend, ohne Nutzen daraus zu ziehen. Dann das 0:1 in der 20.Minute durch einen Strafstoss, den Hopf platziert einschiebt. Der Aufreger war die Entstehung. Ein langer Ball über Freund und Feind hält Senglaub im Gerataler Tor nicht fest, Assinner setzt nach und neben dem Tor an der Grundlinie foult der Torwart völlig unnötig. Ergebnis: Gelbe Karte und Strafstoß. Das zeigte beim Staffelersten Wirkung. Deren Angriffsbemühungen ergaben große Räume für die Gräfinauer Stürmer. Die schnellen Hopf und Assinner brachten häufig die aus der Abwehr in den Raum nach vorn geschlagenen Bälle unter Ihre Kontrolle und waren brandgefährlich. In der 24. Minute konnte Jaekel noch auf der Linie klären und gemeinsam mit Stöckel bereinigte er die Gefahr vom durchgebrochenen Hopf (25.). Torwart Senglaub rehabilitierte sich mit einer großen Parade, als wiederum Hopf Jaekel überläuft. Jetzt stellten die Gastgeber um, Kohlschmidt tauschte mit Jaekel die Seiten, um Hopf in den Griff zu bekommen.

Testspiel 
FSV Drei Gleichen Mühlberg – SpVgg Geratal II 2:1 (1:0)


Im Spiel gegen den alten Konkurrenten aus der Bezirksliga Staffel 5 und jetziges Mitglied in der Regionalklasse 7 machte sich besonders in der 2.Halbzeit die Hitze bemerkbar. Auf dem witterungsbedingt trockenen und holprigen Platz versuchten die Gäste der SpVgg Geratal von Beginn das Spiel an sich zu reißen. In der 9.Minute zog Stöckel ab. Sein Schuss wurde abgefälscht und senkte sich aus der Sonne in Richtung Tor. Mühlbergs Torwart Seifarth konnte nur zur Ecke fausten. Ein Fernschuss Belgers ging weit neben das Tor, da er den aufspringenden Ball nicht gut traf. Aus heiterem Himmel dann das 1:0 für die Gastgeber. Das alte Lied: Durch einen Fehler in der Vorwärtsbewegung im Mittelfeld kamen die Platzherren in Ballbesitz, guter Pass auf halblinks und der Neuzugang der Heimmannschaft, Robert Kowalzyk, überlistete mit einem Heber ins lange Eck den SpVgg-Torwart Wenig.(1:0, 17.) Die Gäste waren weiter auf dem Vormarsch. Ihnen fehlte jedoch über weite Strecken die Ruhe und Übersicht, um erfolgreich zu sein. Eine schöne, flach herein gegebene Flanke von Hielscher verpasste Silvio Huck in aussichtsreicher Position. Wiederum Hielscher versuchte einen Fallrückzieher nach Pass von Esche, der aber keine Wirkung zeigte. In der 25. Minute wird der Abschlag des Mühlberger Torwartes von Esche abgefangen, der zog direkt ab, aber der Torwart vereitelte mit einer schönen Parade den Ausgleich. Die SpVgg spielte weiter nach vorn. Die Gastgeber hatten in ihrer Hälfte gut zu tun. Eine Ecke von Huck köpfte Esche mit dem Hinterkopf über das Tor. In der 36. Minute erhielt Esche eine gelbe Karte, da er sich beim Schiedsrichter über dessen Entscheidung lautstark beschwerte. Er wurde in der 40. Minute am Strafraumeck gefoult. Belger zog den direkten Freistoß an der Mauer vorbei, der Torwart konnte die Gefahr mit seinen Fäusten noch abwenden. Die erste Halbzeit endete mit einem Solo von Esche ab der Mittellinie. Am Torwart dribbelte er sich fest.

