SpVgg Geratal - VSG Union Weimar-Nord 8:1
Die erste D-Junioren Saison, vom Alter unserer Jungs gesehen noch die Jüngsten, ist aus Sicht der Betreuer und Eltern sehr gut verlaufen, "Hut ab". Mit einer riesigen Portion Wut im Bauch, auf Widergutmachung aus und fast in Idealbesetzung antretend, wurde das letzte Spiel der Saison gegen die VSG Union Weimar-Nord auf dem heimischen Kickelhähnchen in Angriff genommen.
Von Spielbeginn an sah man gleich, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird. Die Vorgaben, frühzeitiges Pressing von der ersten bis zur letzten Minute den Gegner ständig unter Druck setzen ist zu 100% umgesetzt worden. So ergaben sich Torchancen fast im Minutentakt, die entweder überhastet oder unkonzentriert abgeschlossen wurden, stellenweise war Pech mit im Spiel. Über den gesamten Spielverlauf zählten wir 4 Latten- und 3 Pfostenknaller. So mussten die Gerataler Jungs, Betreuer, Fans, Eltern und Großeltern bis zur 21. Spielminute auf der ersten Torjubel warten. Mit diesem sehenswert herausgespielten Angriff  war der Bann gebrochen. Der Gast aus Weimar versuchte trotz alledem den Geratalern Paroli zu bieten, ihre Angriffsbemühungen waren entweder "fette Beute" unseres Torhüters oder wurden bereits von der Abwehr abgefangen. In diesem Bericht kann nicht jedes Tor einzeln kommentiert werden, da an diesem Tag alles gelang und der Spielfluss und die Ideen eines jeden einzelnen Spielers hervorragend waren. Mit einer beruhigenden 4:0 Führung (Torschützen 21', 28'Elle, 24', 30' Bellanger) ging es in die Halbzeitpause. 
Mit Beginn der 2. Spielhälfte ließ vorerst die Konzentration der Gerataler nach und die Union aus Weimar erzielte in der 35. Spielminute den Ehrentreffer. Wieder wachgerüttelt und auf die eigenen Stärken aufbauend verlagerte sich das Spiel zunehmend in die Hälfte des Gastes. In der 37. Spielminute konnte sich Basti Thiem für seine überragende Leistung belohnen und stellte den alten 4 Tore -Vorsprung zum 5:1 her. Selbst unser Wechselspieler konnte sich auszeichnen und Erfahrungen sammeln. Ihre Einwechselungen gaben aber keinen Abbruch im Spiel der Gerataler. Auch sie durften bei den restlichen Toren mit auf dem Feld jubeln. Es trugen sich nochmals als Torschützen Bellanger 40', 57' und Elle 53' in die Liste ein. Hochverdient und mit einem riesen Beifall der "Fans" und unserem Trainer der 1. Mannschaft wurde das Saisonfinale durch den souverän leitenden Schiri P. Wagner abgepfiffen.
Eine kleine Schlussbemerkung am Rande: "Danke Jungs für die gute Saison, macht weiter so".
Aufstellung Geratal: N. Dörfler, L. Hoffmann (M. Meyer), L. Trutschel, S. Klawitter, S. Thiem, D. Zehne (T. Weber), E. Elle, N. Bellanger

