Kreisliga 14.Spieltag SpVgg Geratal II - SV Rennsteig  4:1 (2:0)
Das letzte Freiluftspiel im Jahr 2015, Nachholespiel vom 14. Spieltag, wurde zwar sportlich durchaus eifrig, ansonsten, vom persönlichen Eindruck her, recht locker angegangen. Das begann beim Schiedsrichter, der ohne Linienrichter antrat, da die kurzfristige Spielverlegung vom Sonntag auf Samstag sich nicht herumgesprochen hatte und setzte sich im wohltuenden Umgang der Spieler auf dem Platz fort.
Wie nicht anders zu erwarten, traten die Gäste betont defensiv, zeitweilig mit acht Mann in der Verteidigung, auf. Bester Spieler des Tages war eindeutig Oliver Macholeth im Rennsteig-Tor, der auch beste Chancen zunichte machte, die Niederlage seiner Mannschaft jedoch auch nicht verhindern konnte, zu stark war der Dauerdruck der personell wieder sehr gut besetzten Heimmannschaft. Es dauerte doch fast eine halbe Stunde, ehe der erste Treffer fiel. Vorher gab es vielfältige Möglichkeiten: Priefer scheiterte freistehend nach Seyfferths gutem Anspiel (5.), Seyfferth verfehlte das Gehäuse im Nachschuss nach Eckball des gut aufgelegten Lippert (7.), Hielscher passte von der Grundlinie zurück auf Priefer, wieder war Macholeth zur Stelle, Heyer im Nachschuss daneben (17.). Für die Gäste ergab sich eine seltene Möglichkeit, als Töpfer einen Eckball per Kopf in Richtung Toreck zirkelte, doch auch der ansonsten wenig beschäftigte Trefflich zeigte sich reaktionsschnell (19.). Dann doch der Führungstreffer durch Priefer, der sich kraftvoll durchsetzte und flach einnetzte (1:0, 26.). Macholeth blieb zunächst wieder Sieger bei einem Direktschuss Hielschers nach Heyers Anspiel (36.), doch bei einem weiteren ansehenswertem Spielzug über Lippert und Priefer zu Hielscher war er machtlos (2:0, 35.). Für den schon geschlagenen Torwart schlug ein Verteidiger den Ball noch von der Linie bei einem Versuch Priefers, der es zu genau machen wollte (38.) und bei einem Lattenunterkanteknaller sprang der Ball vor der Linie auf (40.).
Macholeth stand auch in der zweiten Halbzeit im Mittelpunkt des Geschehens. Heyer legte überlegt zurück auf Seyfferth, Macholeth paradierte (55.). Priefer (59.) und Tresselt (60.) konnten ihn nicht überwinden. Ereignisreiche fünf Minuten folgten. Als der Torhüter Lipperts Schuss nur zur Mitte abwehren konnte war Heyer mit dem Kopf zur Stelle (3:0, 70.). Die Hausherren setzten nach. Priefer ließ sich auch mit einem Foul nicht von Ball trennen, umlief auch noch den Torwart und schob ein (4:0, 71.). Der Jubel war noch nicht verklungen, da brachte Eger einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum der Gerataler und Töpfer war wieder mit dem Kopf zur Stelle (4:1, 72.). Für die immer weiter anrennenden Gastgeber ergaben sich weitere Gelegenheiten. Lippert spielte seine technischen Fähigkeiten aus, wollte es im Abschluss aber zu genau machen und verzog knapp (75.), Seeber schoss ebenfalls daneben (78.) und Töpfer, diesmal hinten aushelfend, klärte auf der Linie (79.) genau wie Rudolph bei einem Yurolmaz-Versuch (80.).
Geratal II überwintert damit mit sechs Punkten Vorsprung auf dem Spitzenplatz der Tabelle.
SpVgg Geratal II: Trefflich, Yurolmaz, Dobschanetzki, Seeber, Seyfferth, Priefer, Heyer (86. Bulko), Breitling, Tresselt (85. S.Möller), Hielscher (65. Hofmann), Lippert

SV Rennsteig: O.Macholeth, Rudolph, Töpfer, Krämer, Ma.Möller, S.Möller (68. L.Macholeth), Franzke (80. Hartleb), Wagner (46. Krauss), Wangemann, Mi.Möller, Eger

Tore: 1:0, 4:0 Priefer (26., 71.), 2:0 Hielscher (35.), 3:0 Heyer (70.), 4:1 Töpfer (72.)

