Regionalklasse 3, 7. Spieltag

SpVgg Geratal II – Mellingen 1:3

Quelle: Freies Wort

Lag es daran, dass es schon das zweite Spiel am verlängertem Wochenende war? Lag es an des Gegners Stärke oder hatte es andere Ursachen? Jedenfalls konnte die in gleicher Formation wie beim 4:1 vom Freitagabend auflaufende Gerataler Zweite in ihrer zweiten Fußball-Regionalklasse-Partie des Wochenendes nicht an die erste anknüpfen. Im von Schiedsrichter Ebert sicher geleiteten Spiel war seitens der Gastgeber kein Leben. Von außen hatte es den Anschein, als fehle der Wille zum Sieg. Keiner rüttelte seine Mitspieler richtig auf. Zeitweilig war es beängstigend still auf dem Platz.

Geratal II wollte eigentlich den Gegner wieder sofort unter Druck setzen, fing sich aber ein frühes Gegentor ein: Kalcks setzte sich gegen Seyfferth durch und schob überlegt an Mentzel vorbei ein (8.). Auf der Gegenseite nutzte Hielscher seine zweite Chance: Er verwandelte per Kopf und aus spitzem Winkel auf sehenswerte Weise einen weiten Diagonalpass von Yorulmaz (16.). Fast die gleiche Situation - der Ball kam diesmal von S. Huck - endete am Außennetz (17.), dann gab es bis zur Pause nur noch Mellinger Chancen.

In der zweiten Halbzeit blieb vieles Stückwerk. Zwingende Angriffe waren Mangelware. Die Steilpässe auf die schnellen Mellinger Angreifer brachten Geratals Abwehr auch jetzt, da Stöckel für den indisponierten Seyfferth gekommen war, in Bedrängnis. Schließlich besorgte Kalcks im Nachschuss nach eigenem Kopfball das 1:2 (59.), und er bereitete mit einer Eingabe nach gewonnenem Laufduell gegen Dobschanetzki auch das 1:3 durch Hyna vor (72.).

Geratal II: Mentzel, Kohlschmidt, Seyfferth (46. Stöckel), Yorulmaz, Dobschanetzki, Langguth, Musch, Seeber (77. Heinze), Bulko (61. Priefer), Hielscher, S. Huck

Mellingen: K. Winckelmann; Lippold, Hinkelstein, Becker, Anders, Achermann, Wenzel, S. Winckelmann (49. Hyna), Kalcks, Bachmann (87. Böhme), Albrecht

Schieri: Ebert (Ilmenau)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Kalcks (8.), 1:1 Hielscher (16.), 1:2 Kalcks (59.), 1:3 Hyna (72.)

Regionalklasse 3, 8.Spieltag

SpVgg Geratal II – Empor 06/VfB Oberweimar 4:1

Quelle: Freies Wort

In diesem vorgezogenen Spiel der Fußball-Regionalklasse (Staffel 3) begannen die Gastgeber temposcharf, spielten zielstrebig nach vorn und nutzten zwei Inkonsequenzen der Gästeabwehr zum frühen 2:0. Beim 1:0 (12.) ließ Musch einem unwiderstehlichen Solo aus dem Halbfeld einen strammen 20-m-Schuss folgen, beim 2:0 eroberte Hielscher den Ball und war schneller als der herauslaufende Gästetorwart (15.). Nach S. Hucks 3:0 nach 31 Minuten ließ Geratal die Gäste kommen, wirkte dabei aber in der Abwehr etwas nachlässig. Ein Kopfballtor der Gäste wurde wegen angeblichem Abseits nicht gegeben (40.). Nach dem Wechsel hatte Weimar eine starke Viertelstunde, blieb aber im Abschluss schwach. Der überragende Musch klärte mit dem 4:0, in Zusammenarbeit mit Seeber erarbeitet, die Fronten endgültig. Dennoch musste Trainer N. Schulz immer wieder seine Abwehr zur Ordnung mahnen. Mentzel zeigte zwei Glanzparaden (78., 82.), dann war er bei Kemptners Kopfball unter die Latte machtlos (83.). Da hatte sich aber schon deutlich die Dämmerung über das Kickelhähnchen gelegt .