SG ESV Lok Arnstadt - SpVgg Geratal 1:0
Am vorletzten Spieltag waren unser D-Junioren zu Gast bei der Lok in Arnstadt. Das im Vorfeld bereits erwartet schwere Auswärtsspiel bewahrheitete sich an diesen Vormittag. Erschwerend zusätzlich die bereits extrem hohen sommerlichen Temperaturen mit totaler Sonneneinwirkung, wobei die Spieler am Rande eines Collaps standen. Die Arnstädter wollten mit aller Macht die Schlappe aus dem Spiel in Geschwenda wettmachen, was schließlich auch gelang.
Von Spielbeginn an bedrängte die Lok aus Arnstadt das Gerataler Tor, so dass unser Niclas Höchstarbeit verrichten musste. Bereits vorweg, Niclas war wiederum der beste Spieler auf dem Platz. Nicht nur unser Torwart, sondern auch die gesamte Abwehr hatten "alle Hände" voll zu tun, um die schnellen Angreifer aus Arnstadt im Schach zu halten. Trotz alledem versuchten die Jungs aus dem Geratal auch ihr Glück nach vorn zu suchen. So waren einige Schussversuche von Bellanger, Thiem und Bartholome eine feste Beute des Torhüters aus Arnstadt oder das Spielgerät strich ins Aus. Trotz der extremen Hitze entwickelte sich ein schnelles und kampfbetontes Spiel mit größeren Chancenanteilen der Hausherren. Torlos ging es in die Halbzeitpause.
Zur Halbzeitpause musste L. Hoffmann der Hitze Tribut zollen, durch Schwindelanfälle blieb er in der "Kabine". Die Abwehr wurde dadurch etwas umgestellt, gab aber unserem Spiel keinen Abbruch, was die Abwehrarbeit betrifft. So ging es munter rauf und runter, die Möglichkeiten der Gerataler wurden überhastet und unkonzentriert abgeschlossen oder nicht genutzt. Mit der Spielzeit erhöhte der Gastgeber den Druck auf das Gerataler Tor, des öfteren tauchten 2 oder 3 Arnstädter allein vorm Tor auf. Mit Ruhe und Übersicht verhinderte Niclas die Arnstädter Führung. In der 59. Spielminute war auch Niclas machtlos. Durch den letzten Angriff der Arnstäder über die linke Außenbahn konnten sie sich belohnen, aber das Tor erzielte ein Gerataler. Die gut getimte Flanke des Linksaußen von Arnstadt wurde unglücklich und unhaltbar von R. Bartholome ins eigene Tor abgefälscht. Allerdings muss man an dieser Stelle sagen, bei korrekter Regelauslegung und konsequenter und unparteiischer Schiedsrichterleistung hätte dieser Angriff der Arnstädter unterbunden werden müssen. Unser Angriffsversuch wurde durch "Halten/Ziehen am Trikot" unterbunden, Sebastian hatte keine Chance und dadurch kam der Gastgeber nochmals in Ballbesitz. Dies soll aber die Leistung des Gastgebers nicht schmälern, gesehen von den Torchancen geht dieser Sieg für Arnstadt trotz alledem in Ordnung.
Aufstellung Geratal: N. Dörfler, L, Hoffmann (M. Meyer), L. Trutschel, E. Elle, S. Thiem, D. Zehne, R. Bartholome, N. Bellanger 

FSV GW Blankenhein - SpVgg Geratal 1:1

Ein Spiel mit zwei Gesichtern, Halbzeit 1 pfui, Halbzeit 2 hui. Der kurzfristig vorverlegte Anpfiff auf 09.00 Uhr hatte für die Jungs aus dem Geratal Auswirkungen, hinsichtlich der Konzentration und Motivation. Körperlich auf dem Platz und sicherlich geistig noch im Schlaf oder in der Kabine sahen wir Betreuer eine erste Hälfte zum Haareraufen. Der gewohnte Spielfluss und die Kombinationen waren nicht zu sehen, die Bälle wurden schnell weggeschlagen, als ob man sagen könnte "Ball weg" es kann mir nichts passieren. Bereits in der 5. Spielminute konnte ein Angriff des Gastgebers kur vor der Strafraumgrenze nur durch ein Foulspiel unterbunden. Unser Niclas stellte seine Mauer, nur die Zuordnung der restlichen Spieler zum Gegner wurde außer Acht gelassen, obwohl wir Betreuer zu diesem Zeitpunkt schon lautstark dies forderten. Im Gegenteil, die Abwehrspieler schauten zu, wie sich die Angreifer im Strafraum freiliefen. Den fälligen Freistoß konnte der freigelaufene Stürmer des Gastgebers in aller Ruhe eine Richtungsänderung geben, so dass die Blankenheiner Jungs mit 1:0 in Führung gehen konnten. Es dauerte einige Minuten, bis sich die Gerataler von diesem Schock erholt haben und der Kampfgeist wurde nun geweckt, aber der Spielfluss blieb auf der Strecke. Der Gastgeber versuchte das Resultat zu erhöhen, die Spielvereinigung stemmte sich dagegen, so dass die restlich verbliebene Zeit sich zwischen den Stafräumen abspielte, mit Chancenmehrheit für den Gastgeber. Mehrmals konnte sich unser Niclas bestens auszeichnen, hielt den knappen Rückstand bis zum Pausenpfiff fest.

