SpVgg Geratal I - FC Rot- Weiß Erfurt II 0:2 (0:1)

(kda)Zum Abschluss der Vorbereitung auf die neue Landesklassensaison wartete auf die 1. Mannschaft der Spielvereinigung am Freitagabend, bei nach und teilweise auch während des Spiels sintflutartigen Regengüssen, mit der Oberligamannschaft des FC aus der Landeshauptstadt der schwerste Brocken als Spielpartner, der mit mehreren Kadern aus der 3. Liga, u.a. dem früheren U- 19 Nationalspieler Tom Bertram angereist war.

Dementsprechend gestaltete sich die Anfangsphase des Spiels, in der faktisch eine Spielfeldhälfte gereicht hätte, da die Gäste permanent das Gerataler Tor bedrängten. Nur Keeper Mentzel bewahrte mit großartigen Paraden sowohl in dieser Phase als auch während des gesamten Spiels die Einheimischen vor einem schnellen Rückstand . In dieser Druckperiode fiel dann dennoch das 1:0 für die Gäste, das Bertram nach einem Gewühl im Gerataler Strafraum nach vorheriger Ecke erzielte.Nach dem Rückstand gelang es den Gastgebern, das Spiel offener zu gestalten. Sie starteten einige zaghafte Versuche in Richtung Erfurter Tor.

Pokalausscheid
SpVgg Geratal I – Vfl 06 Saalfeld 1:0 (0:0)

(kda) Zum ersten Pflichtspiel nach der Neugründung der „Spielvereinigung Geratal“ traf deren 1. Männermannschaft in der Ausscheidungsrunde um den ODDSET- Pokal (Thüringenpokal) in Geschwenda bei herrlichstem Fußballwetter und hervorragenden Platzverhältnissen auf den Landesklassenkonkurrenten VfL 06 Saalfeld. Da in der einheimischen Mannschaft das Gross schon in der vergangenen Landesklassensaison die Klinge mit den Saalfeldern wetzte, war der gegenseitige Respekt anfangs groß und Torchancen hüben wie drüben eher sporadisch. Nach ca. einer Viertelstunde und zwei Achtungszeichen der Gäste lief die Kombinationsmaschine auf Seiten der Gerataler an, daraus resultierten Chancen für Wollenschläger (16.), Mielke nach Bärwinkel- Flanke (17.) und Gothe nach einem weiten Abwehrschlag von Franz (19.), die allesamt ihr Ziel knapp verfehlten. In der 20. Minute wurde der bis dato sicher in der Abwehr spielende Busch am Knie verletzt, was letztlich zur Auswechslung gegen Kruse führte. Dadurch musste die Abwehr umstrukturiert werden, was aber keinesfalls nachteilig war, da Kruse hinter der Kette spielend, dem Abwehrspiel große Sicherheit gab. Das Spiel nach vorne war in dieser Phase seitens der Einheimischen oft zu ungenau, der finale Pass kam einfach nicht an.

Landesklasse Süd: 1. Spieltag
RSV Fortuna Kaltennordheim – SpVgg Geratal 1:3 (1:2)

(kda) Mit großen Erwartungen reiste die 1. Mannschaft der SpVgg Geratal zum Punktspielstart der neu gegründeten Landesklassenstaffel Süd zum alten Bekannten RSV Fortuna Kaltennordheim. Gegen die „Rhöner“ spielte man als SV 08 Geraberg in der vorletzten Saison auch zum Auftakt, als Ziel war wie damals mindestens ein Punktgewinn. Dementsprechend legten die Gerataler auch los, ließen die Einheimischen in der ersten halben Stunde nicht aus deren Hälfte, sofort wurde der Gegner attackiert, die Bälle immer wieder gefährlich über die Außenpositionen in den Strafraum gespielt,

1. Pokalrunde
SpVgg Geratal I – SV 08 Steinach 3:1 n.V. (0:1), (1:1)

(kda)Nach der Qualifikation in der Ausscheidungsrunde zum Thüringenpokal gegen den VfL 06 Saalfeld erwarteten die Gerataler den traditionsreichen Fußballverein aus Steinach, der auch in jüngerer Vergangenheit mit der Zugehörigkeit zur damaligen Thüringenliga seine Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Mit nach Geraberg angereist waren u.a. Pflügner, Björn Sesselmann und Häusler, der als Spielertrainer fungierte, auch der Tscheche Stepanek, der aber noch eine Sperre aus der Vorsaison absitzen musste.

Wenn die Akteure den Ausgang des Spieles in den regulären 90 Minuten zu Beginn gewusst hätten, hätte zumindest die erste Halbzeit anders ausgesehen. Hier bot sich den ca. 150 Zuschauern mehr oder weniger ein Sommerkick, obwohl die Wetterbedingungen eigentlich ideal für einen rassigen Pokalkampf waren. Der einzige Höhepunkt in dieser Spielhälfte war ein Foulelfmeter in der 33. Minute für Steinach, den Pflügner sicher verwandelte. Zur Entstehung dieses stritten die Gemüter sowohl hinsichtlich des Ortes des Foulspiels (im oder außerhalb des Strafraumes) als auch, ob der Körperkontakt des einheimischen Eismann zum Steinacher Groeger wirklich foulwürdig war, das Gästespieler nahm ihn aber dankend an.

