SV Glückauf Lehesten - SpVgg Geratal II  1:6 (0:1)
Dem ersten Pflichtspiel der Saison in neuer Besetzung fieberten die Spieler schon entgegen trotzdem es gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner der 2.Kreisklasse ging. So gestaltete sich auch die Begegnung. Die Gerataler machten das Spiel, was sich meist in der Hälfte der Gastgeber abspielte, mussten sich aber im ersten Umlauf noch finden und somit liefen einige Spielzüge ins Leere. Trotzdem hatten sie die besseren Chancen, nutzten sie jedoch nicht. Bulko knallte aus nächster Nähe das Spielgerät unter die Latte, aber der Flankengeber Hielscher war schon im Toraus (10.). Dieser, nach einem Jahr Fussballpause, war im Abschluss noch nicht so zielsicher wie gewohnt und schoss mehrmals aus aussichtsreicher Position neben das Tor (15., 22., 32.). Dazwischen versuchten sich mit satten Knallern aus der Distanz Siegfried (14.), Bulko (35.) und Barchewitz (38., 43.). Doch jedesmal wurde das Ziel knapp verfehlt oder Paape im Gehäuse der Gastgeber konnte klären. Die Lehestener waren hauptsächlich mit Abwehraufgaben beschäftigt, was sie teilweise rustikal erledigten, und tauchten nur sehr selten vor dem Giessler-Tor auf, so dass der einen ruhigen Nachmittag hatte. Erst fast mit dem Pausenpfiff dann der Führungstreffer, als Dobschanetzki mit Übersicht die Gegenspieler und auch den Torhüter narrte (0:1, 45.).

Die zweite Halbzeit zeigte dann doch den Klassenunterschied, als vom Gästetrainer mehr Bewegung eingefordert wurde und auch die Kräfte der Gastgeber schwanden. Jetzt zeigten die technisch begabten Spieler Hofmann, der eingewechselte St.Möller und  Dobschanetzki, dass sie auch schön kombinieren können. Letzterer erhöhte dann auch auf 0:2 (50.). Einen weiteren schönen Spielzug über Barchewitz veredelte Hofmann (0:3, 58.). Schon eine Minute später erlief er sich schneller als der herausstürzende Torwart eine Flanke und netzte nochmals ein (0:4, 59.) bevor er freistehend das Duell mit dem Torhüter verlor (60.). Als sich die Gerataler Spieler gedanklich mit einem nicht gepfiffenen Foul befassten, war Fischer auf dem Posten, flankte in die Mitte auf Räthe, der per Kopf den Ehrentreffer erzielte (1:4, 68.). Das überraschte die Gäste für einen Moment, so dass sich in ähnlicher Situation, Flanke Spielmann, Kopfballversuch Räthe, eine weitere Chance ergab. Durch den Sonnenstand wurde der Ball jedoch verfehlt (70.). Dann wieder das gewohnte Bild, Spiel in einer Hälfte. Dobschanetzki spielt überlegt Hofmann in den Lauf und der vollendet sicher (1:5, 75.). Eine weitere Kombination, Hofmann auf Siegfried, stellt den Endstand her (1:6, 84.).

Fazit: Pflichtaufgabe erfüllt, aber für den Punktspielauftakt in Schmiedefeld ist noch einiges zu tun, wie die erste Halbzeit und das Gegentor gezeigt hat.

SV Glückauf Lehesten: Paape, Grübel, Ch.Hilpert (78. Demuth), Dehm, Thiem, Dittrich, H.Hilpert, Fischer, Spielmann, Schnappauf (46. Rademacher), Räthe (74. Baatzsch)
 
SpVgg Geratal II: Giessler, Schwald (80. K.Lange), Bulko, Barchewitz (67. H.Seyfferth), Siegfried, Linke, Dobschanetzki, Hielscher (57. S.Möller), P.Möller, Hofmann, T.Schulz

Tore: 0:1, 0:2 Dobschanetzki (45., 50.), 0:3, 0:4, 1:5 Hofmann (58., 59., 75.), 1:4 Räthe (68.), 1:6 Siegfried (84.)