Die Pausenansprache fiel sehr ruhig aus, wir Betreuer appellierten auf die vergangenen guten Spieltage, bei denen mit spielerischen Mitteln die Gegner unter Druck gesetz wurden. Halbzeit zwei, Gegenteil zu Halbzeit eins. Die Gerataler wollten sich mit dem Resultat nicht zufrieden geben und gaben alles, das Resultat zu verbessern. Nun wurde der Gastgeber mehr in die eigen Hälfte gedrängt, so dass auch dessen Torwart höchstarbeit zu verzeichnen hatte. In der 33. Spielminute lief ein Angriff der Gerataler, angeführt von S. Klawitter über die linke Außenbahn. Sein Zuspiel erreichte den zentral freistehenden R. Bartholome und dieser zog auch gleich ab. Das Spielgerät verfehlte knapp das Ziel. Dieser Schuss war wie eine Initialzündung für die Jungs aus dem Geratal. Nun besannen sie sich auf ihr Können, der Gegner hatte nun alle "Hände" voll zu tun, um ein Tor zu verhindern. So konnten einige gute Chancen durch Bellanger (Kopfball und Schuss knapp über das Gehäuse), Möglichkeiten durch Trutschel, Thiem und Bartholome nicht genutzt werden. Trotz der optischen Überlegenheit in Halbzeit zwei musste die Abwehr und unser Torhüter stets auf der Hut sein, denn das ein oder andere Mal war der Gastgeber gefährlich vor unserem Tor. Wiedrum konnten wir uns auf unseren Niclas verlassen, er hielt den knappen Rückstand fest. Nach 48 Spielminuten wurden die Gerataler durch eine Unsportlichkeit (Schiedsrichterbeleidigung) mit einer 5minütigen Zeitstrafe geschwächt. Dies weckte aber weitere Kräft bei den Jungs aus dem Geratal. In der 52. Spielminute wurde ein Angriff der Gerataler auf der Halblinken Außenbahn nur durch ein Foul gestoppt. Den herrlich getretenen Freistoß verwandelte S. Thiem zum verdienten Ausgleich. Weitere Bemühungen zur Resultatsverbesserung blieben aus, so dass das Spiel, gemessen an beiden Spielhälften gerecht mit dem Remis abgepfiffen wurde.  In der 59. Spielminute wurde es noch einmal sehr hecktisch. Nach einem Presschlag zwischen R. Bartholome und einem Abwehrspieler aus Blankenhein musste Robin verletzt den Platz verlassen. Bei der medizienischen Behandlung auf dem Spielfeld gab es Rangeleien im Rücken des Schieri´s, so dass dabei die Gemüter beruhigt werden mussten. Robin konnte das Spiel mit einer starken Knöchelprellung nicht fortsetzen. Es bleibt nun eine Woche Zeit, den Knöchel von Robin zu behandeln, so dass er zum schweren Heimspiel am kommenden Sonntag wieder fit ist, drücken wir die Daumen.

Aufstellung Geratal: N. Dörfler, E. Elle (L. Hoffmann), L. Trutschel, S. Klawitter, S. Thiem, D. Zehne (M. Meyer), R. Bartholome, N. Bellanger

SV 09 Arnstadt 2 – SpVgg Geratal 2 8:2 (3:0)

(kda) Im Abschiedsspiel beider Mannschaften aus der Kreisoberliga waren die Arnstädter nicht nur nominell überlegen. Gegen eine zum wiederholten Mal nicht ausreichend besetzten Gastmannschaft waren die Kreisstädter drückend überlegen, konnten zum Glück der Gerataler aber nicht annähernd ihre teils todsicheren Chancen verwerten. So blieb es bei einem eher schmeichelhaften Zwischenstand zur Halbzeit obwohl die Gäste über Dobschanetzki, Möller und teilweise Siegfried immer wieder nach vorne für Entlastung sorgen konnten.
Dem hochsommerlichen Wetter und der Unterbesetzung Tribut zollend, mussten die Gröschel-Schützlinge auch noch das 5:0 kurz nach der Pause hinnehmen. Im Gefühl des sicheren Sieges oder auch aus Mitleid ließen die Gastgeber dann zwei Gegentreffer zu, wobei diese durch sehenswerte Spielzüge, meist über Möller und Siegfried eingeleitet, herausgespielt waren. Nach dieser kurzzeitigen Resultatsverbesserung machten die Platzherren wieder ernst und stellten den, nach den Chancenanteilen durchaus berechtigten, Endstand her. Sehenswert hierbei der Treffer zum 6:2, den Erik Langer aus 20 Meter unter die Latte hämmerte, und erwähnenswert, dass Weiß 4 Treffer erzielen konnte.
An dieser Stelle sei den Spielern gedankt, die sich immer wieder zur Verfügung gestellt haben, auch die heutigen haben dem Verein zumindest eine Verbandsstrafe erspart. Es stellt sich aber die Frage nach der Sozialkompetenz derer, denen nicht nur das Ansehen des Vereins sondern auch die Mitspieler egal zu sein scheinen!