Schiedsrichter: Krell (Heyda)

Zuschauer: 50

SV Thuringia Königsee - SG FSV Gräfenroda II 3:0

Zum Rückrundenstart reiste unsere Mannschaft nach Königsee, die Erwartungen waren laut Tabellensituation sehr hoch, ein Handicap, zwei wichtige Stammspieler und unser 2. Tormann mussten krankheitsbedingt absagen.

Nach zwei leichtsinnigen Fehlern, geschuldet der fehlenden Zuordnung lagen unsere Jungs bereits nach 4 Spielminuten mit 0:2 hinten (0:1 unglückliches Eigentor,

0:2 unhaltbarer Knaller ins linke Eck). Die Bemühungen von der Außenlinie, die Zuordnung und Koordination der Gerataler zu koordinieren, blieben in der ersten Halbzeit erfolglos. Die Gedanken waren, hoffentlich lassen sich unsere Jungs nicht "abschlachten". Der Gastgeber fing die sporadischen Angriffsversuche der Gerataler ab und schlug die Bälle über die Abwehr in die Gefahrenzone. Des Öfteren musste unser Niclas Kopf und Kragen riskieren um den Rückstand nicht noch anwachsen zu lassen. Über zählbare Gegenangriffen in der ersten Hälfte kann nicht berichtet werden, da bis auf einen Schussversuch die Mannschaft nur Abwehrarbeiten zu verrichten hatte. In der 24. Spielminute erhöhte der Gastgeber auf 3:0, die Zuordnung bleib erneut aus, so dass das Spielgerät wieder unhaltbar im rechten Eck einschlug.

In der Halbzeitpause war eine mächtige "Standpauke" fällig, denn die Art und Weise wie die ersten 30 Minuten gelaufen sind, war nicht zu entschuldigen. Die harten Worte in der Kabine fruchteten. Mit Beginn der 2. Hälfte wurde der Gastgeber permanent unter Druck gesetzt, trotz alledem musste die Abwehr auf der Hut sein. Nun ergaben sich Möglichkeiten für unsere Jungs, die allerdings nicht genutzt wurden (Lattenkopfball oder knapp ans Tor vorbei). Um nichts schön zu reden, im Endeffekt war der Sieg für den Gastgeber gerechtfertigt.

Nun geht es in die wohlverdiente Winterpause um neue Kräfte zu tanken und wieder anzugreifen.

Eine Bemerkung am Rande als eventuelle kleine Entschuldigung. Unsere Jungs kamen nicht auf den nach unserer Meinung nach zu kleinem Spielfeld in Königsee zurecht. Ob dieser Kunstrasenplatz für die D-Junioren zugelassen ist würden wir bezweifeln. Die Größe entsprach fast dem "Kleinstfeld", unsere Jungs taten sich daher echt schwer, das ist aber für die gezeigte Spielweise keine Entschuldigung.

Aufstellung Spielvereinigung:

N. Dörfler, E. Elle, L. Trutschel/Barth, D. Zehne, S. Thiem, R. Bartholome (T. Weber), T. Nüchter, N. Bellanger

Wir ziehen trotz dem letzten Spiel den Hut vor unseren Jungs über die bisher gezeigten Spiele.

Von hier aus ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

SpVgg Geratal – SG SV Motor Altenburg 5:1 (2:0)