Das schwüle Wetter hatte alle geschlaucht. Demzufolge verflachte das Spiel zusehends. Konzentrationsfehler im Stellungs- und Zuspiel häuften sich auf beiden Seiten. Einen Freistoß von Huck hielt der Mühlberger Torwart sicher, genau wie den Kopfball von Lützkendorf nach Flanke von der Grundlinie. Da die Zuordnung in der Geratalmannschaft zunehmend verloren ging, wurden die Gastgeber offensiver. In der 58. Minute senkte sich eine schöne Flanke von rechts in Richtung langes Toreck, der eingewechselte Torwart Vodermayer konnte gemeinsam mit Schmitt gerade noch vor dem Angreifer klären. In der 63.Minute dann der Ausgleich. Lützkendorf blieb Zweikampfsieger, sein Zuspiel erreichte Paul, genannt „JayJay“, der wieder Lützkendorf bediente und dessen Schuss ging von halblinks ins rechte Eck. (1:1, 63.) Jetzt ging es auf und ab. Einem Torschuss von Dobschanetzki folgte in der nächsten Minute einer des Mühlbergers Burckhardt. In der 71.Minute dann der Führungstreffer für die Gastgeber. Elias Herrmann köpfte eine Flanke ins Tor, ohne dass die Verteidiger eingriffen. (2:1, 71.) Das beflügelte die Einheimischen. Sie spielten jetzt zum Teil sehr gefällige Kurzpässe mit Abschluss aufs Tor, doch Vodermayer hielt den Kasten sauber. Erst ab der 85.Minute wurden die Gäste wieder nach vorn aktiv. Die Schüsse von „JayJay“ und Hielscher sowie in allerletzter Minute ein „Lütze-Kopfball“ brachten nichts mehr ein.

Ein Vorbereitungsspiel mit der Erkenntnis für die Trainer, dass es noch einiges zu tun gibt.

SpVgg Geratal II: Wenig (46.Vodermayer), Yurolmaz, Jaekel (46. Schmitt), „JayJay“, Dobschanetzki, Stöckel (75.Belger), Schulz,T. (80. Jaekel), Belger (46. Lützkendorf, Esche (46. Kirst), Hielscher, Huck,Silvio,

Mühlberg: Seifarth, Ballenberger, Wolf, Kotte, Schüller, Burckhardt, Kowalzyk, Herrmann, Daniel, M., Seiring, Schlupp

Schiedsrichter: Steinacker (Friedrichroda), ohne Assistenten

Zuschauer: 15, davon 7 aus Geschwenda

Landesklasse Süd: 3. Spieltag

1.Suhler SV 06 - SpVgg Geratal 3:4 (2:2)

(kda) Ende gut, alles gut? Könnte man mit Blick auf das Endergebnis und von den Spielanteilen bzw. hundertprozentigen Torchancen der Gerataler bejahen, es würde aber eine indiskutable Leistung der Abwehr in diesem Spiel in Vergessenheit geraten lassen. Was unbedingt der Mannschaft zur Ehre gereicht hat, war der unbedingte Wille, das sicherlich für einige ehemalige Suhler in den Reihen der Spielvereinigung psychisch nicht einfache Spiel gewinnen zu wollen. Was aber vorne durch Chancen und Tore aufgebaut wurde, wurde hinten postwendend wieder eingerissen. Da zählen auch nicht das frühe Ausscheiden (14. Minute) des Abwehrorganisators Kruse als Entschuldigung, denn bis zu seiner Verletzung, die er sich im Übrigen bei einer Notabwehr gegen den durchgebrochenen Suhler Wohlfahrt zuzog, musste er ständig seine Vorderleute an die zugeordneten Gegenspieler schicken, bzw. brenzlige Situationen selbst bereinigen, und auch nicht, das damit die Mannschaft insgesamt umgestellt werden musste. Mal spielte Franz, mal Huck als Abwehrorganisator, hätte man einen gelernten Verteidiger auf der Wechselbank gehabt, wäre vielleicht vieles erspart geblieben. Dabei begann das Spiel wie es für die Gäste nur in den kühnsten Träumen zu wagen war.

Testspiel 
SpVgg Geratal I — SV O9 Arnstadt 1:2 (0:0)

(rab)Wenn man berücksichtigt, dass beide mitten in der Vorbereitung stecken und sich die Hitze wie Blei über den Geraberger Rasenplatz legte, war es unterm Strich ein recht vernünftiges Testspiel.

Die Gerataler zeigten sich freilich mitunter recht geschlaucht vom harten Oberhofer Konditionstraining zuvor, auch kamen einige nicht geplante Ausfälle hinzu (Busch, Keiner). Noch ärger gebeutelt waren diesbezüglich die Gäste, die nur zwölf Feldspieler aufbieten konnten. U. a. fehlte auch Neuzugang Kemter (früher Ilmenau); er hatte beim Spiel in Marbach eine Verletzung im Gesicht erlitten. In Ermangelung von Abwehrspielern musste sogar Stürmer Gothe rechts verteidigen.