Geratal II: Mentzel, Kohlschmidt, Seyfferth, Yorulmaz, Langguth, Dobschanetzki (81. Heinze), Seeber, Musch, Bulko, Hielscher (67. T. Schulz), S. Huck (81. Stöckel)

Schieri: Linke (Gräfinau-Angstedt)

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Musch (12.), 2.0 Hielscher (15.), 3:0 S. Huck (31.), 4:0 Musch (63.), 4:1 Kemptner (83.)


Landesklasse Süd: 20. Spieltag

SpVgg Geratal - SG Kaltennordheim/Fischbach 4:0  (0:0)

(kda)

Trotz einiger gesundheitlicher Bedenken der Gerataler Verantwortlichen hinsichtlich der Blessuren der Spieler aus der Vorwoche, bei Lipsius ging es gar nicht und Vodermayer hielt seit vielen Jahren wieder einmal Landesklasse, korrigierten die Gerataler eindrucksvoll die Hinspiel- und Suhler Niederlage. Wobei angemerkt werden muss, dass man eine solche „nicht präsente“ Kaltennordheimer Mannschaft  selten erlebt.

Regionalklasse 3, 6. Spieltag

SpVgg Kranichfeld - SpVgg Geratal II 3:1 (2:0)

Geratal II wurde zwar sogar vom Gastgeber viel spielerische Qualität bescheinigt, doch zwei Patzer in der Abwehr (Wenig, Langguth) ermöglichten den hart einsteigenden und stürmisch angreifenden Kranichfeldern eine 2:0-Führung. Hielscher hatte mit einem nicht gegebenen "Wembleytor" Pech (25.). Die zweite Halbzeit gehörte dem Gast. Aber obwohl die Kranichfelder kräftemäßig nachließen, standen sie in der Defensive kompakt und ließen so nur einen Gegentreffer zu.

Kranichfeld: Stadelmann; Chruszcz, Trommer, Ab. Chebli, Wagenknecht (59. Schultze), Kräuter (86. P. Hause), Al. Chebli (74. Kremser), Saul, C. Hause, Dreßler, Hartung-Füsting

Geratal II: Wenig; Kohlschmidt, Bulko, Langguth (71. Schulz), Musch, Hielscher, Dobschanetzki, Seeber, S. Huck (71. Heinze), Stöckel, Bärwinkel,

Schieri: Kofahl (Niederroßla)

Zuschauer: 98

Tore: 1:0 Al. Chebli (27.), 2:0 Al. Chebli (29.), 2:1 S. Huck (64.), 3:1 Ab. Chebli (90.+1)

C-Junioren Großkreisliga, 17. Spieltag

FSV Gräfinau/ Königsee- SG SpVgg Geratal 0:5 (0:3)

Wie in der vorigen Woche dominierte zwar unsere Mannschaft, aber mit der Chancenverwertung kann man nicht zufrieden sein. Es gab einen Verlierer und Gewinner, auch bei der SpVgg. Der Gewinner hieß Hippe mit seinen 3 Toren, der Verlierer Mund, der bestimmt 10 Chancen hatte und liegen ließ. Der Ball wollte vom 37-Tore-Mann einfach nicht rein gehen. Die Spielvereinigung musste personell umstellen, weil Hartung und Langguth krankheitsbedingt fehlten.

 
Die Gerataler gingen früh durch Hippe in Führung, der auch die nächsten 2 Tore machte. Immer wieder ein Sololauf von Mund, der aber nicht traf.  Man redete schon von einem "Torfluch". Das selbe traf auf Bischof zu, der aber letzte Woche  traf. Dann noch eine strittige Aktion. Mund wird allein am 16er gefoult. Eigentlich ganz klar Rot, aber er spielte weiter und es gab nur Ecke. Umstritten!! Zur Halbzeit stand es 0:3.
Nach der Halbzeit ging es weiter und Linke erhöhte auf 0:4. Man hatte den Eindruck, Königsee spielte gar nicht mit. Danach Hereingabe von Linke und Mund schoss endlich das 0:5 nach zahlreichen Chancen. Am Ende gingen das Spiel und die 3 Punkte in Ordnung, außer die Chancenverwertung, die muss besser werden.!!
Nächste Woche geht es nach Unterwellenborn man hofft auf zahlreiche Unterstützung !!! (Sa.10:30)
Geratal: Haake-Langbein-Fuhrmann-Krannich-Möller-Grill-Linke-Bischof(Anlauf)-Hippe(Bradsch)-Kiesewetter-Mund(Klein)