Aufstellung:
SV 09 Arnstadt 2: Streckenbach (46. Ritter), Trefflich, Guentner, Micas (E. Langer), Wildner, Hertig, Springer, Bräutigam, Voigt, Weidemann (46. Helbing), Weiß
SpVgg Geratal 2: Giessler, Yorulmaz, Bulko, Möller, Dobschanetzki, Siegfried, Schmitt, H. Seyfferth, Leidigkeit

Schiedsrichter: Klimke (Niederroßla)

Zuschauer: 40

Torfolge: 1:0 Hertig (22.), 2:0 Weiß (34.), 3:0 Weiß (44.), 4:0 Weiß (47.), 5:0 Voigt (62.), 5:1 Dobschanetzki (63.), 5:2 Dobschanetzki (70), 6:2 Langer (75.), 7:2 Springer (85.), 8:2 Weiß (89.)

28.Spieltag Kreisoberliga SG Eintracht Obernissa - SpVgg Geratal II 4:0 (2:0)

Wie fast schon traditionell, schwankt zum Saisonende die Zahl der einsatzbereiten Spieler der Gerataler Zweitvertretung von Spiel zu Spiel. Waren gegen Gräfenroda noch genügend Spieler da, mussten die Verantwortlichen diesmal wieder nicht lange zählen, der vereinseigene Kleinbus hätte, ohne die Offiziellen, gereicht, um alle Spieler nach Obernissa zu transportieren. Es ist den anwesenden neun Recken, trotz teilweiser Verletzung, hoch anzurechnen, dass sie die Ehre des Vereins hochhielten und antraten. Und siehe da, im Spiel entfaltete sich eine galgenhumorige Eigendynamik, die sie immer weiter durchhalten ließ gegen eine Obernissaer Mannschaft, die mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit nicht viel anzufangen wusste.

Auf der holprigen Wiese in Obernissa gewannen die Gäste die Platzwahl und mit dem böigen, sturmartigen Rückenwind ließ sich etwas anfangen. Dobschanetzki setzte ein Achtungszeichen, als er seinen Gegenspieler überlief. Sein Abschluss verfehlte aber den gegnerischen Kasten (5.). Schon wieder Dobschanetzki. Diesmal klärte er in einer brenzligen Situation als nomineller Verteidiger (12.). Natürlich hieß die Devise der Gerataler nur: Ball weg vom eigenen Tor. Dabei waren Eckbälle unvermeidbar. Nach einem solchen lag das Spielgerät im Tor, aber es wurde von der Ecke über das Toraus ins Feld geschlagen, so dass der Treffer nicht gegeben werden konnte (17.). Dann war es doch soweit. Ein Freistoß von Weigelt erreichte Alberto in Tornähe, der nicht konsequent bedrängt wurde und einnickte (1:0, 28.). 

SpVgg Geratal – SC Leinefelde 1912 2:1 (1:1)

