FSV 06 Eintracht Hildburghausen – SpVgg Geratal

Landesklasse Süd: 5. Spieltag

FSV 06 Eintracht Hildburghausen – SpVgg Geratal 1:2 (1:1)

(kda)

Recht souverän und letztlich auch von der Höhe her aufgrund der Vielzahl herausgespielter Chancen völlig verdient, meisterte die Spielvereinigung die schwere Auswärtshürde in Hildburghausen.

Bei besten äußeren Bedingungen diktierten die Gäste von Beginn an das Geschehen, setzten durch Heyer (10. Minute) und Franz (17.) erste Achtungszeichen. Als sich der wieder unermüdlich rackernde Heyer in der 23. Minute über die rechte Strafraumseite kommend, gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzen konnte und noch den finalen Pass auf Hartung punktgenau spielte, brauchte dieser aus Nahdistanz nur noch den Ball ins Tor schieben. So langsam besannen sich die Einheimischen, dass sie ja auch mitspielten und bauten mehr Druck auf. Glück für Geratal in der 37. Minute als der Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone gespielt werden konnte, Lipsius und Maleße gleich zweimal auf der Linie retten mussten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang den Hildburghäusern dann doch noch der Ausgleich. Ein 30- Meter-Freistoß von Holl, das Schiedsrichtergespann fällte auf beiden Seiten manch merkwürdige Entscheidung, fand das Ziel über die Mauer hinweg im linken oberen Winkel (45.).

Doch trotz des Rückschlages bestimmten die Gäste auch in der zweiten Spielhälfte weiter das Spiel, zogen nun ihr gewohntes Konterspiel auf, ließen dem Gegner kaum Chancen. Dobrocki spielte in der 52. Minute von der linken Außenbahn einen Diagonalpass in den Strafraum, der aufgerückte Huck setzte geschickt seinen Körper ein, so dass der Ball zu Hartung abtropfte und am, in dieser Situation unsicher wirkenden, Hildburghäuser Torwart vorbei prallte sein Schuss vom rechten Innenpfosten ins Tor. Stark wie Dobrocki kurz darauf gegen den mit einem Befreiungsschlag enteilenden Eichhorn ohne Foul klärte und damit das Ergebnis hielt. Teilweise gegen eine mit Mann und Maus (Torwart) stürmende Gastgebermannschaft ließ man nichts mehr anbrennen, hatte mit Keiner (62.), Wollenschläger (64.), der sich in der Situation einen Torschuss hätte zutrauen sollen und Bärwinkel (73.), der aus 20 Meter halbhoch genau in die Arne des Torwarts abzog, aussichtsreiche Chancen, das Spiel endgültig zu entscheiden.

So blieb man im Kopf-An-Kopf-Rennen mit Steinach um die Tabellenspitze weiter verlustpunktfrei, beste Voraussetzungen um im Pokalspiel gegen den Oberligisten Rudolstadt (3.10.) als Spitzenreiter der Landesklasse Süd (ein Sieg am nächsten Wochenende zu Hause gegen Neuhaus-Schierschnitz vorausgesetzt) vor hoffentlich größerer Zuschauerkulisse auftreten zu können.

FSV 06 Hildburghausen: Klemm, Heinrich, Stanz (69. Hirschfeld), Schelhorn, Bolz, Wagenschwanz, Eichhorn (85. Neundorf), Gottwald, Doetsch, Holl (77. Wiener), Schleicher

SpVgg Geratal: Lipsius, Maleße (59. Bärwinkel), Busch, Dobrocki, Huck, Y. Ben Achour, Wollenschläger, Keiner (81. Seeber), Franz (90. Kirsten), Heyer, Hartung

Schiedsrichter: T. Hahn (Buttlar)

Zuschauer: 165

Torfolge: 0:1 Hartung (23.), 1:1 Holl (45.), 1:2 Hartung (52.) 

  • Beitrag veröffentlicht:23. September 2012
  • Beitrags-Kategorie:Archiv 2012/2013