Regionalklasse 3, 15. Spieltag

SC 1903 Weimar II – SpVgg Geratal II 1:1

Quelle: Freies Wort

Da beide Mannschaften nicht am Pokalgeschehen teilnehmen, wurde die Begegnung der Fußball-Regionalklasse, Staffel 3vom ursprünglichen Termin Anfang Dezember auf das wettermäßig günstigere Wochenende vorgezogen. Nun heizte der Kunstrasen die gefühlten 35 Grad zusätzlich an und bescherte zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten mit verdientem Ausgang. Nach Ecke von Huck und Dobschanetzkis Abschluss verhinderte nur ein in der langen Ecke postierter Gegenspieler die frühe Gästeführung (1.). Danach beherrschten vorrangig die Gastgeber das Spiel. Mit ihren schnellen, direkten Kombinationen erzielten sie Feldüberlegenheit und viele Chancen. Wenig musste sein ganzes Können zeigen, um einen hohen Rückstand zu verhindern. Besonders Rammelt und der 41-jährige Fredrich brachten die Abwehr immer wieder in Verlegenheit, zumal bei dem Dauerdruck einige Male die Zuordnung verloren ging. Eine Eingabe von Rammelt, fast von der Grundlinie, senkte sich auf die Latte (7.). Nach Eckbällen trafen Rammelt (21.) und Fredrich (30.) nur den Balken. Ein Sonntagsschuss von Börmel aus 20 Metern brachte schließlich die Führung fürWeimar (1:0, 15.).

In der zweiten Halbzeit setzten die Gerataler die taktischen Trainer-Hinweise, mit langen Bällen über die aufgerückte Weimarer Abwehr die schnellen Spitzen zu bedienen, um und waren nun die gefährlichere Mannschaft. Weimar musste auch der Hitze Tribut zollen und konnte sein Tempospiel nicht durchhalten. Wenig hielt mit weiteren tollen Paraden und mitspielend den Rückstand in Grenzen. Nach weiten Abschlägen und konsequentem Herausschlagen der Bälle aus der Abwehr konnten sich Hielscher und Huck sowie Dobschanetzki zunehmend in Szene setzen. Hielscher lief allein auf das Tor zu, doch Appenstiel lenkte mit den Fingerspitzen den Ball gerade noch neben das Tor (53.). Ein satter Volleyschuss von der Außenlinie durch Huck, den der Torhüter nur mit den Fäusten abwehrte, wäre schon ein Tor wert gewesen (75.). Den fälligen Ausgleich erzielte Hielscher per Fuß, der zwei Meter vor dem Tor allein gelassen wurde, als sich die Abwehr samt Torwart auf Dobschanetzkis Grundlinienlauf konzentrierte (78.). Beinahe wäre noch der Sieg geglückt, aber Hucks Heber verfehlte knapp (83.).

Weimar II:Appelstiel, Blumenstein, Fredrich, Dreßler, (90. Eichler), Grosser, Börmel, Margraf, Neitsch, Sachs, Rammelt, Albrecht (46. Hayn)

Geratal II:Wenig, Kohlschmidt, Dobschanetzki, Hielscher, Heinze (46. Belger), Seeber, S. Huck, Jaekel (22.Schulz), Stöckel,Yorulmaz, Bulko

Schieri: Ruhlig (Apolda)

Zuschauer: 37

Tore:  1:0 Börmel (15.), 1:1 Hielscher (78.)

