Kreisliga D-Junioren SV 70 Tonndorf I : SpVgg Geratal 3:0 (1:0)

Die Reise der D-Junioren am Samstag ging zum Tabellenführen der Staffel 2 in die Nähe des Stausee Hohenfelden nach Tonndorf zur dortigen 1. Mannschaft. Erwartungsgemäß wurde dies ein schweres Spiel unserer Jungs, wobei man bedenken muss, dass durch den Ausfall der Stammabwehr eine Umstellung vollzogen werden musste. Trotz diesem Handycaps muss den in Tonndorf auflaufenden Spielern, 2 Jungs könnten noch E-Junioren spielen, großen Respekt gezollt werden.

Vom Anpfiff an drängte der Gastgeber die Gerataler in die eigenen Hälften. Die Gerataler Jungs waren wahrscheinlich noch beim aufwärmen und gerade mal körperlich auf dem Platz, so klingelte es bereits mit dem ersten Angriff der Platzbesitzer im Gerataler Tor. Der Uhrzeiger hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal eine volle Umdrehung hinter sich gebracht. Bereits mit diesem Treffer gerieten die Spieler um Bellanger, Bartholome, Thiem und Co in Zugzwang und musste festgestellt werden, dass dieser Spieltag eine reine Abwehrschlacht werden wird. Aufopferungsvoll kämpften alle Spieler, stemmten sich vehement gegen ein Debakel. Die Angriffsbemühungen der Gerataler wurden spätestens an der Strafraumgrenze der Hausherren abgefangen, so dass unsere Jungs ständig in der Rückwärtsbewegung waren. Trotz alledem gab es Möglichkeiten, dem Tabellenführer das "Leben" doch etwas schwer zu machen. Die wenig sich bietenden Möglichkeiten wurden nicht genutzt oder überhasten vollendet. Sobald der Gastgeber in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt wurde, machten auch sie Fehler. So strich in der 12 Minute eine Rückgabe zum Pech für uns vom rechten Außenpfosten ins Toraus. Diese Chance beflügelte das Spiel der Gerataler, wobei wir wieder auf einen souveränen Tormann vertrauen konnten. In der 21. Spielminute klebte das Pech auf Robin Bartholome´s Sohle. Ein schnell und gut ausgeführter Konter, eingeleitet durch S.Thiem über N. Bellanger, dieser passte wieder zurück zu Thiem und seine herrlich geschlagen Flanke aus rechter Position gelang mustergültig zu Robin. Er nahm den Ball an und zog mit dem schwächeren linken Fuß ab. Wie kurz vorher bereits erwähnt, Pech für Robin und den Geratalern, Glück für die Hausherren, das Geschoss knallte an das rechte Lattenkreuz. So ging es mit dem knappen Vorsprung des Gastgebers in die Halbzeitpause.

Das Bild der 2. Hälfte änderte sich viel, die Platzherren belagerten das Gerataler Tor, die Abwehr hatte alle "Hände" voll zu tun, doch mit enormer Kampfkraft und Willen stemmten sich die Jungs gegen ein Debakel. Wie bereits in Hälfte 1 fingen die Tonndorfer die Angriffsbemühungen des Gastes kurz vor der Strafraumgrenze ab, wobei die Spielweise des Gastgebers unfair wurde. In der 37. Spielminute bestrafte der Gastgeber ein Black Out des zentralen Abwehrspielers. Anstatt den Ball aus der Gefahrenzone wegzuschlagen, ließ man dem Stürmer freien Raum zum Torschuss und es stand 2:0. Die Gerataler Jungs gaben nicht auf, bemühten sich um Resultatsverbesserung. So wurde u.a. ein Angriff der Gerataler im Strafraum unfair beendet. Nils Bellanger umspielte seinen Abwehrspieler und lief allein auf das Gegnerische Tor. Dem Tonndorfer Abwehrspieler blieb nichts anderes übrig, als Nils mit einer Grätsche von den Beinen zu holen. Der Schiedsrichter musste auf den Punkt zeigen. Bei korrekter Regelauslegung wäre ein Platzverweis/Zeitstrafe angebracht, zumal dieser Spieler in Hälfte 1 bereits den "Gelben Karton" gesehen hatte. Robin Bartholome sollte unbedingt den Strafstoß schießen, von den übrigen Spielern wollte keiner die Verantwortung übernehmen. Robin legte sich das Leder auf den Punkt, doch den fälligen Strafstoß konnte er nicht verwandel, das Leder landete im linken Seitenaus, wir schrieben die 43. Spielminute. Für eine Resultatsverbesserung blieben den Geratalern noch 17 Minuten Zeit, aber es blieb nur bei Versuchen. Der Gastgeber scheitert des Öfteren an unseren Keeper, der zig 100 prozentige vereitelte. In der 50. Spielminute wurde eine weitere Unaufmerksamkeit der Abwehr bestraft, so dass der Gastgeber den 3:0 Endstand markierte.