(kda) Die zweite Verbandsligasaison, laut Volksmund schwerer als die erste, gut bestanden! Mit drei Punkten mehr (51 zu 48 im Vorjahr) und einem Platz besser (4. Statt 5.) haben die Gerataler bewiesen, dass man auch als „Kleiner“ in der höchsten Thüringer Spielklasse bestehen kann. Der Kraftakt dazu war immens, der Kräfte- und Spielerverschleiß aufgrund der vielen Verletzungen über die Saison unübersehbar, daher ist die Leistung der Mannschaft und des Umfeldes nicht hoch genug zu würdigen.
Wer glaubte, dass das letzte Punktspiel gegen Leinefelde, im hinteren Mittelfeld der Tabelle positioniert, nur noch reine Formsache sei, um diesen Fortschritt auch in der Tabelle sichtbar werden zu lassen, musste sich, selbst nach der schnellen Gerataler Führung, eines besseren belehren lassen. Keineswegs waren die Gäste gewillt, sich als Opfer zu ergeben. Zwar hatten die Einheimischen neben Ben Achours Führungstreffer (4.), der nach einer Ecke und des Einsatzes von Hartung im Strafraum einen gegnerischen Abpraller mit sattem Schuss in das Netz beförderte, durch Thorwarth in der 10., auch hier leistete Hartung die Vorarbeit, und 18. Minute, Heyer steckte den Ball durch, weitere hochprozentige Einschussmöglichkeiten, doch Kott musste in der 21. Minute gegen den durchgebrochenen Burghardt all sein Können aufbieten, war selbst in der 24. Minute der zweifelhafte Verursacher eines Foulstrafstoßes als er nach einer nicht verhinderten Flanke von der rechten Abwehrseite den Ball gegen Jahn zu erobern suchte. Der Schiedsrichter bewertete den Fall des Leinefelders halt so, Wiederhold netzte unten rechts unhaltbar ein (25.). Auch in der 40. Minute tauchten die Gäste noch einmal vor Kott auf.
In der zweiten Spielhälfte erhöhten die Gerataler noch einmal den Druck. Der an diesem Spieltag etwas „Ladehemmung“ habende Thorwarth versemmelte in der 52. Minute eine weitere Chance. Heyer, diesmal etwas zurückgezogen aufgestellt und diese Position durchaus positiv spielend, bediente den nach der Einwechslung Behrs nach vorne beorderten Brandl, dieser scheiterte aber am Torwart (59.). Auch Maleßes Freistoßflanke auf Thorwarths Kopf (65.) brachte nicht die Führung. Nach weiteren Chancen war es endlich wieder einmal Heyer, der nach einem Gewusel in des Gegners Strafraum per Flachschuss seine längere Erfolglosigkeit beendete und den letzten Punktspielsieg in der Saison sicher stellte (84.). Erwähnenswert noch, dass Christian Hatzky nach seiner schweren Knieverletzung einen ersten kurzen Einsatz bekam.

Aufstellung:
SpVgg Geratal: Kott (46. Trefflich), Maleße (73. Hatzky), Dobrocki, Ben Achour, Bärwinke, Heyer, Brandl, Seeber, Rinn (56. Behr), Thorwarth, Hartung
SC Leinefelde 1912: Reimann, Albrecht, Reinhold (28. Kuentzelmann), Wummel, Gerbig, Wiederhold, Rittmeyer, Burghardt, Männecke, Jahn, Dressler

Schiedsrichter: Bartnitzki (Erfurt)

Zuschauer: 120

Torfolge: 1:0 Ben Achour (4.), 1:1 Wiederhold (25.), 2:1 Heyer (84.)

SpVgg Geratal – BSV Eintracht Sondershausen 0:0

(kda) Zwar torlos, aber dennoch attraktiv und auf hohem spielerischen Niveau stehend, endete das vorletzte Heimspiel der Gerataler. Da haben sie in der Vergangenheit weit aus schlechter geführte Spiele gewonnen, hier, wo der Ball über weite Strecken des Spiels sehr gut lief, es aber versäumt wenigstens ein Tor zu machen.
Ohne großes Vorgeplänkel versuchte sich der Gastgeber am Toreschießen und da auch Sondershausen immer mal wieder gefährlich vor dem Kott- Tor auftauchte, entwickelte sich für die Zuschauer ein kurzweiliges Spiel. Angefangen mit jeweils einer Chance auf beiden Seiten (5., 6. Minute), die noch nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden, hätte die Spielvereinigung in der 12. Minute durch Ben Achour, der nahe der Torraumlinie nach einem genauen Pass Behr´s nur noch Greschke