Trotzdem begannen die Arnstädter mit viel Tempo und hoher Zweikampfpräsenz und hatten das Spiel im Griff. Dass sie noch nicht zu Toren kame lag am Vollstreckerpech, etwa bei Voigt gleich zu Beginn, und einigen wunderlichen Entscheidungen des Referees, der sich in Sachen Zweikampfbewertung und Handspiel offenbar die Unarten seiner WM-Kollegen zu eigen gemacht hatte. Lux schoss nach einer Rechtsflanke A. Trübenbachs drüber; Lippert und A. Trübenbach verpassten eine Rechtsflanke Leischners.

Testspiel
SpVgg Geratal  – FC Rot-Weiß Erfurt A1-Junioren 0:5 (0:3)


Schon zum zweiten Mal hielten die besten Nachwuchskicker des Klubs, die in der Regionalliga des NOFV hochklassig spielen und auf dem Sprung in den bezahlten Fussball sind, ihr Trainingslager in Geschwenda ab. Wer wollte, konnte da schon mal professionelle Einstellung zum Fussball erleben, vom Konditions- und Techniktraining bis hin zum Ernährungsplan. Von wegen Bratwurst und Bier. Obst und Gemüse war angesagt.

Zur Halbzeit des Trainingslagers stand am Mittwochabend ein Spiel gegen die SpVgg Geratal auf dem Programm, die mit einer Mischung aus 1. und 2. Mannschaft antrat. Nach den guten Ergebnissen in den bisherigen Vorbereitungsspielen der Gastgeber wurden diesmal die Grenzen aufgezeigt. Die Junioren aus der Landeshauptstadt waren in allen Belangen überlegen und gestatteten keine Chance. Die Gerataler Abwehr war ständig beschäftigt und das Mittelfeld ließ sich durch die agilen RWE-Spieler beeindrucken. Hier spielte sich das meiste Geschehen ab, die Räume wurden zu eng und die technisch versierten Youngster machten Wollenschläger und Franz das Leben schwer. In Bedrängnis, bei Ballbesitz waren sofort ein oder zwei Gästespieler am Mann, sah man ungewohnte technische Fehler, kamen Pässe nicht an oder die Zweikämpfe wurden verloren. Nach vorn ging so gut wie gar nichts und wenn, fehlte meist das genaue, entscheidende und finale Zuspiel. In der 11.Minute fiel schon das 0:1 durch Noack aus Nahdistanz, nachdem nicht entscheidend gestört wurde. Sieben Minuten später konnte Bärwinkel einen flinken Gästestürmer nur unfair vom Ball trennen. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Mannschaftskapitän Fabian Paradies mit einem satten flachen Schuss in die rechte untere Ecke, wobei der wieder gut haltende Torwart Mentzel fast heran gekommen wäre. Das Mittelfeld beherrschten die Gäste und erspielten sich dadurch ihre Vorteile. Einzig mit Standardsituationen, z.B. durch den Freistoß von Heyer in der 33. Minute, der aber nichts einbrachte, wurde RWE-Torwart Klewin geprüft. Der Halbzeitstand resultierte aus einem Überzahlangriff über rechts, getimtes Zuspiel und Pannde hatte alle Zeit der Welt, den Ball über den Torwart zu lupfen (0:3, 35.). Schöne, überlegte und freche technische Leistung, allerdings auf der falschen Seite.

Zur Halbzeitpause wechselten die Gastgeber sechs Spieler aus und zehn Minuten später tauschten auch die Gäste die halbe Mannschaft. War es auf dem Spielfeld anfangs durch laute Zurufe unter den Spielern relativ lebhaft, wurde es mit fortschreitendem Spielverlauf immer ruhiger. Auch in der zweiten Hälfte zeichnete sich Torwart Mentzel häufig aus, konnte aber den weiteren Rückstand nicht verhindern. Wenigstens lag die Latte erst mal im Weg bei einem Kopfball von Baumgarten (60.). Obwohl es insgesamt ein faires Spiel war, kam es durch die intensiven Zweikämpfe immer mal wieder zu gefährlichen Freistößen, so durch Odenwald oder Göbel. Dieser schlug auch den Eckball, den Kominov per Kopf ins Tor beförderte (0:4, 76.). Die Gastgeber versuchten ihr Glück mit Fernschüssen, die aber ungefährlich waren. Der RWE-Torwart hatte einen beschaulichen Abend. Die Latte rettete nochmals, als wiederum Göbel aus 30 m einen Freistoßknaller ablässt (82.). Er war auch am letzten Treffer des Spiels beteiligt, als er einen scharfen Eckball schlug, den Dietz mit dem Kopf verwandelte (0:5, 89.).