(kda) Beim Aufeinandertreffen zweier am letzten Spieltag arg gebeutelten Mannschaften (Geratal 1:6 in Nordhausen, Altenburg 1:6 zu Hause gegen Schweina) zeigte sich die Heimmannschaft nicht nur vom Ergebnis her durchaus erholt und verabschiedete sich vor heimischen Publikum in die wohlverdiente Winterpause (das Spiel des 15. Spieltages gegen Bad Langensalza wurde schon vorgeholt) .
In der ersten Spielhälfte fast komplett, nur um die 25./26.Minute zeigten sich die Gäste ernsthaft torgefährlich, waren die Gerataler spielbestimmend und auch in der Anfangsviertelstunde wieder äußerst effizient. Es gab kein langes Abtasten, die Einheimischen machten mit Ben Achour und Thorwarth, unterstützt von Braunschweig und Hatzky, auch den „Defensivlern“ Behr und Bärwinkel Druck auf das gegnerische Tor. Solch eine Situation führte in der 10./11. Minute zu einem weiteren Eckball, der, geschlagen von Braunschweig, im gegnerischen Torraum zu einem Ping-Pong-Effekt des Balles führte, woraus der aufgerückte Behr aus Nahdistanz der Nutznießer wurde (11., 1:0). Die Gerataler ließen nicht locker, versuchten immer wieder über die Außenpositionen, die Gäste in Schwierigkeiten zu bringen. So führte ein langer Pass Braunschweigs von links in das Zentrum auf Thorwarth zu einem Anspiel, bei dem der Torschütze nur noch den Torwart vor sich hatte und vollenden konnte. Der sehr agile Ben Achour und der ständig mit im Angriff auftauchende Bärwinkel hatten danach noch verheißungsvolle Aktionen (18., 21. Minute).
In der zweiten Halbzeit schlich sich zunächst ein wenig der Schlendrian ein. Solch eine Unkonzentriertheit brachte die Gäste dann auch nach einem Einwurf in Höhe des Gerataler Strafraumes in Ballbesitz und nach Abspiel auf Lehmann führte dessen Schuss aus 18 Meter, noch unter Kott hindurch rutschend zum Anschlusstreffer (56.). Zum Glück hatten die Gäste konditionell nicht die Kraft diesen zu einer längeren Druckphase zu nutzen, schnell zeigten die Einheimischen wieder, in welche Richtung gespielt werden muss. Schon in der 63. Minute hätte Thorwarth die Führung ausbauen müssen - ein Hatzky-Freistoß landete völlig frei stehend auf dem Kopf von ihm, nachdem er aber nur den Torwart anköpfte, schoss er auch den zurück prallenden Ball über´s Tor.
In der 68. Minute war er wieder der „Alte“ - langer Abschlag von Kott auf ihn, Ballmitnahme und Vollendung eins – 3:1! Nun war der Wille und auch die Kraft der Gäste gebrochen. Zwei sehenswerte Aktionen führten noch zu den Toren 4 und 5. Zunächst nahm Bärwinkel eine Hartung-Eingabe von rechts direkt und schoss den Ball in den rechten Winkel (82.), um in der letzten Spielminute selbst der Flankengeber auf Thorwarth zu sein, der in Beinhöhe per Kopf vollendete (90.).
Aufstellungen:
SpVgg Geratal: Kott, Behr, Dobrocki, Hatzky (71. Seyfferth), Ben Achour, Bärwinkel, Wollenschläger (46. Eberling), Brandl, Rinn (58. Hartung), Thorwarth, Braunschweig
SG SV Motor Altenburg: Schote, Seidel, Müller, Heuschkel, Rolle, Weisse, Schöffmann, Schmidt (81. Dabelstein), Peters, Wuttke, Lehmann

Schiedsrichter: Kißling (Wasungen)

Zuschauer: 100

Torfolge: 1:0 Behr (11.), 2:0 Thorwarth (14.), 2:1 Lehmann (57.), 3:1 Thorwarth (68.), 4:1 Bärwinkel (82.), 5:1 Thorwarth (90.)