An diesem Tag sah man ganz deutlich, dass sich die körperlichen Unterschiede und Altersunterschiede (stellenweise 2 Jahre) im Juniorenbereich extrem bemerkbar machen. Trotz alledem, Hut ab dieser "Schrumpfel", sie haben sich nicht "abschlachten" lassen, zumal das Hinspiel in Geschwenda mit 0:6 verloren gegangen war. Unser Blick ist bereits auf den kommenden Mittwoch zum Heimspiel gegen Königsee gerichtet.

Geratal: N. Dörfler, L. Hoffmann, M. Meyer, D. Zehne, E. Elle (T.Weber), S. Thiem, R. Bartholome, N. Bellanger

Kreisoberliga 23. Spieltag SpVgg Geratal II - SV Eintracht Wickerstedt I 0:2 (0:0)

Wieder keine Punkte für die Spielvereinigung
Zur Eröffnung der Freiluftsaison auf dem heimischen Naturrasen in Geschwenda fanden sich doch zahlreiche Zuschauer ein, die jedoch, zumindest aus Gerataler Sicht, enttäuscht wurden. Die Gastgeber hatten sich zwar viel vorgenommen, konnten ihre Vorhaben jedoch auf dem Platz nicht umsetzen. Zumindest in den Anfangsminuten des Spiels sah es so aus, als ob versucht wurde, die Abschlussschwäche der Hausherren abzustellen, wenn auch mit harmlosen Schüssen aus der zweiten Reihe. Bald aber schlich sich wieder der Schlendrian ein und Wickerstedt wurde mit seinen langen Bällen gefährlich, zumal die Gerataler Abwehr sich oft verschätzte und bei Kopfbällen und Zweikämpfen nur zweiter Sieger blieb. Ein Freistoß des besten Wickerstedter Spielers, Würfel, wurde abgewehrt, doch Würfel kam wieder an den Ball, verfehlte das Tor aber noch (24.). Das Zusammenspiel der Hausherren im Spiel nach vorn ließ zu wünschen übrig. Zu oft landete der Ball beim Gegenspieler, aber auch Wickerstedt zeigte nichts Herausragendes. Eben ein typisches Spiel der unteren Tabellenhälfte. Die Gäste zeigten sich zielstrebiger und hatten die besseren Chancen, bei den Platzbesitzern lief nicht viel zusammen. So kam kein Spiel zustande. Zerfahrene Aktionen auf beiden Seiten. Aßmann aus Nahdistanz schoß übers Tor (32.) und gegenüber dribbelte Roth von der Mittellinie durch die gesamte Gästeabwehr, verfehlte jedoch dann das Ziel (38.). Als Lips einen Freistoß aus 35 Metern verlängerte, konnte Giessler den Ball gerade noch über die Latte boxen (40.).