Regionalklasse 3, 19. Spieltag
SpVgg Geratal II - FSV GW Blankenhain 2:2 (1:2)


Für Alles gibt es mehrere Betrachtungsseiten, so auch bei diesem Spiel:  Aus Sicht der Spielvereinigung entweder wieder zwei Punkte liegen gelassen oder einen Punkt geholt. Beides ist richtig. Aus Sicht der Variante 1 ist anzumerken, dass mehrere, auch sogenannte einhundertprozentige Chancen zum Siegtreffer ausgelassen wurden. Im Hinblick auf Variante 2 bleibt zu berichten, dass die Mannschaft mit Moral mit einigen nicht hundertprozentig gesunden Spielern einen Zweitorerückstand noch aufgeholt hat. Zu den Details.

Regionalklasse 3, 5. Spieltag

SpVgg Geratal II – Gräfinau-Angstedt 4:0

Quelle: Freies Wort

Das Altkreis-Derby in der Fußball-Regionalklasse (Staffel 3) gewannen die Gastgeber auf dem "Kickelhähnchen" klar. Sie revanchierten sich damit für die 2:3-Heimniederlage aus der Vorsaison.

Das Ergebnis stand schon nach 31 Minuten fest, da die Gräfinauer ihre aktuellen Abwehrprobleme auch in dieser Partie nicht in den Griff bekamen. Sie waren durch die verletzungs- bzw. urlaubsbedingten Ausfälle von Ch. Zentgraf, Jasper, Schieleit, Voigt und Risch arg gehandicapt, und die dafür nachrückenden Spieler hatten doch sichtliche Probleme, sich auf das von Geratal vorgelegte Tempo einzustellen bzw. in die Zweikämpfe zu kommen. Das wurde auch nicht mit mannschaftlicher Geschlossenheit im Abwehrverhalten ausgeglichen, im Gegenteil: Nicht selten blieben nach misslungenen Angriffen bis zu drei Offensivspieler erst mal frustriert vorn stehen. Symptomatisch dafür das Tor zum 4:0, als Geratals Seeber nach abgefangenem Gästeangriff problemlos mit Ball am Fuß durchs Mittelfeld nach vorn marschieren konnte. Schließlich musste ihm FSV-Abwehrchef Wagenknecht entgegen eilen - und fehlte dann prompt als Absicherung, als Seebers Pass auf Torschütze Hielscher gelang (31.).

Auch Glück fehlte dem FSV

"Wir standen vor der Pause zu weit von den Gegnern weg und erlaubten uns zudem wieder individuelle Fehler", meinte Trainer Heiko Günther, der auf die Rückkehr wichtiger Spieler zur nächsten Partie hofft.

Vom Glück begünstigt war der Gast auch nicht gerade: Bei der ersten erwähnenswerten Szene, als sich SpVgg-Torwart Wenig sehr robust gegen den anstürmenden Ludwig einsetzte (7.), gab der Referee zur Überraschung aller Freistoß für Geratal II. Im Gegenzug spielte Hofmann zwei Gräfinauer aus, seinen Schuss aus Nahdistanz musste FSV-Keeper Wischnewski prallen lassen, und der anstürmende Bulko schoss zum 1:0 ein. Dann fiel auch noch Hartung verletzt aus, nachdem er bei einer gefährlichen Linkseingabe auf die schon lädierte Schulter gefallen war (16.). Da stand es schon 2:0: Der auffällige SpVgg-Spielmacher Musch versetzte im Strafraum seinen Gegenspieler, schoss diagonal aufs Tor - und traf ins lange obere Eck (13.). "Wenn man das Selbstvertrauen hat, um so was mal zu versuchen, dann klappt das eben auch!", anerkannte Trainer-Nestor Erhard Meyer am Spielfeldrand. Drei Minuten später säbelte Machleidt an einem Steilpass auf Hielscher vorbei - der bedankte sich mit dem 3:0 (16.).

In dieser Phase durchschnitten die Angriffe der kompakt wirkenden Gerataler die Gräfinauer Abwehr wie Butter. Schon vor der Pause, aber auch danach sündigte die SpVgg II indes bei der Chancenverwertung extrem. Die Krönung war eine Doppelchance für die nie zu stellenden Hofmann und S. Huck (73.). Kurz vor Schluss rettete Wischnewski, der bis dahin seinen Fehler vom 1:0 schon mit mehreren starken Paraden kompensiert hatte, mit einer weiteren Glanztat gegen S. Huck (89.).

