Uhlstädter SV - SpVgg Geratal II 0:1 (0:1)
In diesem ersten Punktspiel nach der langen Winterpause und den Vorbereitungsspielen zuhause zeigte es sich, dass die Spielvereinigung im Winter ihren Kunstrasen gewöhnt ist. Mit dem unebenen natürlichen Untergrund in Uhlstädt kam sie nur schwer zurecht. Zu oft versprangen die Bälle, Zuspiele gingen daneben und das Spielgerät nahm nach dem Auftreffen auf den Rasen häufig einen anderen Kurs als gedacht. Von einem schönen Fussballspiel konnte daher nicht die Rede sein. Die Gäste brauchten einige Zeit, ehe sie die taktischen Hinweise des Trainers verinnerlicht hatten und, wie die Hausherren, schnörkellos den Ball nur schlugen. Echte Torchancen waren auch deshalb Mangelware, weil die Stürmer nicht präzise angespielt werden konnten und dem Ball meist nur hinterher hechelten. Die Uhlstädter kannten die Tücken ihres Geläufs besser und spielten dementsprechend.
Ihre erste Gelegenheit hatten sie dann auch, als Gießlers Abschlag abgefangen wurde und aus 20 Metern wieder zurück kam. Mit einem guten Reflex verhinderte er aber den schnellen Rückstand (4.). Trotzdem hätte es bereits in der 12.Minute im anderen Tor klingeln müssen. Priefer erlief sich einen verunglückten Rückpass auf den Torwart, scheiterte jedoch dann, als er allein auf das Tor zu lief, am sicheren Marko im Heimtor (12.). Was für eine Chance! Nach der Anfangsviertelstunde kamen die Gerataler besser ins Spiel und hatten durch Welsch noch eine Möglichkeit (17.), vermochten aber nicht, Kapital daraus zu schlagen. Beide Mannschaften schossen den Ball im Mittelfeld über weite Strecken hin und her. Ansehnlich ist etwas anderes, aber alles andere wäre zu gefährlich gewesen. Die Torhüter brauchten daher lange nicht einzugreifen. Giessler musste dann doch noch reagieren, als Dobschanetzki als letzter Mann einen Ball unterlief und der Uhlstädter Angreifer abzog (40.). Kurz vor dem Pausenpfiff der einzige Treffer im Spiel. Lippert zirkelte einen Freistoß in den Strafraum und über zwei weitere Stationen, zuletzt von der Grundlinie, kam der Ball zum richtig stehenden Breitling, der aus Nahdistanz nur einzuschieben brauchte (0:1, 43.).
Die zweite Halbzeit verlief wie die erste. Viel Gebolze, wenig Technik. Uhlstädt vergab noch eine Chance, als die Gäste nur halbherzig verteidigten (53.) und auch der sich über links gut durchsetzende Hansal traf nur das Außennetz (57.). Berichtenswert noch Seebers Möglichkeit, als er nach einem Eckball Lipperts das Gehäuse per Kopf nur knapp verfehlte (67.) und als Lippert im Strafraum zu lange den Anspielpartner suchte anstatt abzuschließen (88.). In den letzten Minuten drückten die Gastgeber, doch der Spitzenreiter brachte den knappen Vorsprung über die Runden und wurde von 50% der Zuschauer dafür gefeiert, denn die Hälfte der Zuschauer war aus dem Geratal mitgereist. Auch das muss mal gesagt werden: Gute Leistung des Schiedsrichters. 
Uhlstädter SV: Marko, Glembotzki, Jahn, Hansal, Dreier, Liebelt, Hofmann (60. Löhmer), Wolf (88. Möller), Kupka, Moßdorf, Pfeiffer
SpVgg Geratal II: Gießler, Yurolmaz, Barchewitz, Möller (72.), Dobschanetzki, Priefer, Welsch, Breitling, Lippert, T.Schulz (77.Grill), Seeber
Tore: 0:1 Breitling (43.)
Schiedsrichter: Büttrich (Göttingen)
Zuschauer: 20

