TSV Bad Blankenburg - SG FSV Gräfenroda II  1:0

Der "Ausflug" unserer Jungs nach Bad Blankenburg zum TSV konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

Nach 4 Siegen in Folge musste die Mannschaft wieder einmal erfahren, was eine Niederlage bedeutet. Einen Vorwurf können wir trotz der gezeigten Spielweise nicht machen. Appellierend an die Spielweise der letzten Spieltage wurde das Spiel in Bad Blankenburg pünktlich angepfiffen.

Von Beginn an setzte der Gastgeber auf dem doch recht kleinen Kunstrasenplatz die Gerataler mächtig unter Druck. Bereits in der 3. Spielminute gerieten unsere Jungs in Rückstand. Aus einem Gewühl im Strafraum heraus konnte das Leder nicht weit aus der Gefahrenzone weggeschlagen werden, das Spielgerät landete kurz hinter der Strafraumgrenze beim Gegner und der daraus resultierende Nachschuss schlug im Tor der Gerataler zur 1:0 Führung für Bad Blankenburg ein. Trotz des frühzeitigen Rückstandes versuchten unsere Jungs das Resultat zu verändern, scheiterten aber am sehr gut aufgelegten Tormann des Gastgebers. Bereits beim ersten "Foulspiel" bekam ein Spieler den Gelben Karton, unberechtigt, so dass die Jungs mit "angezogener Handbremse" agierten. Weiter zweifelhafte Entscheidungen folgten über die gesamte Spielzeit. Etwa 60% der Zweikämpfe wurden gegen uns abgepfiffen, Auf der Gegenseite ist so gut wie kein Foul (Sehr viele Hohe und gestreckte Beine gegen den Spieler) geahndet worden. Trotz alledem versuchten beide Mannschaften, das Spiel für sich zu entscheiden, wobei der Gastgeber die besseren Chancen zu verbuchen hatte. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Die Jungs mussten wir entsprechend den zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen neu motivieren, zum der Rückstand eben gering war. Auch im zweiten Abschnitt fanden unsere Jungs trotz bester Bemühungen keinen Zugriff zum Spiel. Eine weitere zweifelhafte Entscheidung des Schiedsrichters, Ampelkarte gegen unseren Abwehrchef (er sagte nur es war doch nichts), wurden unsere Jungs immer unsicherer und gingen nur noch lasch in die Zweikämpfe. Zu der Aussage der Ampelkarte muss noch gesagt werden, es lag definitiv kein Foulspiel vor, als Begründung des Schiedsrichters (aus Königsee) war: die Spieler müssen es lernen, für uns eine unakzeptable Aussage. Trotz alledem versuchte beide Mannschaften das Spiel ordentlich zu Ende zu bringen. Chancen auf beiden Seiten vereitelten beide Torhüter meisterlich, beide waren die besten Spieler an diesem Tag.

Als Fazit des 18. Spieltages müssen wir neidlos anerkennen, dass der Gastgeber nach den Chancen gesehen als verdienter Sieger vom Platz gegangen ist.

Aufstellung Spielvereinigung: N. Dörfler, S. Klawitter, L. Barth, R. Bartholome (D.Zehne), S. Thiem, T.-M. Nüchter (E.Elle), J. Bussemer, N. Bellanger

SpVgg Geratal - SV 1879 Ehrenhain 4:3 (2:0)