Fazit: Ohne das Ergebnis gegen einen semiprofessionellen Gegner und mit wechselnder Besetzung aus vollem Training heraus spielend überzubewerten, kam das Spiel gerade Recht, um vor Saisonbeginn der SpVgg Geratal die Grenzen und Unzulänglichkeiten aufzuzeigen und deren Ehrgeiz nochmals anzustacheln.

Geratal: Mentzel, Rösler, Bärwinkel (46.Dobschanetzki), Kruse, Malesse (46.Brandl), Eismann, Hofmann (46. Bulko), Wollenschläger, Franz (46.Frischmuth), Heyer (46.Mielke), Esche (46.Grothe)

RWE: Klewin, Kind (75.Dietz), Glock (55.Kuchmann), Büchner (55.Knopp), Tyler (55.Baumgarten), Paradies (55.Göbel), Morosov (55.Möhwald), Nowak (55.Reinemann), Fisher (55.Koninov), Odenwald, Pannde

Schieri: Hoffmann (Arnstadt)

Tore: 0:1 Nowak (11.); 0:2 Paradies (19.); 0:3 Pannde (35.); 0:4 Kominov (76.); 0:5 Dietz (89.)

Zuschauer: 50

SpVgg Geratal II —1.Suhler SV O6 1:4 (1:1)

Zu einem weiteren Test hatte die 2.Mannschaft der SpVgg Geratal die Landesklassen-Mannschaft aus Suhl in Elgersburg zu Gast, die das Spiel zu recht für sich entschieden, wenn auch um 3 Tore zu hoch.Bereits in der 10.Min. weckten die Suhler mit einem scharfen Freistoß links neben dem Pfosten die Heimmannschaft auf. Zwei Minuten später musste der Gerataler Torwart Vodermayer einen weiteren Schuss halten. Im Gegenzug ein Angriff der Einheimischen. Diesmal war der Suhler Torwart Richter eher an der Flanke als Huck. Der agile und schnelle Esche sorgte für die Führung der Gerataler mit einem Schuss aus 20 m in die linke untere Torecke (16.). 11 Minuten später dann der Ausgleich durch Kühnstein, der nach einem Steilpass allein auf Vodermayer zuläuft und sich die Chance nicht entgehen lässt. (25.). Der Torwart der SpVgg konnte sich danach noch mehrmals bei Fernschüssen auszeichnen. Eine altbekannte Erfahrung wurde Dobschanetzki zum Verhängnis, als er allein auf das gegnerische Tor zulief, überlegte, und statt mit Direktschuss den Abschluss zu suchen, einen nicht zu erreichenden Querpass spielte (33.) Zwei Minuten später setzte sich Neuzugang Musch, früher Unterpörlitz, auf der rechten Seite durch, Huck stand aber bei der Flanke im Abseits. Kurz vor dem Halbzeitpfiff spielten Musch und "JayJay" einen schönen Doppelpass, der Abschluss fand jedoch nicht ins Tor.(42.)

Testspiel

SpVgg Geratal I - GW Steinbach-Hallenberg 6:0


Das Ergebnis ist natürlich zu relativieren, denn die gastierende Regionalklasseelf, mit dem früheren Erfurter Profi Norman Loose als Abwehrchef, hatte zuvor noch gar kein Sommertraining absolviert. Bei brütender Hitze über dem aber gut bespielbaren "Kickelhähnchen" war Geratals Torwart Mentzel zunächst gefordert, weil seine Abwehr speziell auf der rechten Seite löchrig wirkte. Danach setzte sich aber der höherklassige Gastgeber durch und erzielte zum Teil sehenswerte Tore. Hervorzuheben ist erstens die überragende Leistung von Stefan Bärwinkel (u. a. zwei Tore), der der Mannschaft nach eigener Aussage für die Saison zur Verfügung steht, auch wenn er seinen Lebensmittelpunkt derzeit in Göttingen hat. Er will aber zu einem Trainingstermin pro Woche und zum Spiel ins Geratal kommen. Zweitens führte sich Neuzugang Robin Keiner (WSG Zella-Mehlis) mit zwei Toren, bei dem er seine Qualitäten als Strafraumstürmer zeigte, sehr gut ein - eine gute Nachricht, da die Gerataler in der Vorsaison immer wieder mal ihre Probleme mit der Chancenverwertung hatten. Die Abwehrschwächen setzten sich nach dem Wechsel leider fort, doch der jetzt das Tor hütende Deltow verhinderte mehrfach in 1:1-Situationen gegen freie Gästestürmer ein Gegentor. Wegen der Hitze wechselte Ralf Eismann seine 18 Spieler mehrfach durch. Übrigens spielte die SpVgg in neuem orange-schwarzen Outfit, was aber nach Auskunft der Vereinsführung eher eine Zufalls-Auswahl sei.

