25.Spieltag Kreisoberliga

25.Spieltag Kreisoberliga SpVgg Geratal II – SG FSV Oberweißbach 2:4 (0:2)

In diesem, für den Nichtabstieg sogenannten „6-Punkte-Spiel“, gelang es der Spielvereinigung wieder nicht zu punkten. Die Gäste machten es besser und erzielten aus sechs Chancen vier Treffer. Zwanzig Minuten beherzt gespielt reichten der Spielvereinigung nur zu vielen Chancen und zu wenig Toren, um „den Bock noch umzustoßen“. Trotzdem muss man den Geratalern bescheinigen, dass auch viel Pech mit im Spiel war.
Die Gäste waren im gesamten Spiel bei Einwürfen in Tornähe gefährlich, die wie Ecken bis weit in den Strafraum geworfen wurden. Ein solcher erreichte Dornberger knapp vor der Torlinie, doch Trefflich im Heimtor war mit dem Fuss zur Stelle (5.). Das hätte die Gastgeber schon aufschrecken müssen, doch diese Variante führte dann zum zweiten Tor. Vorher jedoch starteten die Gäste einen Konter über links, die Gerataler Abwehr hatte den Ball schon sicher, verlor ihn im Gewühl im Torraum aber wieder und Fuhrmann stocherte per Fuss den Ball ins Ziel (0:1, 11.). Den Rückstand steckten die Gastgeber gut weg und kamen besser ins Spiel. Muschs Freistoß erreichte Möller, der aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf (25.). Drei Eckbälle in Folge durch Musch erbrachten keine Resultatsverbesserung, auch weil B.Beyer im Gästetor eine Direktabnahme Strauchs in großer Manier hielt (30.). Kurz danach wieder ein Einwurf für die Oberweißbacher. Der geht an Freund und Feind im Strafraum vorbei, allerdings nicht an Unbehaun, der am langen Pfosten, allein gelassen, unbedrängt im Hechtsprung mit dem Kopf zur Stelle ist (0:2, 34.). Die Spielvereinigung hatte kurz vor dem Pausenpfiff

noch eine Möglichkeit, als Trefflichs Abschlag A.Ben Achour erreichte, der Roth bediente, der sich im Zweikampf mustergültig behauptete und nur knapp verzog (42.).
Die Gastgeber wollten sich mit dem Resultat nicht zufrieden geben und versuchten alles, das Resultat zu verbessern. Möller flankte nach innen, Ben Achour rutschte aussichtsreich vorbei und Beyer im Tor konnte den Ball aufnehmen (55.). Der wiederum schlug den Ball weit nach vorn auf Glocke, der seinen Gegenspieler düpierte und allein auf Trefflich zulief. In höchste Not fischte ihn dieser aber den Ball vom Fuß. Dann schon wieder die Gegenseite. Roth zog aus 25 Metern ab, zielte jedoch zu genau neben das Tor (57.). Als sich Roth wieder gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und Schwald bediente, knallte dessen Kopfball nur an den Pfosten und Torhüter Beyer war zur Stelle (60.). Eine Minute später tauchte Schwald aussichtsreich vor dem gegnerischen Tor auf, rutschte beim Abschluss aber aus (61.). Dann wurden die Gastgeber klassisch ausgekontert. Lange Bälle auf die Spitzen erreichten diese auch. Yurolmaz wurde überlaufen, der Ball überlegt zum mitgelaufenen Glocke in der Mitte gespielt und Trefflich hatte keine Chance (0:3, 64.). Das gleiche Szenario, diesmal über links, Fuhrmann auf Probst und schon war es wieder geschehen (0:4, 65.). Ein Fehlabspiel in der Abwehr, vermutlich wegen nachlassender Aufmerksamkeit ob des sicheren Sieges, genau zu Roth ließ der sich mit einer Ernergieleistung, keiner seiner Mitspieler war zur Hilfe zur Stelle, gegen vier Abwehrspieler nicht entgehen (1:4, 73.). Jetzt erst recht, war die Gerataler Devise und schon brachten sie den Gegner aus dem Konzept. Yurolmaz, aus der linken Deckungshälfte heraus anlaufend, knallte das Spielgerät aus 22 Metern an den Pfosten (75.). Unnachahmlich der zweite Treffer der Gerataler. Ein typisches „Dobscher-Tor.“ Über rechts sprintend, schon fast auf der Grundlinie, donnerte er den Ball aus vollem Lauf unter die Latte (1:4, 78.). Weitere Chancen hatten Schwald (83.), Ben Achour (84.) und zweimal Dobschanetzki (85., 89.), aber es wollte kein Treffer mehr gelingen. Auch nicht in der Nachspielzeit, als nicht nur Torwart Trefflich mit nach ganz vorn ging. So bleibt die Erkenntnis, dass der Abstiegskampf nicht leicht ist, man muss ihn nur annehmen.

SpVgg Geratal II: Trefflich, Yurolmaz, Strauch, Roth, Möller, Dobschanetzki, A.Ben Achour, Schwald (87.Leidigkeit), Barchewitz (53. H.Seyfferth), Breitling, Musch

SG FSV Großbreitenbach: B.Beyer, Mebes (75. Gutheil), Probst, Unbehaun, Oesteritz, Schubert, Fuhrmann, Glocke, M.Beyer, Anding, Dornberger

Tore: 0:1 Fuhrmann (11.), 0:2 Unbehaun (34.), 0:3 Glocke (64.), 0:4 Probst (65.), 1:4 Roth (73.), 2:4 Dobschanetzki (78.)

Schiedsrichter: Fischer (Bad Blankenburg)

Zuschauer: 70