Uhlstädter SV - SG FSV Gräfenroda II  2:4

Im letzten Vorrundenspiel gastierte unsere Mannschaft in Uhlstädt/Kirchhasel beim Uhlstädter SV. Dieser Ausflug konnte wieder erfolgreich am recht Kühlen Samstagvormittag abgeschlossen werden. Den Schwung der letzten Spiele mitnehmend wurde der Gastgeber aus Uhlstädt unter Druck gesetzt, so dass zu erkennen war, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen möchte. Mit guten Kombinationen und schneller Überwindung des Mittelfeldes standen der gegnerische Tormann und das Tor unter Dauerbeschuss. Allerdings verfehlten die Geschosse von Thiem, Nüchter und Bellanger immer knapp das Gehäuse oder waren Beute des Torhüters. Trotz des Übergewichtes musste die Gerataler Abwehr auf der Hut sein, denn auch der Gastgeber war bemüht, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. In der 18. Spielminute haben sich die Bemühungen unserer Jungs ausgezeichnet, eine Stafette über Trutschel, Klawitter, Bellanger und Thiem konnte durch Thiem mit einem Knaller ins rechte untere Eck erfolgreich abgeschlossen werden (1:0). Dies beflügelte weiter und verunsicherte den Gastgeber vorerst. Bereits 2 Minuten später konnten unsere Jungs wieder Jubeln. L. Trutschel fing einen Angriffsversuch des Gastgebers an der Strafraumgrenze ab. Er spielte den Ball weiter auf Thiem, dieser dann zu Nüchter und er weiter auf den zentral wartenden Bellanger. N. Bellanger zog ab, fand aber seinen Meister beim Torhüter des Gastgebers. Dieser konnte das Leder aber nur abprallen lassen und der aufgerückte D. Zehne staubte zum 2:0 ab. Dies sollte eigentlich mehr Sicherheit geben, doch wie schon in vorangegangenen Spielen wurde des Öfteren die Abwehrarbeit vernachlässigt. So kam der Gastgeber das ein oder andere Mal recht gefährlich vor das Tor der Gerataler, aber unser Torhüter entschärfte das Spielgerät. In der 26. Spielminute, eine Schrecksekunde für unsere Jungs, L. Trutschel holte einen Angreifer des Gastgebers im Strafraum von den Beinen, aber die Einheimischen konnten kein Kapital daraus schlagen, die Kugel ging weit über das Gehäuse ins Toraus, kurzes Aufatmen war angesagt. In der 28. Spielminute, Jubel beim Gastgeber, Angriff über rechts, großes Gewühl im Strafraum. Die Gerataler konnten den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone bringen. Ein Geschoss eines Uhlstädter Stürmers knallte gegen den Pfosten, von da direkt in den Rücken unseres Torhüters und dann ins Tor. Dieses Tor kurz vor dem Pausenpfiff schockte nur die Mannschaft nur kurzzeitig.

Mit Beginn der 2.Hälfte verstärkte der Gastgeber die Angriffsbemühungen, wobei unsere Abwehrreihe höllisch auf der Hut sein musste und das Spiel kurzzeitig aus dem Ruder zu gleiten begann. Mit der Einwechslung von R. Bartholome stabilisierte sich dann das Spiel der Gerataler und der Gast wurde wieder des Öfteren in die eigene Hälfte gedrängt. In der 40. Spielminute Gegenangriff der Gerataler, Trutschel auf Klawitter, weiter auf Bartholome, dieser wiederum auf Nüchter. Nüchter nahm das Zuspiel an und zog von halbrechts ab, das Leder schlug sehenswert im Tor der Uhlstädter ein (3:1). Trotz alledem gab der Gastgeber sich nicht auf und versuchte das Resultat zu verkürzen, was auch gelang. Unser Torhüter konnte den Angriffsversuch der Uhlstädter nicht unterbinden, D. Junghardt reagierte am schnellsten und drosch das Leder unhaltbar zum Anschlusstreffer ein (50.). Nun puschten sich unsere Jungs nochmals auf, der Kampfgeist wurde wieder erhöht und sie konnten nochmals jubeln. Gegenangriff über Thiem und Bartholome, sein Pass auf Bellanger und dieser vollendete zum 4:2 Endstand (58.). Trotz alledem war es ein hartes Stück Arbeit für diese 3 Punkte und wir sehen dem Rückrundenstart am 05.12. in Königsee entgegen.

Aufstellung Spielvereinigung:

Kirchner (Dörfler), Klawitter, Trutschel/Barth, Zehne, Thiem, Elle (Bartholome), Nüchter, Bellanger

Aufstellung Uhlstädt:

J. Heerwagen, E. Meißner, N. Meißner (T. Ditte), M. Blumentritt, L. Grohmann (L. Eck), F. Gölitz (D. Junghardt), J.P. Weiß, T. Jüngling