SpVgg Geratal - SG SV Marlishausen 2:3
Am 20. Spieltag empfingen die Jungs der Spielvereinigung Geratal die SG SV Marlishausen. Bereits vor Spielbeginn wurde der Gast als bereits feststehenden und ungeschlagenen Staffelsieger beglückwünscht. Grund genug für unsere Jungs, den Gast ein "Bein" zu stellen.
So entwickelte sich ein gutes und kampfbetontes Spiel, wobei sich beide Torhüter auszeichnen können. So dauerte es bis zur 27. Spielminute, wo gejubelt werden konnte. Eine Kombination auf der linken Seite über Klawitter, Zehne und Thiem, dieser Spielte in den Lauf von Bellanger. N. Bellanger drang in den Strafraum ein und zog ab. Sein Geschoss schlug in die rechte untere Ecke zur 1:0 Führung der Jungs aus dem Geratal ein. Der Jubel war riesig, da sie sich für ihr aufopferungsvolles Spiel belohnt haben. Trotz alledem musste unser Abwehr ständig auf der Hut sein. Ein Abwehrefehler auf der rechten Seite brachte den Gast wieder ins Spiel und durch eben diesen Abwehrfehler markierten sie den Ausgleich (27.Min). Mit diesem Resultat ging es dann in die Halbzeitpause.
Die Worte in der Kabine wurde darauf gerichtet, den Kampf annehmen und weitere "Nadelstiche" austeilen. Der Gast aus Marlishausen kam gestärkt aus der Kabine und die Jungs aus dem Geratal wurden nun stärker in die eigene Hälfte gedrängt. In der 35. Spielminute hatten die Jungs aus dem Geratal Grund zum Jubeln. Ein Entlastungsangriff wurde durch die Gästeabwehr mit einem Handspiel im Strafraum unterbunden, so dass der Schieri auf den Punkt zeugen musste. Nils Belangen übernahm die Verantwortung und erhöhte zur 2:1 Führung. Nun warf der Gast aus Marlishausen alles noch vorn, um die drohende Niederlage abzuwehren. Die Entlastungsangriffe brachten keine weitern Früchte für die Spielvereinigung, Tormann und Abwehr mussten Schwerstarbeit verrichten. Durch einen weiteren groben Abwehrfehler auf der rechten Seite konnte sich der Gast belohnen, wir schrieben Spielminute 52. Die Hoffnung blieb weiter bein uns Betreuern, wenigsten mit einem Unentschieden das Spiel zu beenden. Der Gast erhöhte den Druck, einigen Gerataler Spielern schwaden die Kräfte, so dass macher Ball unkontrolliert weggeschlagen wurde. Eine Serie von Eckstößen brachte doch noch den Siegtreffer für den Gast aus Marlishausen. Ein zentral in den 5m Raum geschlagener Eckball wurde aus Gerataler Sicht unglücklich vom eigenen Spieler ins Tor geköpft, der Schieri sah dies anders und schrieb dem Spieler aus Marlishausen das Tor (55. Min) gut. Die Spielvereinigung bemühte sich zwar noch weiter, zählbares sprang nicht mehr heraus, so dass die Spielvereinigung als Verlierer vom Platz ging.
Trotz dieser Niederlage können wir Stolz auf die Jungs sein und erwarten die letzuten beiden Spiele dieser Saison, am 14.06. in Arnstadt und das Saisonfinale am 21.06. auf den heimischen Kickelhähnche gegen Weimar.
Aufstellung Geratal: N. Dörfler, L. Trutschel,L. Hoffmann (R. Bartholome, T. Weber), S. Klawitter, S. Thiem, D. Zehne, M. Meyer (E. Elle), N. Bellanger

Verbandsliga 27.Spieltag SV 09 Arnstadt I - SpVgg Geratal I  0:2 (0:1)

In dem von Fans beider Lager und 7 Gerataler Wechselspielern! gut besuchtem Freitagabend-Spiel sprang lange nicht der Funke eines Derbys über. Geratal spielte sein Pensum herunter, es hatte den Anschein, als ob einigen Spielern noch der Arbeitswochenstress in den Gliedern steckte, während Arnstadt sich ob seiner Tabellensituation durchaus mühte, aber nicht konnte. Aus einer sicheren Abwehr heraus, Angreifer wurden konsequent gedoppelt, agierten die Gäste zeitweise mit langen Bällen nach vorn, darauf hoffend, dass Thorwarth oder Heyer etwas daraus machen. Ungewohnte Zuspielfehler, auch auf kurzer Distanz, brachten die Gastgeber in Ballbesitz ohne dass sie daraus jedoch Kapital schlagen konnten. Die Ausnahme bildete ein Schuss von Gothe, der nach einem solchen Fehler aus der Distanz abzog (13.), doch Trefflich im Gerataler Tor hatte keine Mühe. Ein Konter-Spielzug brachte auch die Gerataler Führung, als Thorwarth in den Strafraum eindrang und abschloss. Den von Apel zurückspringenden Ball