(Kda) Als kurz nach Beginn der 2. Halbzeit die Spielvereinigung mit drei Toren führte, schien das Spiel gelaufen. Dass es am Ende noch einmal ganz eng wurde, bleibt zu analysieren eine der Hauptaufgaben der Trainer in der kurzen Trainings- und Feiertagswoche vor dem Mittwochspiel in Schweina bzw. am Samstag in Weimar. Denn das schien zum einen eine Einstellungs- wie auch schlussendlich eine Konditionsfrage gewesen zu sein. Die unbequem spielenden Gäste aus dem Osten Thüringens, leider legte der Schiedsrichter mehr Augenmerk auf das Beurteilen von Unsportlichkeiten und Reklamieren, was auch letztlich zur Ampelkarte Dobrockis (93.) führte, als auf Foulspiel, gaben sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen und nutzten die "Angebote" der Platzherren in der Schlussviertelstunde konsequent.
Bis zur 68. Minute hatten die Gäste bis auf einen Versuch in der 20. Minute nichts zu bestellen. Sehr eindrucksvoll erarbeiteten sich die Platzherren Chance um Chance. Thorwarth (4., 8., 46., 50., 51.) hatte etliche, die er aber nicht in Tore umwandeln konnte. So blieb es Heyer vorbehalten nach einer Kopfballstafette im Ehrenhainer Strafraum aus Nahdistanz die verdiente Führung zu erzielen (29.). Der aufgerückte Brandl versuchte es in der 35. Minute mit einem Distanzschuss, Braunschweig hatte nur zwei Minuten später sich die richtige Ecke bei einem Freistoß aus 20 Meter um die Mauer herum ausgesucht und damit die Führung erhöht. Der über die linke Außenbahn sehr agile Bärwinkel servierte Braunschweig den Ball maßgenau, die Direktabnahme missglückte (38.). Nach einem weiteren Freistoß, den Thorwarth per Kopf vom langen Pfosten ins Zentrum beförderte und dort Behrs Kopf fand (3:0, 49.), schien, wie schon geschrieben, das Spiel entschieden. Eine Unsicherheit in der Gerataler Defensive bei einer Ecke führte in der 67. Minute zwar zum Ehrenhainer Anschlusstreffer (Kopfball Dolezal) aber das in der 71. Minute nach genauem Pass Hatzkys zu Thorwarth führende 4:1, ließ zunächst keine Aufregung entstehen. Der körperliche Verschleiß bei einigen Geratalern war aber auch hier schon unübersehbar, sodass man immer mehr in die Defensive gedrängt, vorne kaum noch für Entlastung gesorgt wurde. In der 82. Minute nutzte Wittkowski zum ersten Mal eine unübersichtliche Situation im Gerataler Strafraum, als es nicht gelang, den Ball schlussendlich aus der Gefahrenzone zu befördern, um nur drei Minuten später von links in den Strafraum eindringend, per genauem Schuss neben den langen Pfosten das zweite Mal erfolgreich zu sein und damit den unmittelbaren Anschluss herzustellen. Jetzt galt es nur noch mit Mann und Maus den Vorsprung über die Zeit zu retten. Mit Glück (Kopfball nach Ecke, 90.) und letzter Kraft überstanden die Gerataler auch die extrem lange Nachspielzeit, mussten aber leider in dieser auch noch die eingangs erwähnte "Ampelkarte" hinnehmen.

Aufstellung:
SpVgg Geratal: Kott, Behr, Dobrocki (93., GRK), Bärwinkel (69. Ben Achour), Wollenschläger, Heyer (75. Maleße), Brandl, Thorwarth, Eberling, Dobschanetzki (58. Hatzky), Braunschweig
SV 1879 Ehrenhain: Sittel, Killemann, Knutas, Döring, Wittkowsky, Lessau (83. T. Bethke), Schmidt, M. Bethke, Sigmund, Neumaier, Dolezal

Schiedsrichter: Honnef (Gotha)

Zuschauer: 80

Torfolge: 1:0 Heyer (29.), 2:0 Braunschweig (37.), 3:0 Behr (49.), 3:1 Dolezal (67.), 4:1 Thorwarth (71.), 4:2, 4:3 Wittkowsky (82., 85.)

BSV Eintracht Sondershausen - SpVgg Geratal 2:1 (0:0)

