Regionalklasse 3, 26. Spieltag
SpVgg Geratal II - TSG Kaulsdorf I  5:2  (1:0)


Die Zuschauer des Spiels der unmittelbaren Nachbarn aus der unaufgeregten Tabellenzone sahen nicht nur viele Tore, sondern auch zwei Kontrahenten, die spielerische Akzente setzten. Den Kaulsdorfern muss man anerkennend bescheinigen, dass sich die Mannschaft nie aufgab und ihr lautstarker Anhang nach Spielende trotz der Niederlage ihre Jungs feierten.

Gleich der Beginn hatte es in sich. Hielscher agierte zu umständlich, um seine Chancen zu nutzen (1., 3.) und auf der Gegenseite schoß Apel aus kurzer Distanz übers Tor (4.). Eine Minute später wurde Krieck mit einer schönen Kombination freigespielt und traf ins Tor, stand aber im Abseits (5.). Allmählich erzielten die Gastgeber ein spielerisches Übergewicht. Priefer köpfte nach einer Huck-Flanke über das Tor (18.). Yurolmaz Pass von der Mittellinie erreichte Hielscher, der wieder an Ziermann im Kaulsdorfer Tor aussichtsreich scheiterte (20.).

Regionalklasse 3, 25.Spieltag
SV 1883 Schwarza - SpVgg Geratal II 1:3 (0:2)


Die Gäste waren der Papierform her in diesem Spiel klarer Favorit und wurden dieser Rolle dem Ergebnis her auch gerecht. Spielerisch passten sie sich aber über weite Strecken dem schwachen Niveau der Gastgeber an. Was diese boten, entsprach ihrem Tabellenplatz, dem letzten. Technische Probleme in der Ballbehandlung, ungenaue Zuspiele und weit neben das Tor gehende Abschlüsse bestimmten ihr Spiel. Aber bei jeder Regel gibt es Ausnahmen, so bei einem an den Pfosten gesetzten Kopfball durch Mann (18.), bei dem Wenig im Gerataler Tor nur verdutzt hinterhersah. Dessen Mannschaft schob sich den Ball in der eigenen Hälfte zu, ohne zwingend zu werden. Zeitweilig wurde zu lässig gespielt, reine Kopfsache. Der Zug zum Tor fehlte noch.

Regionalklasse 3, 23. Spieltag
SG Empor Weimar/Oberweimar - SpVgg Geratal II 0:3 (0:1)


(fm) Die Zweitvertretung der Spielvereinigung Geratal ist gut drauf. In der Rückrunde nur ein Spiel verloren, zweimal Unentschieden und vier Siege, so in etwa haben sich die Verantwortlichen die Wiedergutmachung der verkorksten Hinrunde vorgestellt. Gegen den Tabellenvorletzten fuhr die Mannschaft deshalb mit breiter Brust nach Weimar und der Spielpartner trat dementsprechend ängstlich auf. Seine Devise war: "Nur nicht in Rückstand geraten, kompakte Deckung und Konter". Weimar stand tief und mit meist zehn Spieler um den eigenen Strafraum herum. Dadurch gelang es, die Gäste auf Distanz zu halten. Sie ließen den Ball in den eigenen Reihen, aber meist ohne Raumgewinn, laufen, vertändelten dabei aber teilweise den Ball und mussten ihn mit Aufwand zurückerobern.

Landesklasse Süd, 25.Spieltag

SV Germania Ilmenau – SpVgg Geratal 0:2 (0:1)

Unterschiedlicher konnte zu Beginn des Kreisderbys im Hammergrund die Stimmungslage unter den Aktiven und Anhänger beider Mannschaften nicht sein. Beide hatten in der Vor­wo­che in Steinbach/Hallenberg anzutreten und waren mit unterschiedlichen Ergebnissen zurückgekehrt. Die Gastgeber waren mit 5:0 erfolgreich gewesen, die Gäste mit 0:1 unter­legen. Die Erwartungshaltung der Ilmenauer war groß, die anderen hofften.

Das Gegentor, das die Heimmannschaft nach 44 Sekunden hinnehmen musste, sollte bereits die Weichen für den weiteren Verlauf des Spieles gestellt haben. Es bestimmte das taktische Verhalten und letztlich den Erfolg der Spielvereinigung. Geratal zog sich zurück, massierte die Abwehr und suchte mit schnellen Gegenangriffen das Spiel für sich zu entscheiden. Es gelang den Gästen in jeder Hinsicht, auf Augenhöhe mit den Gastgebern zu spielen und in keiner Weise die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Germania wiederum kämpfte verbissen um den Anschluss. Da die Gäste mittels hoher Lauf­ar­beit die Räume verengten, wurden die Ilmenauer dazu gezwungen, die Bälle zu lange zu hal­ten. Damit konnten deren Angriffe oftmals unterbunden und im schnellen Um­kehrspiel Gefahrenmomente vor dem Germaniator geschaffen werden. So entschied letzt­lich ein zweiter Treffer in der Schlussphase das Spiel verdient für die Gastmann­schaft.