Nach dem Wechsel verlief die Partie dann zwar ausgeglichen, aber Gräfinau vermochte nicht annähernd jenen Druck aufzubauen, der nötig gewesen wäre, um noch entscheidend verkürzen zu können. Die Chancenvorteile lagen klar bei den Geratalern. Einige Gräfinauer Angriffe, auch schon vor der Pause, waren zwar nicht schlecht herauskombiniert, doch letztlich vereitelte Geratals Torwart Wenig alle daraus resultierenden Chancen. "Wir haben jetzt eine kompakte Formation gefunden", freute sich Trainer Nicky Schulz. "Am wichtigsten aber ist, dass wir zu null gespielt haben. Da sehe ich auch mal über die ausgelassenen Großchancen hinweg." rab

Geratal II: Wenig, Kohlschmidt, Stöckel, Yorulmaz, Seeber, Langguth, Hofmann (87. Stiebitz), Musch, Bulko (78. Heinze), Hielscher (57. Dobschanetzki), S. Huck

Gräfinau-Angstedt: Wischnewski - Döbele, Wagenknecht, Assinner - Machleidt (39. T. Lämmerzahl), M. Zentgraf - M. Lämmerzahl, Hoferichter, Hartung (16. Heilwagen) - Hopf (75. Heß), Ludwig

Schieri: Coccejus (Erfurt)

Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Bulko (7.), 2:0 Musch (13.), 3:0 Hielscher (16.), 4:0 Hielscher (31.)

Landesklasse Süd: 19. Spieltag

1. Suhler SV 06 – SpVgg Geratal 2:1 (2:1)

(kda)

Bei bestem Fußballwetter, leider noch auf der „Schmirgelscheibe“ Haseltal und nicht auf dem Rasen des Auenstadions - durch die Presse gab es eine Reihe fehlgeleiteter Zuschauer – zogen die Einheimischen sofort ein druckvolles Angriffsspiel auf. Davon zeigten sich die Abwehrspieler der Spielvereinigung beeindruckt, reagierten mehr als dass sie agierten und produzierten ungewohnt viele Fehler, die sich letztlich neben der miserablen Chancenverwertung als spielentscheidend herausstellten.

Regionalklasse 3, 20.Spieltag

FSV Gräfinau-Angstedt - SpVgg Geratal II 1:3 (0:3)

(fm) Selbst kühnste Optimisten hätten maximal mit einem Punkt im Spiel beim Tabellenzweiten gerechnet, aber mit einer großen kämpferischen Leistung entführte die Mannschaft drei Punkte aus Gräfinau. Eigentlich gab es im Mannschaftsverbund keinen Ausfall. Alle rackerten bis zum Umfallen, wenn es auch schwerfiel. Auf dem aufgewühlten Spielfeld war von Anfang an klar, dass es hier keinen Schönheitspreis zu gewinnen gab. Deshalb hieß die Devise: Einfach spielen, weite Bälle, kompromissloser Einsatz. Die Gräfinauer Elf  ging von der ersten Minute an wie gewohnt zur Sache und erspielte sich mit ihren schnellen, direkten Ballpassagen mehrere Chancen, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Die Bälle gingen über und neben das Tor und dann war auch noch der Pfosten im Weg.

Regionalklasse Staffel 3, 18.Spieltag
Traktor Teichel II - SpVgg Geratal II 2:2 (1:0)


Die Zweitvertretungen ihrer Vereine trafen auf dem sehr kleinen, aber gut zu bespielenden Platz in Teichel aufeinander. Beinahe wäre es zum Ergebnis des letzten Jahres (1:2) gekommen, aber die Vorzeichen standen nicht gut für die Gerataler. Nur mit 12 Mann angereist, obwohl am Vortag die Wechselbank ihrer 1.Mannschaft gut gefüllt war, schauten die Gäste verduzt drein, als der erste Eckball, von Schumacher getreten, auf dem Kopf von Brückner landete. Die Gerataler Abwehr war noch mit sich beschäftigt, keiner stieg mit hoch, der lange Pfosten war unbesetzt, und schon stand es 1:0 (3.). Das ging ja gut los!