Schiedsrichter: Keller (Unterwellenborn)

Zuschauer: 25

SpVgg Geratal – SV Eintracht Eisenberg 3:1 (1:0)

(kda) Nun hat sie uns wieder, die Verbandsliga, und das mit einem vollen Punkterfolg! Gegen den vorjährigen Tabellendritten fuhren die Huck- Schützlinge einen am Ende verdienten, aber zwischenzeitlich durchaus auf der Kippe stehenden, Heimsieg ein. Zwar hatte die Spielvereinigung in der Summe mehr und vor allem hochkarätigere Chancen als der Gast, doch unübersehbar gibt es im Defensivbereich, dieser spielte nach den Vorbereitungsspielen wieder in einer anderen Formation, sodass es einige Abstimmungsprobleme geben musste, noch einiges zu tun. Zum Glück konnten die Gäste das für die Verbandsliga extrem hohe und auch intensive Spiel nicht bis zum Ende durchstehen, daher auch die Entscheidung zum Spielende hin. Bis dahin waren sie aber immer wieder gefährlich und hätten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich auch selbst in Führung gehen können. Wer weiß wie das Spiel dann ausgegangen wäre!

SpVgg Geratal – FSV 06 Ohratal 3:1 (0:1)

(kda) Für das von den Ilmenauern kurzfristig abgesagte Spiel am Mittwoch fanden sich ebenso kurzfristig die Ohrdrufer Landesklasse-Fußballer am Donnerstag in Geraberg ein. Zwar äußerst wenige aber sicherlich vom Spiel beider Mannschaften beeindruckte Zuschauer sahen insgesamt eine zum Vorwochenende stark verbesserte Heimmannschaft. Im Defensivspiel wieder mit dem „Urlauber“ Dobrocki ließen die Brandl & Co nur wenige Chancen der Gäste zu und zeigten nach vorne teilweise klasse herausgespielte Angriffszüge. Das da noch nicht alles so klappte, ist zum jetzigen Zeitpunkt verständlich. Entscheidend ist, dass die Spielanlage wieder stimmte. Das nicht Klappen bezieht sich sowohl auf das Gegentor, als ein von den Gästen longline geschlagener Freistoß von Seeber unterschätzt und seinem Gegenspieler parallel zum Tor auf den am langen Pfosten frei stehenden Torschützen zur Führung genutzt wurde, als auch auf eine, nur seitenverkehrt, vorgetragene weitere Chance der Gäste in der ersten Halbzeit.

1.FC Sonneberg 04-SpVgg Geratal 2:0 (1:0)

(kda) Nach der guten Vorstellung am Donnerstag gegen Ohratal, in der evtl. annähernd die Formation des Punktspielstartes agierte, brachte das Spiel beim vorjährigen Zweiten der Landesklasse 3 (Süd) wenn überhaupt nur die Erkenntnis, wer was nicht spielen kann. Unter dem Aspekt, dass zum letzten Spiel der Vorbereitung eigentlich die Stammformation gefunden sein sollte und im Sinne des Eingespieltseins diese nur noch um den Feinschliff kämpft, hatte Trainer Huck wieder nicht die Möglichkeit, diesbezüglich Erkenntnisse für den Saisonstart zu sammeln. Fünf Spiele, fünf äußerst unterschiedliche Formationen und ohne den überhaupt nach Sonneberg mitgereisten Unrecht tun zu wollen, von der vermeintlichen Stammformation fehlten mit Brandl, Thorwarth, Behr (privat), Wollenschläger, Bärwinkel, Seeber, Hartung (verletzt), Hatzky (nicht berücksichtigt) und Rinn (beruflich) zu viele,

SG Herpf/Helmershausen – SpVgg Geratal 2:1 (1:1)

(kda) Beim mittlerweile schon traditionellen Testspielpartner Herpf weilte die Spielvereinigung anlässlich eines Sportfestes bei der SG-Partner Helmershausen. Ein vertrockneter unebener Platz war neben der Tatsache, dass sich die Gerataler in der vergangenen Trainingswoche ausschließlich im konditionellen Bereich „austobten“, ein großes Handicap, gewohnten spielerischen Fluss erwarten zu können. Dennoch brachte das Spiel dem Trainergespann wichtige Erkenntnisse. Zum einen, dass Florian Kah auf seiner gewohnten Verteidigerposition schwer zu überspielen ist, dass Eric Eberling, in der ersten Spielhälfte als „Sechser“ aufgeboten, diese Position durchaus gut spielen kann, und Hofmann nach seiner Verletzung wieder „zu kommen scheint“, zum anderen, dass die angedachte Viererkette noch sehr entwicklungsfähig ist, auch weil nicht alle dafür in Frage kommenden Spieler mitgespielt haben.