(Kda) Nach Wochen erfolgreichen Spielens mit der Galavorstellung am vorigen Wochenende gegen Dachwig muss man den Geratalern auch mal ein nicht so gelungenes Auftreten zugestehen. Dies um so nachsichtiger wenn man die Entwicklung der zur Verfügung stehenden Spielerzahl betrachtet. In Sondershausen fehlten nun auch noch Dobrocki (höchst erfreuliche private Verhinderung), Heyer (Krankheit) und Ben Achour (Sperre), sodass die Wechselbank außer dem Trainer leer blieb, er eigentlich gar nicht personell in das Spiel eingreifen konnte und was noch gravierender war, alle Mannschaftsteile entscheidend zur Vorwoche verändern musste. Heraus kam ein nahezu niveaufreies Spiel, da die Sondershäuser nicht von ungefähr in der Abstiegsregion stehen, konnten die Gäste mit geringsten Mitteln bis auf die letzten zehn Spielminuten das Spiel bestimmen. Leider passte sich der Schiedsrichter dem Charakter des Spieles an, niveauarm, aber dennoch entscheidend in das Gerataler Spiel eingreifend und sich auf dem Feld selbst darstellend. Irgendwie hat alles an diesem Tag "gepasst"!
Die ersten zwanzig Spielminuten verliefen äußerst unruhig. Die Gerataler versuchten sich in den einzelnen Mannschaftsteilen zu finden, die Gastgeber Druck aufzubauen. Mehr als zwei, drei Möglichkeiten gab es aber auch danach nicht. Hatzky hatte in der 20. Minute nach einer Ecke aus Nahdistanz die Chance, schien aber von dem durchflutschenden Ball überrascht und jagte ihn über das Tor, setzte in der 24. Minute noch aus 20 Meter einen Flachschuss knapp neben das Tor. Thorwarth, der über das gesamte Spiel hinweg als Ballverteiler im Angriff operierte und auch in der Defensive seinen Kopf hinhielt, versuchte es in der 31. Minute über die linke Seite, der Schuss ging knapp rechts am Pfosten vorbei. Kott musste zwischendurch eine straffen Caspar-Schuss fausten, bezeichnenderweise schlug ein Sondershäuser beim möglich gewordenen Nachschuss über den Ball. Bis auf zwei Episoden des Schiedsrichters, die belegen, was an diesem Tag "angesagt" war, war`s das in der ersten Hälfte. Brandl bekam für ein sauberes Tackling an der Seitenlinie Gelb, war damit im weiteren Verlauf des Spiels als Innenverteidiger arg gehandicapt. Für Nowak hatte er für ein Ballwegschlagen nach Freistoßpfiff ein paar warme Worte und für ein anschließendes taktisches Foul im Mittelfeld nichts übrig.
Auch in der zweiten Hälfte war die Spielvereinigung bestimmend. Man merkte aber schon, dass die Abstimmung in den Reihen nicht so richtig funktionierte. Was fehlte war der energische Zug zum Tor, der unabdingbare letzte Kick. Hatzky hatte mehrere Möglichkeiten, die er selbst hätte nutzen müssen. Seine gut gemeinten Abspiele auf die Mitspieler machten die Situation nicht besser und brachten diese oft in Verlegenheit. Die drei Punkte dennoch mit auf die Heimreise nehmen wollend, wurden die Gerataler ab der 80. Minute offensiver, vernachlässigten leider (wie im Vorjahr) kurz die Defensive. Zwar kam es zu einer Powerplay-Situation vor dem gegnerischen Tor mit einem Handspiel eines Sondershäusers, die der Schiedsrichter bei seiner Art der Bewertung an diesem Tag folgerichtig auch nicht sah, aber der daraus resultierende Konter saß (80., Goppold). Als kurz darauf eine ähnliche Situation durch Rothe (81.) zum nächsten Sondershäuser Treffer führte, schien das Spiel entschieden. Den Gerataler Anschlusstreffer (91., Braunschweig) konnte der Schieri nicht verhindern, zu offensichtlich war das Foul kurz vor der Strafraumgrenze und der Freistoß zu platziert über die Mauer geschlagen, einen eventuellen Ausgleich schon, in dem er nur 2 Minuten Nachspielzeit nach einer von Behandlungen, Wechsel, Tore geprägten Spielhälfte gewährte und als Krönung einen über das Fangnetz gesprungenen Ball nicht durch einen anderen ersetzen ließ, sondern wartete bis dieser "aus der Stadt" geholt war.

Aufstellung:
Sondershausen: Greschke, Treuse (30. Kellermann), Bertram, Caspar, Goppold (88. Hölzer), Kraft, John, Nowak, Kukacka, Rothe, Kopf
SpVgg Geratal: Kott, Maleße (83. Huck), Behr, Hatzky, Bärwinkel, Wollenschläger, Brandl, Rinn, Thorwarth, Eberling, Braunschweig

Schiedsrichter: Raue (Jena)

Zuschauer: 120

Torfolge: 1:0 Goppold (80.), 2:0 Rothe (81.), 2:1 Braunschweig (91.)