SG FSV Gräfenroda - SV BW Niederwillingen 3:0 (1:0)
Man merkte unseren Jungs die Nervosität zum Start nach der Winterpause an, geschuldet mit den Gedanken, unbedingt einen Sieg einzufahren und den Tabellenplatz im oberen Drittel zu festigen. Laut Papierform, Tabellenzweiter gegen Schlusslicht sollte es eine klare Sache werden. Personell mit allen Jungs anwesend, allerdings das komplette Mittelfeld angeschlagen, erwarteten wir ein schweres Spiel. Das es am Ende doch für die Gerataler gereicht hat, lag am Willen und an der mannschaftlichen Geschlossenheit und am Glauben, den Dreier im Geratal zu lassen. Das Spiel begann nicht nach unseren Vorstellungen, im Gegenteil, der Gast aus Niederwilllingen beschäftigte die Abwehr der Einheimischen permanent, wobei wir uns wie immer auf N.Dörfler verlassen konnten. Die ersten 15 Spielminuten unserer Jungs waren nur durch Einzelaktionen geprägt, das gewohnte Spielvermögen war einfach weg. Der erste richtig gut vorgetragene Angriff brachte Gefahr und gleichzeitig die Führung der Gerataler. An der Strafraumgrenze fing L.Barth ein Angriff der Gäste ab. Blitzschnell spielte er das Leder zu B.Thiem und seinen Flankenschlag über die Gästeabwehr erreichte den auf Halblinks wartenden N.Bellanger. Mannschaftsdienlich bediente N.Belllanger den zentral postierten J.Bussemer und dieser lies sich die Gelegenheit zur 1:0 Führung (21.) nicht entgehen. Dies sollte eigentlich Sicherheit in den eigenen Reihen geben. Dem frühen Pressing des Gastes hatten die Einheimischen nur Kampf entgegenzusetzen Mit der glücklichen Führung der Gerataler ging es dann in die Halbzeitpause. Es änderte sich auch im zweiten Abschnitt nicht viel, die Bemühungen den Gast unter Druck zu setzen war Mangelware. Schwerstarbeit hatte die Gerataler Abwehr zu bewältigen, was sie gekonnt auch ablieferten. Ein Mango im gesamten Spiel waren die ausgebliebenen Bälle hoch über die Abwehr. Ein Ebenbild zur 1:0 Führung bescherte unseren Jungs ein erneuter Torjubel, Barth zu Thiem, dieser zu Bellanger, er sah wiederum den besser postieren Bussemer und dieser vollendete zur 2:0 Führung (42.). Die Einwechslung von R.Bartholome brachte nun endlich die gewohnte Sicherheit und das Spie nach vorn klappte nun besser. Ein Sturmlauf von R.Bartholome, Ballbesitz ab der Mittellinie und Abschlussversuch ab der Strafraumgrenze brachte Gefahr für den Gast. Das Geschoss von R.Bartholome konnte der Gästetorhüter nur abklatschen und N.Bellanger bedankte sich mit dem Treffer zum 3:0 Endstand. Trotz des doch deutlichen Sieges für unsere Jungs war es ein schweres Stück Arbeit, wobei der Gast aus Niederwillingen nicht wie ein Schlusslicht spielte.
Aufstellung:
SG FSV Gräfenroda 2/SpVgg Geratal: N. Dörfler, S. Klawitter, L. Bart, D. Zehne, B. Thiem (R. Bartholome), T.-M. Nüchter (E. Elle), N. Belllanger, J. Bussemer (T. Weber)
SV BW Niederwillingen: A. Satzer, B. Merten, L. Werner, T. Satzer, P. Vogler, R. Fellbrich, P. Rosenberg (E. Sprengler), L. Hoffmann

SG FSV Gräfenroda II - SG SSV GW Gräfenthal  2:6
 

Zum Achtelfinale im Kreispokal der D-Junioren empfingen unsere Jungs die Kreisoberligamannschaft der SG SSV GW Gräfenthal. Es war das erwartet schwere Spiel, wobei unsere Jungs ohne ein absolviertes Vorbereitungsspiel eine sehr ordentliche Leistung ablieferten. Ersatzgeschwächt ereignete sich ein munteres Spiel bei leichten Minusgraten und herrlichem Sonnenschein, wobei bis zur 45 Minute kein großer Klassenunterschied zu erkennen war. Das Spiel der ersten 30 Minuten war durch beide Abwehrreihen gekennzeichnet, sie ließen keine große Torchancen zu. In der 17. Spielminute konnten unsere Jungs jubeln. Ein herrlich vorgetragener Angriff beginnend über Thiem, Bartholome und Bellanger konnte Neuzugang Jonas Bussemer zur Führung vollenden. Der Jubel währte nicht sehr lang, denn im Gegenzug glich der Gast aus. Fehler unserer Spieler war die falsche Zuordnung und das nicht energische stören der Gegenspieler. Durch einen unglücklich verursachten Handstrafstoß kurz nach dem Ausgleich ging der Gast in Führung, obwohl unser Torhüter noch am Ball war. Unsere Jungs ließen sich trotz des Rückstandes nicht entmutigen und erzielten durch ein direkt verwandelten Freistoß durch Robin Bartholome den Ausgleich. Durch individuelle Fehler, Ebenbilder zum Ausgleich setzte sich der Gast mit 4:2 zum Halbzeitstand ab.