SpVgg Geratal – SC 1903 Weimar 1:0 (1:0)

(kda) Auch wenn einige Zuschauer das mitreisende spielerische Element, wie zum Beispiel gegen Mühlhausen, vermissen, bleibt doch zu konstatieren, dass wieder gegen einen Abstiegskandidaten drei Punkte geholt wurden. Gegen diese Gegner, die äußerst tief verteidigen, zuvorderst einen Gegentreffer vermeiden, um dann eventuell selbst spielentscheidend einen Treffer setzen zu wollen, muss man erst einmal gewinnen. Das kann aber nicht die relativ hohe Fehlpassquote im Gerataler Spiel entschuldigen, die speziell in der 2. Halbzeit die Gäste zum Spielgestalter werden ließ, ohne dass sie nun dadurch ernsthaft Torgefahr, zwei Ausnahmen in der 69. und 91. Minute, ausstrahlten. Andererseits fehlen dem Ballverteiler Thorwarth mittlerweile beide eingespielten „Abnehmer“ Keiner und Heyer, so dass sich das Gerataler Angriffsspiel völlig neu definieren muss. Die Variante mit Hartung und Rinn in der Spitze trug nur teilweise Früchte, als Hartung Profiteur eines langen Abwehrschlages auf Thorwarth,

SG FC BW Dachwig/Döllstädt – SpVgg Geratal 1:2 (1:1)

(kda) Aus einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften ging die Spielvereinigung nicht unverdient als Sieger hervor, weil sie es verstand, mit einem schnörkellosen Spiel, daraus fielen beide Gerataler Tore, den Unebenheiten des Ausweichplatzes in Gräfentonna zu trotzen, und sich, bis auf die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit, kampf- und laufstark (Rinn und Wollenschläger) dem mit spielstarken Akteuren gespickten Gastgeber entgegen stemmten. Auch trugen die jeweiligen schnellen Gerataler Führungstreffer (4. und 51. Minute) entscheidend zum Spielausgang bei, denn so konnten die Wollenschläger und Co. ihr bewährtes Konterspiel aufziehen, zwangen damit den Gegner immer wieder zur Vorsicht.
Das erste Tor sah einen gedankenschnellen Ben Achour, der nach Balleroberung im Mittelkreis selbigen sofort lang zentral

Kreisoberliga 17. Spieltag FSV Gräfinau-Angstedt - SpVgg Geratal II 3:1 (2:1)

Wenn du am Tabellenende stehst und Selbstzweifel die eigenen fussballerischen Fähigkeiten beeinflussen, dann passiert so etwas. Zwanzig Minuten das Spiel beherrscht, durch individuelle Fehler Tore gefangen und am Ende wieder mit leeren Händen dagestanden. Bei einigen Spielern wurde auch nicht sichtbar, dass sie gegen das Abstiegsgespenst kämpfen wollen. Wenigstens das kann man verlangen. Da hilft auch keine Ausrede, gesundheitlich angeschlagen zu sein.

Die Gerataler begannen sicher. Mit spielerischen Mitteln überbrückten sie das Mittelfeld und als Heyer aus 25 Metern abzog, konnte Brückner im Gräfinauer Tor nur abklatschen. Möller erlief sich den Ball und beförderte ihn aus spitzem Winkel ins Ziel (0:1, 10.). Die Gäste blieben am Drücker. Ein schöner Spielzug, schnell über Linke, Möller und Hofmann vorgetragen, erbrachte einen Eckball. Diesen, von Musch getreten, beförderte Yurolmaz per Kopf leider nur an den Pfosten (13.). Die Gerataler Spieler wurden vom Trainerteam extra auf die Gräfinauer Gefährlichkeit bei Standards hingewiesen, doch bei einem Eckball wurde Maik Zentgraf im Torraum allein gelassen und der konnte einschießen (1:1, 17.). Das bewirkte den ersten Knacks im Nervenkostüm der Gäste. Einen Freistoß aus dem Mittelfeld konnte wiederum M.Zentgraf annehmen, sich ohne ernsthafte Gegenwehr um zwei Verteidiger drehen und flach aus Nahdistanz einnetzen (2:1, 22.). Als Möller (29.) und später noch Heyer (56.) wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden mussten, war die Luft endgültig raus. Ab der 25.Minute stellte Geratal das Fussballspielen komplett ein. Bis zum Schluss hatte der Gräfinauer Torwart einen ruhigen Tag. Es blieb bei einem Verzweiflungsschuss aus 25 Metern durch Musch (38.),

