FSV Wacker 03 Gotha – SpVgg Geratal 0:4 (0:0)

FSV Wacker 03 Gotha – SpVgg Geratal 0:4 (0:0)

Verbandsliga: 6. Spieltag FSV Wacker 03 Gotha – SpVgg Geratal 0:4 (0:0)

(kda) Nach diesem Ergebnis hat es lange Zeit nicht ausgesehen. Wenig Bewegung, stupide vorgetragene Angriffe und vielleicht auch ein Schuss Unterschätzung des Gegners ließen aus der objektiv vorhandenen Spielüberlegenheit kein Kapital schlagen. Erst in der zweiten Spielhälfte zeigten die Gerataler ihren erfolgreichen Stil – der Trainer hatte wohl in der Pause die passenden Worte gefunden! Erwähnt werden muss aber auch der Schiedsrichter aus dem Hessischen. Die Regel 4 (Ausrüstung) der Fußballregeln scheinen in seinem Fußballverband nicht gelehrt worden zu sein. Er ließ den Gothaer Torwart in den exakt gleichen Dress- Farben spielen wie die Gerataler, was schon zu einigen Irritationen führte! Nach dem Spielende kommentierte ein Gothaer die Niederlage mit: „Die hatten ja einen Mann mehr auf dem Platz.“

In der ersten Spielhälfte waren wenig Aktionen zu sehen. Die Gerataler hatten zwei, Brandls (10.) Freistoß neben das Tor, Keiners Kopfball nach Ecke (13.), der von einer vielbeinigen Abwehr am Erfolg gehindert wurde. Auch der Gastgeber hatte eine. In der 29. Minute setzte Reichmuth nach einem Konter den Ball an den rechten Außenpfosten. Das war auch ihre einzige herausgespielte Chance im gesamten Spiel!

Die zweite Halbzeit brachte das von den zahlreichen mitgereisten Geratal- Fans erhoffte Ergebnis. Jetzt endlich das Angriffsspiel variierend, den Ball vom Mitspieler fordernd und bereit, in die Positionen zu laufen, nutzten die Gerataler gnadenlos ihre technisch- taktischen Vorteile gegen eine extrem junge Mannschaft (incl. der Einwechsler waren die Hälfte der Spieler noch keine 20 Jahre alt). Auch bedingt durch das schnelle Tor Heyers (51.), sein Kopfball aus halblinker Position nach Flanke Keiners schien durchaus haltbar, mussten die Platzbesitzer nun reagieren. Auf dem Spielfeld waren ihre Mittel begrenzt, pikanterweise hatten sie jetzt aber Ersatzbälle und Ballholer, die für eine schnelle Spielfortsetzung sorgten. Nachdem Huck in der 55. Minute schon einmal mit einem Freistoß Maß genommen hatte, setzte er einen weiteren in der 65. Minute genau in die linke obere Ecke. Und dass Huck an diesem Spiel sehr viel Gefallen gefunden hat, zeigte sich in einem durch ihn schnell ausgeführten Freistoß auf Heyer, der allein auf den Torwart zulaufend, in die linke Ecke einnetzte (72.). Den Schlusspunkt setzte Keiner mit einem Volleyschuss aus 10 Meter (85.), Brandl hatte den Ball seinem Kollegen in großem Stil den Ball in den Lauf gelupft. Nicht verschwiegen sein soll ein Lattentreffer der Gothaer (86.), aber der Schuss aus 40 Meter war eher ein Befreiungsschlag als ein ernsthaften Torversuch.

FSV Wacker 03 Gotha: Schneider, Roth, Aiob, Le Duc, Meisel, Groß (82. Achmadov), Körber, El Antaki (79. Doebereiner), Tamm, Reichmuth, Heilmann

SpVgg Geratal: Lipsius, Maleße, Behr, Dobrocki, Huck, Bärwinkel, Wollenschläger, Heyer (87. Kott), Keiner, Brandl, Seeber (79. Dobschanetzki)

Schiedsrichter: Loschke (Kassel)

Zuschauer: 107

Torfolge:  0:1 Heyer (51.), 0:2 Huck (65.), 0:3 Heyer (72.), 0:4 Keiner (85.)


Gut lachen nach dem Abpfiff!!

  • Beitrag veröffentlicht:22. September 2013
  • Beitrags-Kategorie:Archiv 2013/2014