SpVgg Geratal - SG Steinbach-Hallenberg/Herges 3:0 (2:0)

Landesklasse Süd: 27. Spieltag

SpVgg Geratal - SG Steinbach-Hallenberg/Herges  3:0 (2:0)

(kda)

Da ist er ja! Nein nicht der „Pott“, den holten sich am Abend dann die Anderen, vielmehr der erträumte Aufstieg in die höchste Thüringer Spielklasse und das schon am viertletzten Spieltag der Landesklassensaison 2013/14. Zugebenermaßen unter kräftigem Schwächeln der Mitkonkurrenz so frühzeitig begünstigt, aber dennoch als Ausdruck der Stärken der Spielvereinigung. Was in den letzten beiden Jahren noch kurz vor Ultimo zum Nichtaufstieg geführt hatte, wurde in den letzten Spielen weitestgehend ausgemerzt – die Chancenverwertung und eine instabile Abwehr. 15 :0 Tore in den letzten drei Spielen sprechen eine eindeutige Sprache!

 

Auch gegen den momentanen Tabellenvierten nahmen die Jähnicke- Schützlinge die Initiative sofort an sich. Gleich der erste Eckball, von Franz an den kurzen Pfosten geschlagen, wurde vom sehr munteren Brandl per Kopf zur Führung veredelt (5.). Und so setzte sich das fort. Brandl zieht an der Strafraumgrenze ab, Nattermann im Tor kann nur zur Seite abwehren, den Nachschuss verzieht Keiner (10.). Huck setzt in der 11. Minute einen Freistoß aus ca. 20 m an die Latte. In der 22. Minute setzten die Gäste ein erstes Achtungszeichen, Felix Fischer zieht am 16er ab, Lipsius reagierte stark und lenkte das Geschoss ab. Als hätte es dieses Signals bedurft, machen die Einheimischen in der nächsten Situation so wieder richtig ernst. Eine Wollenschläger- Flanke von rechts kommt zum völlig frei im Torraum stehenden Brandl, der nicht lange fackelt und den Ball ins Tor befördert (25.). Er selbst hätte in der 32. Minute den Hattrick erzielen können, verzog aber von rechts kommend am langen Pfosten und Keiner das dritte Tor erzielen müssen, als er in der 42. Minute die gesamte Gästeabwehr ausspielte, aber leider das leere Tor nicht traf. So ging es in die Pause. Auch wenn die Einheimischen nach dem zweiten Tor ein wenig die Zügel schleifen ließen, was die Gäste mit insgesamt nur zwei Torschüssen bis hierher zeigten, war weniger als vorher befürchtet.

Hälfte Zwei begann mit einem Wechsel des angeschlagenen Huck (Fuß) gegen Maleße und der sichtbaren Bemühungen, schnellstens das dritte Tor und damit die Vorentscheidung zu erzielen. Chancen dazu gab es auch, die Gäste waren kaum noch in des Gegners Hälfte präsent und mit der Einwechslung Ben Achours wurde der Druck noch mehr erhöht. Aber Franz fand in Nattermann genauso seinen Meister (65.), wie Keiner (71.) mit seinem Kopfball nach Freistoß Franz oder Fernschuss (81.). Bei der anschließenden Ecke zeigte es der aufgerückte Busch wie es geht. Die Ecke kommt, Busch steigt im Torraum hoch, Ball per Kopf unter der Latte (82., 3:0). Der Rest war eigentlich nur noch Genießen, den Sieg, den Aufstieg und die Feier danach. Natürlich gab es die mittlerweile obligate Biertuschen und im Nachgang auch das eine oder andere durch die Kehle. So konnte auch vom Großteil der Mannschaft der richtige Pott am Abend in gemeinsamer Runde begossen werden.

Aufstellung:

SpVgg Geratal: Lipsius, Busch, Dobrocki, Huck (46. Maleße), Bärwinkel, Wollenschläger, Keiner, Brandl, Franz, Heyer (62. Ben Achour), Hartung (80. Seeber)

SG Steinbach-Hallenberg/Herges: Nattermann, R. Holland-Moritz, F. Fischer, A. Fischer, Schindler, Wahl, Loose, Hermann (77. Voelker), Döll (80. Wilhelm), Menz, Luck (88. Ansorg)

Schiedsrichter: Höpfner (Wundersleben)

Zuschauer: 155

Torfolge: 1:0 Brandl (5.), 2:0 Brandl 25.), 3:0 Busch (82.)