21. Spieltag Kreisoberliga SpVgg Geratal II - SV Rennsteig I  1:1 (0:1)

Trüber Sonntag für die Zweite der Spielvereinigung. Nicht nur das Wetter war schlecht, auch das Ergebnis entsprach nicht den Erwartungen. Gegen den Tabellenletzten hatte sich die Mannschaft drei Punkte vorgenommen. Die Vorzeichen standen nicht schlecht, liefen doch mit Felix Behr und Antonio Kumm zwei nominelle Erstmannschaftsspieler auf und auch ansonsten war fast alles an Bord, was in die Mannschaft gehört. Obwohl im Gegensatz zur Vorwoche eine Verbesserung sichtbar war, verstanden es die Akteure nicht, die kompakt stehenden und auf Konter ausgerichteten Gäste zu bezwingen und mussten am Ende noch mit der Punkteteilung zufrieden sein. Dabei waren die Hausherren über weite Strecken spielbestimmend und schnürten die Gäste in ihrer Hälfte ein. Leider gelang es nicht, die Überlegenheit in Tore umzumünzen, da der finale Pass nicht ankam oder in der vielbeinigen Abwehr der Rennsteigler stecken blieb. Zu oft wurde mit langen Bällen operiert, die den Adressaten nicht erreichten oder der stand im Abseits. Macholeth im Gästetor konnte sich darüber hinaus mehrfach auszeichnen. So z.B. als Kumm einen Freistoß aus 20 m in den Winkel zirkelte den Macholeth mit Flugeinlage gerade noch so um den Pfosten lenkte (10.). Die Gerataler hatten die Gäste eigentlich im Griff, mussten aber bei deren schnellen Kontern auf der Hut sein. Ein solcher führte zu ihrer Führung, als Torwart Giessler einen Schuss unglücklich unkontrolliert wegfaustete und plötzlich drei Rennsteigler im Strafraum frei vor ihm standen, von denen Eger am schnellsten reagierte (0:1, 18.). Die Gastgeber ließen sich nicht beirren und berannten weiter das Gästetor.

Nachholspiel SG SV Marlishausen - SpVgg Geratal 2 : 0

Bei herrlichen Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen konnte nach 2 maliger Spielverlegung die Partie zwischen dem noch ungeschlagenen Gastgeber aus Marlishausen und der Spielvereinigung aus Geratal ausgetragen werden. Guten Mutes und endlich wieder auf Rasen spielen zu können, fieberten die Jungs dem Anpfiff entgegen. Respekt vorm Gegner konnte man aus den Augen unserer Jungs erkennen, da die Gegenspieler körperlich größer und auch ein Jahr älter waren.

Vor Beginn der Partie wurden die Gerataler eingeschworen, sich auf ihr Können zu konzentrieren, es auch abzurufen und den Respekt ablegen. Ein kleines Handicap hatten die Gerataler, S. Thiem war an diesem Tag gesundheitlich angeschlagen, wollte aber trotz alledem spielen. Mit Spielbeginn drängte bereits der Gastgeber die Jungs aus dem Geratal in die eigene Hälfte, die umgestellte Abwehr hatte Schwerstarbeit zu leisten. Bereits in der 3. Spielminute wurde das nicht energische Abwehrverhalten des rechten Verteidigers bestraft.

SV BW 90 Neustadt/Orla – SpVgg Geratal 0:1 (0:0)

(kda) Ende gut – alles gut!
In der Anfangsformation leicht gegenüber der Vorwoche verändert, Heyer und Maleße blieben zunächst auf der Bank, spielten die Gerataler in der ersten Halbzeit gegen einen verunsicherten Gastgeber quasi auf ein Tor. Aus dieser totalen Überlegenheit konnte aber leider kein Kapital geschlagen werden, weil zu großen Teilen der finale Pass nicht den Mann fand und wenn, die Chancen nicht konsequent genutzt wurden. Brandls Pfostenknaller (4.) nach Freistoß aus halbrechter Position, 20 Meter, kann man noch als Pech abtun, aber Möllers Kopfball nach Ecke (24.) und Thorwarths Chance aus Nahdistanz (39.), Ben Achour setzte sich gekonnt über die linke Seite bis zur Grundlinie durch und passte auf diesen, müssen Tore werden. Beide trafen aber genau den Keeper. Irgendwie hatte man zur Halbzeitpause das Gefühl,

