7.Spieltag Kreisoberliga SpVgg Geratal II – SG Traktor Teichel 1:4

7.Spieltag Kreisoberliga SpVgg Geratal II – SG Traktor Teichel 1:4 (1:1)

(fm) Das Spiel mit zwei Gesichtern: Beginn mit klaren Vorteilen für Geratal, danach Teichel. Schon nach fünf Minuten geht der Gastgeber in Führung. Dobschanetzki wird über rechts geschickt, flankt nach innen, Schwald rutscht noch vorbei, aber Tillack steht dahinter und schiebt ein (1:0, 5.). Auch danach drücken die Gastgeber. Strauch versucht sich aus der Distanz, doch Tischendorf im Teichel-Tor ist auf der Hut und klärt zur Ecke, die allerdings nichts einbringt (8.).

Auf der Gegenseite der gefährliche Ajeti von halbrechter Position, doch auch der Gerataler Torhüter Giessler lenkt mit bemerkenswerter Parade den Ball ins Toraus (12.). Dann wieder die Gastgeber. Schmitt setzt sich im Zweikampf durch, bedient Tillack, der schiebt weiter auf Schwald, doch wieder nur Eckball (14.). Tillack zieht aus 20 Metern ab, verfehlt das Tor aber knapp (16.). Als wieder einmal der schnelle Dobschanetzki über rechts geschickt wird, wird es für die Gäste brenzlig. Sein Abschluss geht an Freund und Feind, aber auch am Tor vorbei (17.). Ein Fehlabspiel der Gerataler Abwehr bringt Perthun in Schussposition, doch auch sein Ball verfehlt knapp das Ziel (21.). Bulko versucht sich mit einem Kopfball nach Flanke von Schwald, doch auch er verzieht (23.). Erneut rennt Dobschanetzki auf und davon, Torhüter Tischendorf kann aber mit Fussparade den zweiten Gerataler Treffer verhindern (34.). Als Schmitt im Strafraum versucht, den Ball kontrolliert zu spielen, verliert er ihn jedoch und Amthor nutzt seine Chance mit einem Heber zum Ausgleich (1:1, 36.). Kurz vor dem Pausenpfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichters Philipp Linke kommt Betz in Ballbesitz und sucht den Abschluss, doch der Ball geht links unten am Gerataler Tor vorbei (44.).

Pünktlich mit dem Pausenpfiff kommt der Regen. Es schüttet wie aus Eimern, doch das Spiel wird pünktlich wieder angepfiffen. Von „Spiel“ kann allerdings keine Rede mehr sein. Jetzt ist mehr Wasserball angesagt. Das Spielgerät bleibt in den Pfützen liegen, dafür rutschen die Protagonisten reihenweise über den Rasen. Mit diesen Bedingungen kommen die Gäste besser zurecht und offensichtlich unter dem Eindruck der Halbzeitansprache, besinnen sie sich auch ihrer Landesklassenvergangenheit. Jetzt berennen sie das Heimtor und die Angriffsbemühungen der Gastgeber werden aus unerfindlichen Gründen eingestellt. Sie haben nur noch mit der Abwehr von Teichel-Angriffen zu tun. Ihnen gelingt das gedankliche Umschalten vom technischen Fussball auf klares direktes Spielen nicht. Dadurch gehen die Bälle schnell wieder verloren und es brennt ein ums andere Mal vor dem Heimtor. Der herausragende Perthun kommt zum wiederholten Mal über die rechte Seite, flankt nach innen, der Ball bleibt im Torraum in einer Pfütze liegen und Amthor ist der Nutznießer (1:2, 55.). Fernsehreif die Szene, als der Ball vor der Torlinie im Wasser liegen bleibt, der Teichel-Stürmer jedoch mit mächtiger Bugwelle ins Tor rutscht. Wieder ist es Perthun, der die Gerataler Verteidigung austanzt, doch nicht selbst abschließt, sondern den im Abseits stehenden Gegenspieler bedient, der ins Tor trifft (71.). Nicht zu tolerieren der Aussetzer des eingewechselten Steven Möller, der, selbst einige Male gefoult, sich aus einer erneuten Umklammerung mit einem Ellenbogenstoß befreit (79.). Feldverweis für ihn, Verwarnung für den Gegenspieler. In der Folgezeit verzieht Betz knapp (79.) und Perthuns Tor wird wegen Abseitsstellung nicht gegeben (80.). Die einzige Gerataler Chance hat der von seinem Posten als Verteidigungschef nach vorn beorderte Roth, dessen Schuss auf der Latte tanzt (81.). Perthun verfehlt noch den Kasten knapp (83.), doch nachdem Teichel mehrmals in Überzahl das Gerataler Tor berennt, gelingt Woit aus 18 Metern freistehend mit sattem Schuss das 1:3 (85.). Der Endstand stellt dann Perthun nach Fehler von Yorulmaz her, der vor dem Tor quer spielt, so dass der Torschütze überlegt am kurzen Pfosten einschieben kann (1:4, 87.).   

SpVgg Geratal II: Giessler, Roth, Bulko (65. Barchewitz), Schwald, Lippert, Dobschanetzki, Yurolmaz, Kirst, Strauch, Tillack, Schmitt (60. Möller),

Traktor Teichel I: Tischendorf, Vetter, Amthor, Mußler, Ajeti, Sorge, Ritzau (85. Zobel), Betz (90. Langbein), Perthun, Anisch, Messany (60. Woit)

Tore: 1:0 Tillack (5.), 1:1, 1:2 Amthor (36., 55.), 1:3 Woit (85.), 1:4 Perthun (87.)

Schiedsrichter: Linke (Gräfinau-Angstedt)

Zuschauer: 70

  • Beitrag veröffentlicht:21. September 2014
  • Beitrags-Kategorie:Archiv 2014/2015