SG FSV Großbreitenbach 1 - SG FSV Gräfenroda 2  0:2 (0:1)

Entgegen der Vorschau zum spielfreien Wochenende für den Nachwuchs absolvierten die Jungs aus dem Geratal das Nachholspiel vom 14. Spieltag bei der

SG FSV Großbreitenbach 1, welches bei nasskalten Witterungsbedingungen erfolgreich gestaltet wurde.

Mit nur einem Wechselspieler anreisend, wurde den Jungs vor Spielbeginn die Marschrute ausgegeben: Heute muss ein jeder Spieler über die "Schmerzgrenze" gehen, um erfolgreich die Heimreise anzutreten. Uns Betreuern war es klar, dass dies ein echt schweres Spiel für unsere Jungs werden wird. Mit Spielbeginn versuchte der Gastgeber aus Großbreitenbach die Jungs aus dem Geratal unter Druck zu setzen, so dass die ersten 10 Minuten eindeutig dem Gastgeber gehörten. Mit allen Mitteln, beginnend über eine stabile Abwehrleistung mit einem hervorragenden Torhüter stemmten sich die Jungs gegen einen drohenden Rückstand. Selbst auch in dieser Phase wurden Konter gesetzt, die den Gastgeber zittern ließen. So entwickelte sich ein munteres Spiel mit einem kleinen Chancenvorteil des Gastgebers. Unbeeindruckt und mit höchster Konzentration befreiten sich die Gerataler aus der Umklammerung, wobei die gesamte Abwehr von Minute zu Minute stabiler wurde und sie die Gegenangriffe einleiteten. Ein Konter, beginnend über Barth, Bartholome und Nüchter, dieser bediente den Zentral wartenden Bussemer. J. Bussemer sah den besser postierten N. Bellanger und dieser drosch das Spielgerät unhaltbar ins linke untere Eck (28. Min.) zur Führung der Gerataler ein. Dies war ein wichtiger Treffer, zumal es anschließend in die verdiente Halbzeitpause ging.

In der zweiten Spielhälfte verlagerte sich das Spiel mehr in Richtung Gastgeber, wobei die Abwehrreihe der Gerataler weiter hellwach sein musste. Je länger das Spiel dauerte, desto besser stellten sich unsere Jungs auf die Spielweise der Großbreitenbacher ein. Die "Führungsspieler" des Gastgebers wurden weitestgehend ausgeschaltet. Immer wieder über die stark spielende Abwehrreihe wurde der Gastgeber unter Druck gesetzt. R. Bartholome eroberte an der rechten Strafraumgrenze das Leder, dieser schickte T. Nüchter auf der rechten Außenbahn auf "Reisen".  T. Nüchter verlängerte dann weiter auf N. Bellanger und sein Flankenball von der Grundlinie erreichte den zentral ungedeckten J. Bussemer und er vollendete zum 0:2 (38. Min.) für unsere Jungs.

Weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten blieben ungenutzt, wobei die klareren Chancen auf Seite des Gastes waren. Hut ab für unsere Jungs, nur durch die starke geschlossene Mannschaftsleistung und dem Willen zum Sieg konnten die 3 Punkte mit ins Geratal genommen werden.

Mit diesem Sieg festigten die Gerataler ihren Tabellenplatz im oberen Drittel und somit wurde ein weiterer Schritt Richtung Saisonziel minimal Platz 3 getan.

Aufstellung Großbreitenbach: B. Lorenz, L. Koch, P. Habedunk, S. Papst, A. Schmidt (J. Frühe), M. Rißland (T Hunecke), A. Schmidt (P. Ehe), L. Möller

Aufstellung Gräfenroda: N. Dörfler, S. Klawitter, L. Barth, R. Bartholome, E. Elle, T.-M. Nüchter, J. Bussemer, N. Bellanger

SG FSV Gräfenroda II - FSV Martinroda 4:2 (2:1)

Auch das 3. Derby einer Mannschaft der Spielvereinigung gegen den FSV Martinroda seit "Gründonnerstag" wurde siegreich beendet.