Landesklasse Süd: 2. Spieltag
SpVgg Geratal – VfL 06 Saalfeld 6:1 (2:0)

(kda) Bedingt durch das positive Auftreten der Gerataler in der vergangenen Woche waren zahlreiche Zuschauer zum heimischen Auftakt der Landesklassensaison auf den Geraberger Sportplatz gekommen. Diese bereuten ihr Kommen mit Sicherheit nicht.

Aus der Erfahrung des Pokalspieles vor 3 Wochen versuchten die Einheimischen von Beginn an Druck aufzubauen, um den Gegner zu Fehlern und unkontrollierten Spielhandlungen zu zwingen. Das gelang in den ersten 20 Minuten nur bedingt, musste doch Mentzel in der 9. Spielminute wieder all sein Können aufbieten, um einen Scharfschuss von Rosenbusch noch abzuwehren, kurz darauf blockte Wollenschläger eine erneute Chance ab. Doch langsam kam das Gerataler Spiel ins Rollen. Als die Saalfelder einen Freistoß am Gerataler Strafraum nicht gewinnbringend verwerten konnten, schnappte sich Hofmann den Ball, umkurvte vom eigenen Strafraum bis in den 16er des Gegners alle Gegenspieler, die sich ihm in den Weg stellten und spitzelte zum 1:0 (23.) den Ball rechts am herausstürzenden Torwart der Saalfelder vorbei. Die Gäste hatten sich kaum vom Rückstand erholt, als Tobias Huck nach einem sehenswerten Lupfer Hofmann´s über die Abwehr hinweg zum 2:0 (27.) einschob. Saalfeld verstärkte nun seine Abwehrbemühungen und hatte Glück, einige seiner Aktionen nicht durch den etwas unsicher wirkenden Schiedsrichter mit Karten bestraft zu sehen.

Regionalklasse 3: 1. Punktspiel
SpVgg Geratal II – FSV Blau-Weiß 90 Stadtilm I 4:1 (3:1)

(fm) Das Luxusproblem der Trainer der Spielvereinigung Geratal, genügend Spieler, jedenfalls zu Beginn des Spieljahrs, zur Verfügung zu haben, fordert die Psychologen in ihnen, um auch die nicht zum Einsatz kommenden Spieler bei der Stange zu halten. Zum Punktspielauftakt der 2.Mannschaft im Kreisderby gegen Stadtilms Erste konnten drei Spieler eingesetzt werden, die ansonsten zum Stamm der 1.Mannschaft gehören. Durch das gemeinsame Training in der Vorbereitung war das ohne Eingewöhnung möglich.

Regionalklasse 3: 2. Punktspiel
SV 1883 Schwarza - SpVgg Geratal II 1:4 (1:3)
(fm) Die Gerataler besuchten erstmalig in der neuen Spielklasse Schwarza. Auf der schönen Anlage begannen die Gäste, wieder mit aufgestocktem Personal, erwartungsgemäß wie die Feuerwehr. In der 5. Minute nach schöner Ballpassage ein Pass von Musch auf Anas Ben-Achour, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ (0:1). Weiter gefährliche Spielzüge folgten. Ein Befreiungsschlag aus der Abwehr erreichte wiederum A. Ben-Achour, der allein auf den Schwarzaer Keeper zulief und ihn aus 25 m mit einem Heber überlistete (0:2, 20.) Danach zog ein wenig der Schlendrian im Spiel der Gäste ein. Bälle wurden nicht konsequent gespielt, so dass nach einem verlorenen Zweikampf eine Flanke von rechts auf Marr kam, der zum 1:2 einnetzte (26.). Nun strafften sich die Gerataler noch mal und hatten einige Chancen, das Resultat zu erhöhen, so durch Huck mit einem Solo und Konter, jedoch ins Abseits. In der 40. Minute verspringt einem Verteidiger der Gäste ein Abwehrversuch einer Flanke, Esche steht goldrichtig und bedankt sich für die unverhoffte Vorlage (1:3).

Ilm-Kreis-Pokal
SpVgg Geratal III – Sportfreunde Elxleben 1:6 (0:3)

(fm) Das Wort "Luxusproblem" besteht aus "Luxus" und "Problem". Letzteres zeigte sich in diesem Spiel, in dem 6 potentielle Spieler der 2.Mannschaft der SpVgg Geratal aufliefen. Nichts ging zusammen, erschreckend das Gesamtniveau und die technischen Fehler, wobei sich auch die höherklassigen Spieler einordneten.  Die Mannschaftsteile harmonierten nicht miteinander, woher auch ohne gemeinsames Training. Elxleben zeigte sich in allen Belangen überlegen. Entsprechend war auch das Ergebnis. Der Elxlebener Heyder eröffnete den Reigen mit einem Freistoß aus zentraler Position an der Mauer vorbei (5.). Den Lattenschuss von Stade beantworteten die Gäste mit dem 0:2 durch B.Laue, der die Kugel nach einer Ballstafette durch die Gastgeber-Abwehr gekonnt ins rechte Eck schob (17.). Ein unerklärliches Querspiel von der Seitenlinie nach innen durch Yorulmaz direkt auf Heller brauchte dieser nur noch einzuschieben (38.). Die Gastgeber hatten so gut wie keine Torchancen. Wenigstens ein Kopfball von Wedekind nach einer Ecke schloss die erste Halbzeit ab.

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