Landesklasse Süd: 23. Spieltag

1. FC Sonneberg 2004 – SpVgg Geratal 1:0 (0:0)

(kda)

Die Erfahrung lehrt, dass Spitzenspiele (der Tabellenzweite gastierte beim Tabellenführer) nicht unbedingt Spitze sind! Während Sonneberg das spielte was sie immer spielen, kampfbetont und meistens über Markus Büchner und dessen Fallsucht Freistöße und damit den Erfolg suchend, konnten die Gerataler zu keiner Zeit an ihr gewohntes Niveau anknüpfen. Auch wenn  das Sonneberger Siegtor, aus neutraler Sicht, durch die wohl einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichters gefallen ist, denn eine Vorteilsauslegung geht keinesfalls über zwei und noch dazu mit einem klaren, unbedrängten Torschuss endenden Spielstationen, verdient haben es sich die Platzbesitzer allemal. Bei Ausnutzung aller glücklichen Umstände, dem Unvermögen der Sonneberger bei der Chancenverwertung und einem wiederholt großartig reagierenden Torwart Lipsius, hätte es für die Spielvereinigung maximal zu einem torlosen Unentschieden gereicht, Chancen für einen eigenen Treffer gab es so gut wie keine. Auch wenn Kruse berufs-, Brandl und A. Ben Achour verletzungsbedingt nicht mit an Bord waren, so groß waren die Personalprobleme nicht. Die Aufstiegsträume sollte man andere Mannschaften träumen lassen!

Landesklasse Süd: 17. Spieltag

SG Steinbach-Hallenberg/Herges - SpVgg Geratal   1:0 (0:0)

(kda)

Den Feiertagsausflug zum Nachholspiel auf dem „Köpfchen“ in Steinbach- Hallenberg haben sich die Gerataler gewiss anders vorgestellt. Mit dem Sieg gegen Unterwellenborn und dem Wissen, dass Ilmenau zur gleichen Zeit dort einen sicheren Sieg landete, im Gepäck sollte wohl mehr drin sein. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Auch der Tatsache geschuldet, dass man recht früh Rick Brandl (10.) und dann auch noch Jan Seyfferth (34.) wegen Verletzung ersetzen musste, kam die Spielvereinigung nicht richtig in Fahrt.

Regionalklasse 3, 22. Spieltag
SSV BG Mellingen - SpVgg Geratal II 0:2 (0:0)


Obwohl die Gäste ob ihres positiven Auftretens in der Rückrunde selbstbewußt die Reise antraten, blieben im Hinterkopf doch die Erinnerungen an die letzten Spiele gegeneinander, die allesamt verloren wurden. Die Gerataler hatten sich vorgenommen, die Aufholjagd in der Tabelle fortzusetzen, doch zunächst zeigten die Mellinger, dass sie ebenfalls gewinnen wollten. Mit ihrer kampfstarken, einfachen und direkten Spielweise nutzten sie ihren kurzen Platz aus. Die Abschlussschwäche der Hausherren verhinderte jedoch das Führungstor, denn Chancen hatten sie genug. Die Bälle verfehlten ein ums andere mal das Wenig-Gehäuse. Der Torschütze vom Dienst auf Seiten Mellingens, Eric Kalks, schoss zwar aus allen Lagen, aber auch er traf an diesem Tag nicht. Berichtenswert sein Außenpfostentreffer fast von der Grundlinie (29.). Auch die Gäste brachten im ersten Umlauf nichts zählbares zustande. Hielscher verfehlt das Tor (15.) und Heyers scharfen Schuss faustet Winckelmann weg (41.).

Landesklasse Süd: 22. Spieltag

SpVgg Geratal - SV EK Veilsdorf  1:0 (1:0)

(kda)

Wieder wie in der Vorwoche mit einem Minimalsieg, zwar ob der Chancen verdient, aber diesmal mit einer spielerisch nicht ganz so eindrucksvollen Leistung, pirscht sich die Spielvereinigung peu à peu an die Tabellenspitze heran und hat mit dem Sieg die Möglichkeit geschaffen, diese aus eigener Kraft in der nächsten Woche im direkten Duell mit Sonneberg übernehmen zu können.

Landesklasse Süd: 24. Spieltag

SpVgg Geratal -  SV Stahl Unterwellenborn 3:1 (0:0)

(kda)

Das war wieder die Spielvereinigung, die man kennt. Anders als vor Vorwochenfrist in Sonneberg bestürmten die Jänicke- Schützlinge von Beginn an mit spielerischen Mitteln das Unterwellenborner Tor.  Zwar trat speziell in der ersten Spielhälfte die alte Kalamität Chancenverwertung wiederholt auf, doch wie die Mannschaft nach der überraschenden Gästeführung Mitte der zweiten Halbzeit das Spiel noch drehte, war beeindruckend. Respekt!

Landesklasse Süd: 21. Spieltag

SV 08 Thur. Struth-Helmershof - SpVgg Geratal 0:1 (0:1)

(kda)

Das Spiel hatte viele Parallelen zum Hinspiel, nur das diesmal die Mannschaft als Sieger das Feld verließ, die den Sieg auch verdient hatte. Wenn man auf des Gegners Platz diesem maximal drei Chancen gewährt und mit einem Sieg nach Hause fährt, kann man eigentlich nur alles richtig gemacht haben. Und trotzdem müssen sich die Gerataler einen Kritikpunkt gefallen lassen: Mangelhafte Chancenverwertung! Zum Einen haben sie sich das Spiel dadurch bis zur letzten Minute schwerer gemacht als es der Gastgeber wert war, zum Anderen kann das auch ins Auge gehen, sprich unverdientermaßen Punktverlust wie im Hinspiel.