Geratal I: Mentzel (46. Deltow) - Kohlschmidt, Franz, Busch - Bärwinkel - Y. Ben Achour, Wollenschläger, T. Huck, Maleße - Brandl, Keiner - eingew.: Mielke, Heyer, A. Ben Achour, Hoffmann, Gothe, Schulze

Torfolge: 1:0 Keiner (17.), 2:0 Keiner (19.), 3:0 Y. Ben Achour (23.), 4:0 Bärwinkel (27.), 5.0 Bärwinkel (35.), 6.0 Gothe (88.)

aus Freies Wort, erschienen im Ressort Lokalsport Ilmenau am 07.07.2010

SpVgg Geratal I - SV Empor Walschleben 2:0  (1:0)

Unsere Landesklassenmannschaft traf auf eine Vertretung aus der Regionalklasse. Beide Vertretungen wollten den Vergleich gewinnen und so spielten sie auch. Bereits in der 1.Minute lief Walschlebens Streichardt einen Freistoss in den Strafraum, der Abwehr-Querschläger erreicht T.Huck, dessen Versuch eines Fallrückziehers misslang. In der Folgezeit waren viele Freistösse zu beobachten. So in der 12.Minute einer aus 20 Metern durch den Walschlebener Ehrich, die Kopfballabwehr ging ins Aus. Auf der anderen Seite brachte Wollenschläger einen fast von der Ecke aus in den Strafraum zu Maleße, der aber über das Tor köpfte. Die 21. Minute sah einen Überzahlangriff für die Gastgeber mit einem gehaltenen Abschluss von Huck. Sechs Minuten später in der Folge eines Fehlabspiels von Franz im Mittelfeld ein Foul an Streichardt. Der anschließende Freistoss aus 35 Metern brachte nichts ein, ebenso wie ein Schuss Bärwinkels knapp über das Toreck. Endlich das 1:0 durch Mielke als Krönung eines über mehrere Stationen vorgetragenen Angriffs (34.). Bei einem weiteren Freistoss vom Walschlebener Meissner muss sich Mentzel im Gerataler Tor mächtig strecken. Der nachfolgendeEckball brachte aber nichts ein.

Testspiel
SpVgg Geratal I - Germania Ilmenau I  1:0 (0:0)


Auch wenn in der jetzigen Vorbereitungsphase das Resultat eher sekundär ist, muss doch gesagt werden, dass es dem Spielverlauf nicht ganz gerecht wird: Nach ausgeglichener erster Halbzeit beherrschte die Germania den zweiten Durchgang weitgehend, konnte aber trotz einiger guter Situationen nichts Zählbares erreichen. Sogar ein Strafstoß wurde vergeben; Mosert scheiterte am stark reagierenden Mentzel (68.). So brachte denn ein Foulstrafstoß gegenüber die Entscheidung (51.): Die Ilmenauer Innenverteidigung hatte zuvor vergeblich und nicht eben geschickt versucht, Geratals Neuzugang Brandl im Strafraum vom Ball zu trennen; Gothe hatte dann den Strafstoß recht sicher verwandelt.

Das mit einiger Verspätung begonnene Spiel startete recht verhalten. Dann hatte die Germania die erste gute Chance nach einer schönen Kombination, doch Zachert schoss über das Tor (9.). Es folgte eine stärkere Gerataler Phase mit ansehnlichen Spielzügen, doch auch hier wollte kein Tor gelingen. Ilmenau wurde zum Ende der ersten Halbzeit hin wieder etwas besser und setzte sich nach dem Wechsel dann über weite Strecken in der Gerataler HäIfte fest. Die Gastgeber verteidigten jedoch geschickt und auch mit etwas Glück (Pfostenschuss Mosert/84.). Ihre Konter waren gefährlich und entschieden letztlich auch das Spiel. Die Intensität der Partie nahm immer mehr zu und hielt bis zum Schlusspfiff eine ganze Reihe rassiger Szenen parat.