Zu Beginn der 2. Hälfte mussten wir einen weiteren Stammspieler auswechseln, da er stark "rot" gefährdet war. Es kam ein Spieler zum Einsatz, welcher uns durch unsere 1. Mannschaft aus Gräfenroda ausgeliehen wurde. Dieser Spieler machte seine Sache recht ordentlich. Die ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit gehörten den Jungs aus dem Geratal, das Spiel fand da zumeist in der Hälfte des Gegners statt, Kapital konnte aber nicht erzielt werden. Allerdings muss erwähnt werden, dass der Schiri zwei klare Strafstöße für uns nicht gegeben hat ( Foul an Basti Thiem und Handspiel ). Durch weitere 2 individuelle Fehler erhöhte der Gast aus Gräfenthal auf 6:2 und somit war der Willen unserer Jungs gebrochen. Weitere Treffer wurden auf beiden Seiten nicht zugelassen, so dass die Jungs aus Gräfenthal verdient,  die nächste Runde erreicht haben.

Hinsichtlich der gezeigten Spielweise und Fitness können wir beruhigt das Punktspiel am Samstag entgegensehen und hoffen, dass alle Leistungsträger wieder einsatzbereit sind.

SpVgg Geratal – FC Union Mühlhausen 1:0 (0:0)

(kda) Beiden Mannschaften war einiges gemein; Auftaktspiele der Rückrunde verloren, unbedingt Punkte holen, um nicht noch aussichtsloser dem Saisonziel hinterher zu jagen und vor allem einen misslungenen Rückrundenstart zu verhindern, der psychisch anfälliger macht. Dass es knapp und erst am Ende, aber doch noch den Geratalern gelang, ist zum einen positiv deren Hartnäckigkeit gedankt, zum anderen negativ aber leider auch dem Auslassen klarster Chancen gegen einen keineswegs wie ein Tabellenletzter spielenden Gegner geschuldet, der seinerseits durchaus auch Tore hätte erzielen können.

Das Spiel begann wie erwartet. Die Einheimischen machten Druck aus allen Reihen, versuchten so das Abwehrbollwerk der Mühlhäuser zu knacken. Und hätten die Chancen durch Hartung (4./5.), gleich mehrere in der 14./15. Minute als eine Powerplay-Situation vor dem gegnerischen Tor mit Latten- und Pfostenschuss und Rettung auf der Linie oder Braunschweigs 20 Meter Schuss nach Thorwarth-Rückpass zum Erfolg geführt (23.), wäre vieles einfacher geworden. Doch mit dem Auslassen solcher Möglichkeiten baut man bekanntlich den Gegner auf, so auch hier. Einen der florettartig vorgetragenen Angriffe der Gäste konnte Kott gerade noch so parieren, ein Freistoß ca. 18 Meter vor dem Tor klatschte kurz darauf ans Lattenkreuz (33.). Zwar hatten danach Heyer und Thorwarth nochmals die Führung auf dem Fuß, dennoch musste man ohne Torerfolg in die Halbzeitpause.
Es änderte sich auch danach nichts. Optisch zwar überlegen, gelangen meistens die finalen Pässe auf die Heyer, Thorwarth und Hartung nicht, und wenn, hatten die Gäste auch noch mit Trappe einen Mann zwischen den Pfosten der sein Handwerk verstand. Vor allem stellte er dies in der 63. Minute unter Beweis, als er einen von Braunschweig mittig aufs Tor geschossenen Strafstoß, Hartung drang kurz zuvor energisch durch drei Gegenspieler hindurch an der linken Strafraumecke in selbigen ein und wurde regelwidrig von den Beinen geholt, noch mit den Füßen parieren konnte. Das war der Höhepunkt der Chancenvermasselung! Als eigentlich alles schon mit einem Remis rechnete, Brandl brachte nach einem Maleße-Freistoß einen Kopfball auch nicht im Tor unter (85.), belohnte sich Hartung für sein engagiertes Spiel und ließ den Einheimischen die berühmten Felsbrocken poltern hören. Ein langer Abwehrschlag auf die rechte Außenposition erlief sich Heyer, konnte kurz vor der Grundlinie flanken, in der Mitte erreichte Thorwarth den Ball nicht, aber am langen Pfosten lief Hartung ein und erzielte den lang ersehnten Siegtreffer (86.).