22.Spieltag Kreisoberliga SG Traktor Teichel - SpVgg Geratal II 4:0 (0:0)
Das Spiel endete mit dem erwarteten Sieger. Wenn man bedenkt, dass mit Musch, Roth, Strauch, Möller, Kohlschmidt, Dobschanetzki, Tillack u.a. fast eine halbe Stammmannschaft aus den verschiedensten Gründen fehlte, muss den Geratalern Spielern großer Respekt gezollt werden. Mit Kellner, Heerlein und Siegfried liefen nominelle Junioren auf, die ihre Sache recht gut machten. Auch alle Anderen kämpften ohne nachzulassen, mussten aber dem ständigen Anrennen der Traktoristen letztlich Tribut zollen.

Vom Anpfiff an drängten die Platzbesitzer die Gäste in ihre Hälfte. Die Abwehr, diesmal mit Kellner in der Mitte, hatte alle Füsse voll zu tun. Die Folge waren allerlei Eckbälle, meist durch Messany scharf flach auf den kurzen Pfosten gezogen, die, genau wie Einwürfe auf dem engen Platz, immer wieder Gefahr brachten. Es war nicht zu übersehen, dass die Gerataler Nerven zeigten, dadurch und auch wegen des holprigen Geläufs, Ballunsicherheiten, auch beim Torwart, zu sehen waren, Querschläger,  "Kerzen", Ecken und Ausbälle produzierten. Trotzdem gelang es ihnen noch, einen Treffer zu verhindern, zumal z.B. Amthor per Kopf daneben lag (20.). Nach zwanzig Minuten kamen die Gerataler besser ins Spiel und konnten durch Angriffsbemühungen ihre Abwehr entlasten. Sehenswert Breitlings Direktabnahme eines Einwurfes, allerdings direkt auf den Torwart (35.). Einen Freistoß durch Kellner nahm Lippert ebenfalls direkt, verfehlte aber knapp das Ziel (40.). Auf der Gegenseite war in der Nachspielzeit noch ein Pfostenkopfball zu registrieren. Aber alles im Plan.

SG TSG Kaulsdorf – SpVgg Geratal  1:0 (0:0)

(kda) Anerkennung den Männern der Zweiten aus dem Geratal! Trotz der knappen Niederlage haben die elf bzw. zehn Wackeren - wiederholt standen keine Wechselspieler zur Verfügung - und demzufolge mussten sie nach der ernsthaften Verletzung von Kohlschmidt kurz nach dem Spielbeginn mit einem Spieler weniger auskommen, lange das Ergebnis offen gehalten. Verständlich, dass sich da kaum ein konstruktives Spiel aufbauen ließ, vielmehr das Absichern des eigenen Torraumes im Vordergrund stand. Was dennoch seitens der Gastgeber gefährlich werden konnte, machte Trefflich in ähnlich guter Manier wie vor Wochenfrist in der Verbandsliga zunichte. Den Gegentreffer, begünstigt durch einen individuellen Fehler eines Abwehrspielers, ließen die Gröschel-Schützlinge erst kurz vor Spielende zu, in einer Phase, in der sie de facto nur noch mit neun Mann spielten, da sich Belger, mit wechselreifer Verletzung dennoch auf dem Platz bleibend, nur noch über den Platz quälte. Erwähnenswert, dass Dobschanetzki und Musch kurz nach diesem jeweils durchaus Chancen zum Ausgleich hatten, Musch´s Ball sogar auf der Latte tanzte.

Aufstellung:
SG TSG Kaulsdorf: Ziermann, Krausse, Bauer, Apel, Krieck, Weibel (26. Jahn), Lerche (84. Böse), Meier, Roeppisch, Lindow, Merkl

SpVgg Geratal 2: Trefflich, Schmitt, Yorulmaz, Barchewitz, Belger, Kohlschmidt, Musch, Dobschanetzki, Siegfried, Schwald, Roth

Zuschauer: 118

Schiedsrichter: Fischer (Bad Blankenburg)

Torfolge: 1:0 Merkl (85.)