FSV Wacker Nordhausen 2 – SpVgg Geratal 1:0 (0:0)

(kda) Kurios, im zweiten Verbandsligajahr erlebten die Gerataler die zweite Meisterfeier! Im Vorjahr das letzte Auswärtsspiel in Eisenach bestreitend und die anschließende Ehrung des TFV dort erlebend, war man in dieser Saison wieder Augenzeuge der Meisterehrung durch den TFV, die durch Vizepräsident Peter Brenn und Staffelleiter Sven Wenzel nach Spielende in Nordhausen durchgeführt wurde. Glück hatten die Verantwortlichen schon, denn lange Zeit konnte die Spielvereinigung in Nordhausen, entgegen der eigentlichen Ansetzung wurde bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht auf dem Kunstrasen sondern auf dem Hauptplatz des Albert-Kunst-Stadion gespielt, die Partie offen halten. Und mit nur einem Punktgewinn und dem gleichzeitigen Sieg Geras wäre diese Entscheidung rein rechnerisch noch nicht gefallen.

Zwar lief bei den Gästen im Angriff wenig zusammen, da der letzte Pass selten einen Abnehmer fand, doch zum Glück bei dem Thüringen-Meister auch nicht. Just zu einem Zeitpunkt als Geratal drei Torwarte

SpVgg Geratal - SG FV BW Niederzimmern 1:0

Zum 18. Spieltag der Kreisliga empfing die Spielvereinigung Geratal den Gast aus Niederzimmern. Aus dem Spiel Tabellensechster gegen Tabellenvierter gingen die Jungs aus dem Geratal wegen den größeren und klareren Torgelegenheiten  als verdienter Sieger vom Platz. Von Anbeginn konnte man den Siegeswillen der Gerataler erkennen. Der Gast wurde mit Spielbeginn permanent unter Druck gesetzt und die Angriffsbemühungen des Gastes frühzeitig gestört. Bereits in der ersten Spielminute lag der Torjubel unserer Jungs auf der Zunge. Eine gut herausgespielte Kombination, angefangen vom wiederum souverän und ruhig spielenden Sascha Klawitter über Luis Trutschel brachte die Gästeabwehr durcheinander. Luis bediente müstergültig von der halblinken Position Robin Bartholome, er nahm das Zuspiel an und sein Geschoss knallte an der rechten Pfosten. Dies war ein zusätzlicher Motivationsschub für die Jungs aus dem Geratal. Angriff auf Angriff rollte in Richtung Gästetor, wobei unsere Abwehr ebenfalls auf der Hut sein musste. Großen Rückhalt für die Mannschaft gab abermals unser Torhüter, der jeden auf das Gerataler Tor kommenden Ball entschärfte. Leider bleiben die zahlreichen Chancen für die Spielvereinigung ungenutzt ( 9. Min. Bellanger, 13. Min. Trutschel, 20. Min. Thiem, 25. Min. Bartholome, 28. Min. Klawitter), so dass es Torlos in die Halbzeitpause ging.

In der 2. Hälfte erhöhte nun der Gast den Druck auf das Gerataler Tor, die Abwehrreihen der Gerataler waren aber stets Herr auf dem Platz oder die Angriffsbemühungen wurden von N. Dörfler abgefangen. Es entwickelte sich ein Spiel wo man sagen konnte, die Mannschaft, welche ein Tor ezielt, geht als Sieger vom Platz. Spielmionute 39, Sascha fing kurz vor der Strafraumgrenze einen Angriff des Gastes ab. Sein Zuspiel auf Robin wurde gleich auf Luis weitergeleitet. Uneigennützig sah Luis den besser postierten Nils Zentral vor der Strafraumgrenze und bediente ihn. Nils ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und erzielte den Siegtreffer. Beide Mannschaften versuchten, das Resultat zu ändern und wir Betreuer sahen mit Freude dem Schlusspfiff entgegen.

Aufstellung Geratal: N. Dörfler, L. Hoffmann (E. Elle), L. Trutschel, S. Klawitter, S. Thiem, R. Bartholome (M. Meyer), D. Zehne (T. Weber), N. Bellanger

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