Aufstellung:
SpVgg Geratal: Kott, Dobrocki, Hatzky (65. Ben Achour), Bärwinkel, Wollenschläger, Heyer, Brandl, Seyfferth (42. Rinn), Thorwarth, Hartung, Braunschweig (69. Maleße)
FC Union Mühlhausen: Trappe, Poppe (80. Damm), Nowak, Franke, Ilgmann, Schenke, Mock, Paunde, Kopas (87. Mayer), Langner, Schmidt

Schiedsrichter: Leitschuh (Barchfeld)

Zuschauer: 90

Torfolge: Hartung (86.)

Testspiel SpVgg Geratal II - SG Wachsenburg Haarhausen I  0:2 (0:1)
In Anlehnung an gängige Beurteilungsphrasen kann man einschätzen, die Gerataler "haben sich bemüht". Mit anderen Worten, sie waren auf dem Platz, konnten jedoch nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen. Nach vorn ging fast gar nichts, zu unbeholfen und defensiv waren die Versuche, im Mittelfeld kamen Pässe häufig nicht an und hinten narrte Jens Lippert seine ein bis vier Gegenspieler zu oft. Eine Ursache könnte im Trainingslager der Einheimischen liegen, dessen Ende dieses Spiel bildete, und in dem nicht nur Kraft und Kondition getankt wurde, sondern auch reichlich "teambildende Maßnahmen" auf dem Programm standen.
Nun zu den wenigen Höhepunkten des Spiels.
Jens Lippert mit seiner Erfahrung antizipierte ein Gerataler Zuspiel, legte rechts auf Günther, dessen flache Hereingabe Ritz am langen Pfosten aber knapp verfehlte (8.). Jonetz-Menzel im Haarhäuser Tor stand richtig, als ihn nach einem Eckball Hielscher aus kurzer Distanz anschoß, auch der Gerataler Lippert traf nur ihn. Die Situation endete schließlich mit einem Yurolmaz-Abschluss über den Kasten (18.). Der im ersten Umlauf im Heimtor stehende Lutz Bergmann vereitelte einen Torerfolg, als plötzlich Günther im Strafraum frei an den Ball kam (36.). Dann fiel der Treffer doch noch. Nach einem Eckball von Ritz drückte Jens Lippert das Spielgerät über die Linie (43.).
Nach dem Pausentee kamen die Gerataler etwas besser ins Spiel und wirkten kämpferischer. Philipp Lippert zirkelte einen Freistoß aus 22 Metern ins rechte obere Eck, aber Jonetz-Menzel war mit einer Hand ebenfalls da (50.). Jens Lippert bewies sein Ballgefühl, als er einen hoch nach vorn geschlagenen Ball seiner Abwehr direkt nahm (0:2, 54.). Hielscher erlief sich abseitsverdächtig die Kugel, sein Abschluss war jedoch zu schwach, um den Torhüter zu überwinden (66.). Der eingewechselte Torhüter Kevin Lange verhinderte bei einem Distanzschuss von Ritz ein weiteres Tor (82.).
 SpVgg Geratal II: Bergmann (45.Lange), Barchewitz, Seeber, Yurolmaz (45. Dobschanetzki), Möller, Grill (37. Kellner), Hielscher, Breitling, Ph.Lippert, Linke, Bulko
SG Wachsenburg Haarhausen I: Jonetz-Menzel, Brandau, Straube, Werner, Peschke, Ritz, Schölzke, Henning, J.Lippert, Günther, Mäurer (Hennemann, Pietke)
Tore: 0:1, 0:2 J.Lippert (43., 54.)
Schiedsrichter: Gohritz (Gräfinau-Angstedt)
Zuschauer: 50