13. Spieltag Kreisliga SpVgg Geratal II - TSV Zollhaus Kamsdorf 1:0 (1:0)
In dem zu einer für Männer atypischen Anstosszeit (11 Uhr) angesetzten Spiel blieben die Punkte im Geratal und trotzdem hat Kamsdorf fast alles richtig gemacht. Die Gäste agierten mit einer sicheren und stabilisierten Abwehr und ließen dem Staffelführer nur enge Räume. Dadurch wurde es den Hausherren schwer gemacht, ihr Spiel aufzuziehen. Trotzdem gelang es denen in der ersten Halbzeit, ein sicheres Übergewicht, was die Räume aber auch den Spielverlauf anlangt, zu erzielen. Dabei spielten sie sicher und ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen. Das war schön anzusehen, doch entscheidende Spielsituationen blieben Mangelware. Die Gäste waren fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt, die sie allerdings gut lösten. Vor dem Halbzeitpfiff hatte man das Gefühl, dass sie bestrebt waren, hier nicht unter die Räder zu gelangen und das Ergebnis in Grenzen halten zu wollen. Erst nach der Pause gaben sie ihre Zurückhaltung auf und brachten dadurch eine interessante Note ins Spiel.
Bereits in der zweiten Minute schlug Breitling einen Freistoß in den gegnerischen Torraum, der Ball fiel Hielscher auf die Füsse, doch davon noch nicht ins Tor. Auf der Gegenseite konnte Trefflich im Gerataler Tor einen scharfen Freistoß aus gut 25 Metern von Richter zur Ecke lenken (11.). Der Eckball brachte nichts ein, im Gegenteil. Linke wurde in der eigenen Hälfte angespielt, setzte sich an der linken Außenlinie gegen mehrere Angreifer, teils an der Grenze des erlaubten agierend, durch und setzte eine präzise Flanke fast von der Eckfahne zur Mitte. Hielscher war zur Stelle und brauchte nur noch die Innenseite hin zu halten (1:0, 12.). Weitere Chancen ergaben sich für Grill, dessen Kopfball nach einem wieder präzise geschlagenen Eckball von Barchewitz von Kusebauch im Zollhaus-Tor abgefangen wurde (16.). Ein zweites Tor lag in der Luft, kam aber nicht zustande. Dann reklamierten die Gäste auf Handspiel, als in einer unübersichtlichen Situation Linke im Strafraum an der Torauslinie den Ball mit dem Körper spielte und der Pfiff ausblieb (34.). Als Richter bei einem Konter das Spielgerät straff quer in den Torraum zog,  lenkte Trefflich den Ball gerade noch so mit den Fingerspitzen an einem einschussbereiten Kamsdorfer vorbei (36.), so dass es bis zur Pause bei dem knappen Vorsprung blieb.
Unverständlicherweise brach das überlegene Spiel der Hausherren im zweiten Umlauf zusammen. Die Zollhäuser störten früher den Gerataler Spielfluss, nahmen Zweikämpfe besser an und verunsicherten damit die Gastgeber. Diese traten mit Distanz-Freistößen durch Priefer in Erscheinung, die aber vom Torwart geklärt werden konnten (52., 70.). Auch der Gerataler Torwart Trefflich konnte sich auszeichnen, als er bei einem schnellen Gegenstoß reaktionsschnell unten war und auch den Nachschuss abwehrte (53.). Dann war es der eingewechselte Tresselt, der über rechts geschickt wurde, aber das Tor verfehlte (72.). Zwei Minuten später bediente Möller wieder Tresselt, der aussichtsreich nur den Torwart anschoß (74.). Es wollte kein weiteres Tor fallen, so dass es in der 5-minütigen! Nachspielzeit noch spannend wurde. Hielscher, in aussichtsreicher zentraler Position, verzog bei einer schönen Linke-Flanke (90.). Im Anschluß an einen Eckball rutschte O.Stoll gerade so am Ball vorbei (93.) und Tresselt versuchte sich mit einem Fernschuss aus der eigenen Hälfte an dem an der Mittellinie stehenden Zollhaus-Torwart vorbei, traf jedoch nur den Pfosten (95.), so dass es bei dem knappen Ergebnis blieb.

SpVgg Geratal II: Trefflich, Yorulmaz, Bulko (66. St. Möller), Barchwitz (51. Tresselt), Grill, Dobschanetzki, Priefer, Hielscher, Breitling, Linke, Seeber

TSV Zollhaus Kamsdorf: R.Stoll, O.Stoll, Gross, Scheidig, Necke, Kusebauch, Czekanowski, Richter, Eberitsch, Reichmann, Zehmitsch

Tore: 1:0 Hielscher (12.)

Schiedsrichter: Krause (Rennsteig)

Zuschauer: 20