Am 17. Spieltag der Kreisliga trafen die Jungs der SG FSV Gräfenroda II gegen die Jungs des FSV Martinroda im Sportpark Geraberg zum Punktspiel aufeinander. Pünktlich, vom gut leitenden Schiedsrichter Wolfgang Romeißen, begannen beide Teams das Derby. Die Jungs aus dem Geratal versuchten von Beginn an den Gegner aus Martinroda unter Druck zu setzen und erarbeiteten sich auch die ersten Möglichkeiten. Auch der Gast aus Martinroda wollte schnellstmöglich einen Treffer erzielen, so dass es munter "Rauf und Runter" ging. 5. Spielminute, Ecke für unsere Jungs, Nüchter trat diese von rechts und S. Thiem vollendete per Kopf zur Führung der Gerataler. Die Freude währte nicht lang, Eckball für den Gast von links und F. Schleicher traf zum Ausgleich (8.Min). Unsere Jungs ließen sich nicht schocken und bemühten sich um Resultatsverbesserung. Ein Angriff, eingeleitet von Barth, dieser bediente auf halbrechts Nüchter. Nüchter startete zur Grundlinie, sein Pass erreichte J. Bussemer und dieser sah den zentral wartenden Bellanger. Bellanger nutzte diese Gelegenheit und traf mit einem satten Schuss ins linke untere Eck zur 2:1 Führung für die Spielvereinigung (13.Min.). Dies gab natürlich weiteren Auftrieb, wobei der Gast aus Martinroda selbst auch weiter das Resultat zu verändern versuchte. Beide Abwehrreihen und Torhüter mussten Schwerstarbeit verrichten, wobei ein leichtes Übergewicht auf Seite der Gerataler zu verzeichnen war. Mit der knappen Führung am verregneten Samstagvormittag ging es in die Halbzeitpause.

In der Kabine wurde den Jungs weiter Mut zugesprochen und auf die Konzentration bis zum Abpfiff appelliert.

Die ersten 10 Minuten im 2. Umlauf gehörten eindeutig dem Gast, wobei sich die Gerataler Abwehr und der Torhüter auszeichnen mussten. In dieser Zeit versuchten auch unsere Jungs weiter das Resultat zu verbesser, wobei sich V. Link im Tor des Gastes auszeichnen konnte. Aus einem Gewühl im Strafraum der Gerataler heraus setzte R. Bartholome einen Konter. R. Bartholome bediente S. Thiem auf Halblinks S.Thiem mustergültig an der Mittellinie. Von der Mittellinie an sprintete S.Thiem in Richtung Strafraum des Gastes, zog ab und das Spielgerät schlug unhaltbar im linken oberen Eck ein (43. Min.). Dieser Treffer brachte wieder mehr Sicherheit ins Spiel der Gerataler. Weitere gute Möglichkeiten auf beiden Seiten wurden von beiden Torhütern vereitelt. In der 54. Spielminute belohnte S. Thiem seine hervorragende Form mit seinem 3. Treffer, einem Schuss ins rechte untere Eck. Nun war endgültig der Wiederstand des Gastes aus Martinroda gebrochen und auch diese 3 Punkte konnten auf der "Habenseite" gebucht werden. Mit dem Schlusspfiff konnte der Gast nochmals jubeln, Schuss von K. Kiesewetter, unhaltbarer Einschlag neben dem Pfosten zur Resultatsverkürzung (60+1. Min.).

Diese, von beiden Seiten Fair geführte Partie hatte einen faden Beigeschmack. K. Würtzler bekam das Spielgerät mit voller Wucht (57. Min.) im Bereich Auge, Schläfe und Ohr ab, so dass er in die Kabine geführt werden musste. Seine Worte kurz vor der Kabine waren, jetzt sehe ich wenigsten nicht mehr doppelt. Von unserer Seite aus "Gute Besserung".

Aufstellung Spielvereinigung: N. Dörfler, S. Klawitter, L. Bart, D. Zehne (R. Bartholome, E. Elle), S. Thiem, T. Nüchter, J. Bussemer, N. Bellanger

Aufstellung Martinroda: V. Link, L. Perlt (C. Meyer), K. Würtzler, P. Morgenroth, M. Hülner, K. Kiesewetter (L. Heinemann), L. Schneider, F. Schleicher