Verbandsliga, 23. Spieltag

SpVgg Geratal – SG SV Motor Altenburg 0:0

(kda) Leider konnte die Spielvereinigung weder vom Ergebnis her noch von der Spielgestaltung an die vorangegangenen erfolgreichen Wochen anschließen. In einem chancenarmen, kaum auf Verbandsliganiveau stehenden Spiel, auch der Gast aus der Skatstadt tat nichts zur Niveauanhebung, stand quasi immer mit mindestens 9 Spielern hinter dem Ball äußerst defensiv, fiel der Spielvereinigung gegen diesen tief stehenden Gegner nicht viel ein. Die ohne einen Wechselspieler angereisten Gäste hätten mit viel Bewegung im eigenen Spiel müde gespielt werden müssen, um das Abwehrbollwerk knacken zu können, aber es war quasi „Sommerfußball“ angesagt. Fast schon lethargisch versuchte man sich mit hohen Eingaben auf und der Ballverteilung durch Thorwarth dem gegnerischen Torwart zu nähern. Zu selten wurden auch andere taktische Mittel angewandt, um über die Außenpositionen für Gefahr zu sorgen. So sorgte eine solche, aus dem Mittelfeld wurde über rechts kombiniert,

Rinn auf die Grundlinie geschickt, dessen Flanke köpfte Heyer leider über das Tor, für das erste und einzig gefährliche Moment aus dem Spiel heraus in der ersten Halbzeit (43.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Heyer mit einem Freistoß aus halblinks, der noch kurz vor der Torlinie aufsetzte und vom gegnerischen Torwart an die Latte abgelenkt werden konnte, Pech. Nur einmal näherten sich die Altenburger in dieser Spielhälfte dem Gerataler Tor (36., über links), doch Kott machte gekonnt den „kurzen“ Pfosten zu.
Nach einer sicherlich eindrucksvollen Halbzeitansprache des Trainers, sah man schon, dass mehr Bemühen in der Gerataler Mannschaft steckte, aber der hohe Ballbesitz schlug sich nicht unbedingt in Erfolg versprechendem Spiel oder mehr hundertprozentigen Chancen nieder. Im Gegenteil, die Gäste hätten das Führungstor erzielen können. In der 58. Minute wurde Kott sicherlich kurzzeitig übel, denn ein Gäste-Freistoß aus 25 Meter, halbrechts, schlug plötzlich gegen seinen kurzen Pfosten und nicht ins Aus. Und wenn die Skatstädter in der 65. Minute ihren Konter über Schmidt, im Vorwärtsgang verloren die Einheimischen kurz hinter der Mittellinie den Ball, cleverer aus gespielt hätten, z.B. der schnelle Schmidt weiter allein auf das Tor zugelaufen wäre und nicht das Abspiel auf den mitgelaufenen und Gottseidank im Abseits stehenden Mitspieler gesucht hätte, wäre sicherlich nicht ein Punkt im Geratal geblieben. Denn hier hätten noch 90 Minuten gespielt werden können, trotzdem hätten die Gastgeber kein Tor geschossen, da täuschen auch nicht die zwei Versuche (80., 87.) durch Heyer hinweg. Aber solche Spiele gibt es halt auch. Mund abwischen – auf Gera (Samstag, 2.5.) konzentrieren!

Aufstellung:
SpVgg Geratal: Kott, Maleße, Behr, Dobrocki, Ben Achour (36. Heyer), Wollenschläger, Brandl, Seyfferth, Rinn, Thorwarth, Hartung (71. Seeber)
SG SV Motor Altenburg: D. Schmidt, Seidel, Müller, Gentsch, Wuttke, Lehmann, Weisse, M. Peters, Dabelstein, Ch. Schmidt, N. Peters

Schiedsrichter: Dirk Läsker (Pößneck)

Zuschauer: 110