Was bei Geratal auffiel:
Die Abwehr war als Viererkette formiert, aber noch nicht optimal besetzt und geriet deshalb oft unter Druck, weil die Gegenspieler nicht eng genug markiert wurden. Mit Kruses Einwechslung besserte sich das erheblich. T. Huck initiierte vor der Pause einige schöne Angriffszüge, wobei er vor allem mit Bärwinkel sehr gut zusammenspielte. Wollenschläger übernahm diesmal stärker defensive Aufgaben. Im Zusammenspiel mit den Mittelfeld-Außen gibt es aber noch Reserven. Im Sturm überzeugte diesmal vor allem Brandl, der in einigen Szenen sein überdurchschnittliches Können andeutete. Einmal mehr wusste der junge Hoffmann nach seiner Einwechslung zu gefallen. Durchweg überzeugend agierte Torwart Mentzel.

Was bei Ilmenau auffiel:
Auch die Germania, mit Schneider als Kapitän verteidigte mit Viererkette, in der Schneider und Benkenstein als Innenverteidiger aufgeboten waren. Dobrocki fehlte wegen einer Trainingsverletzung. Neuzugang Lukas Mosert schwang sich umgehend zum Spiritus rector des Ilmenauer Spiels auf, spielte einen klassischen „Zehner“ (obwohl er mit Nummer fünf auflief) und war an fast allen guten Germania-Angriffen beteiligt. Bei ihm wie auch bei Alexander Mantlik waren sowohl im Zweikampfverhalten, beim Freilauf als auch im generellen Tempo ihrer Aktionen die Oberliga-Erfahrungen deutlich zu spüren. Natürlich müssen sich die Mitspieler auf diese Spielweise erst einstellen. Gewohnt engagiert zeigte sich Zachert auf der Außenbahn. Neue Akzente nach vorn, wenn auch in einigen Szenen übermotiviert, setzte Rinn nach seiner Einwechslung. „Test-Torwart“ Natratze (früher ESV Erfurt)zeigte eine solide Leistung.

Geratal I: Mentzel, Gothe (68.Rösler), Rösler (30.Mielke), Franz, Kohlschmidt (43.Kruse), Wollenschläger, T.Huck, (62.Hoffmann), Bärwinkel (85. T.Huck), Malesse (55.Stöckel), Keiner (43.Heyer), Brandl
Ilmenau I: Natratze, Heisch (46.Rinn), Schneider (77. SchIott), Benkenstein, Drews (62.Wank), Schlott (46. Raßmann), Finn (70. Heisch), Mosert, Zachert (46.Pilz), Malik, Fernando (75. Zachert)

Schieri: N. Hoffmann (Arnstadt)
Zuschauer:200
Tore: 1:0 Gothe (51./Foulstrafstoß)

Quelle: FW vom 9.7.2010

SpVgg Geratal II — SV Rennsteig 2:1 (1:0)

An diesem Samstag, der den bisherigen Sommer mit Wind, Regen und Kühle konterkarierte, testeten alle drei Gerataler Männermannschaften nochmals. Langsam ordnet sich das Personal, wenn auch Dieser und Jener, einschließlich der gewohnten Zuschaueranzahl, noch fehlte.

Die 2.Mannschaft hatte den Dritten der Kreisliga zu Gast, der flott mitspielte. Die Spielvereinigung wollte unbedingt gewinnen und startete wie gewohnt forsch. In der 5.Minute wurde ein Schuß von Esche vom Torwart noch abgewehrt, aber bereits drei Minuten später traf Silvio Huck mit einem Nachschuss aus Nahdistanz ins Rennsteig-Tor (8.). Die Gäste versteckten sich nicht und spielten beherzt nach vorn. SpVgg-Torwart Senglaub musste einige Male kräftig eingreifen, so nach einem Freistoß aus 30 m und als Stuhl und Rose gefährlich vor seinem Tor auftauchten. In der 18.Minute wieder ein Rennsteig-Schuss, den Senglaub nur mit dem Fuss abwehren konnte. Dieser Abpraller kam bis ins Mittelfeld, dann weiter über Huck zu Hielscher, der aber unter Bedrängnis den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Ein Eckball von Möller segelte über Freund und Feind ohne Schaden anzurichten und auch ein Fernschuss von Stade brachte nichts ein. Kurz vor der Pause noch eine Gelegenheit für das Geratal, als Macholet im Rennsteig-Tor einen aus zentraler Position getretenen Freistoss von Huck prallen lassen musste, sich jedoch beim Nachschuss auszeichnen konnte.