Verbandsliga, 5. Spieltag

SpVgg Geratal – SV Eintracht Eisenberg 6:1 (3:1)

(Kda) Das Spiel gegen den zweiten Tabellenletzten der noch jungen Verbandsligasaison begann ähnlich dem Spiel in der Vorwoche – die Spielvereinigung begann druckvoll, erarbeitete sich mit zwei schnellen „eigenen“ Toren und einem Gastgeschenk eine komfortable Führung. Und auch der Anschlusstreffer der Gäste passte in dieses Bild. Im Gegensatz zum Spiel in Rositz blieben die Gastgeber aber im wesentlichen auf der Höhe der Aufgaben und errangen schlussendlich einen überzeugenden Sieg, auch weil das Schlusslicht der Liga letztlich nicht über die kämpferische und spielerische Qualität wie der vorige Gegner verfügte.
Hatte Thorwarth in der 7. Minute nach einer präzisen Hartung-Flanke von links noch mit seinem Kopfball kein Glück, schaffte er nach einer sehr gut getimten Seeber-Flanke von rechts wieder mit dem Kopf die zeitige Führung (8.). Als dann auch noch Hartung den Laufweg in den Schnitt der Gästeabwehr vorgab, Braunschweig punktgenau hier hinein passte, ließ ersterer dem Torwart keine Chance (10.). Das Eigentor des Eisenbergers Kittler, ohne Bedrängnis köpfte er einen Brandl-Freistoß, der auf Thorwarth avisiert war, seinem Torhüter in die rechte untere Ecke (23.), sorgte für noch mehr Sicherheit in Gerataler Spiel. Vielleicht für zu viel, denn ähnlich wie in der Vorwoche sorgte eine Nachlässigkeit im Spielaufbau wieder für schnellen Anschlusstreffer. Ein zu kurzes Anspiel Giesslers auf Dobrocki konnte letzterer nicht unter Kontrolle bringen, da alles in der Vorwärtsbewegung war, war es dem Eisenberger Gäbler ein Leichtes, den eroberten Ball am Torwart vorbei ins lange Eck zu befördern (25.). In der Folgezeit machte sich schon Unruhe ob der Ereignisse der Vorwoche im Gerataler Spiel bemerkbar. Nicht immer agierte man hier souverän, doch überstand man die Restzeit der ersten Spielhälfte schadlos.
Es brauchte nach der Pause schon eine gewisse Anlaufzeit der Gerataler bevor das Spiel wieder richtig rund lief und lediglich dem Unvermögen der Gäste, Kittler verstolperte allein auf das Gerataler Tor zulaufend sein eignes Dribbling (63.), war es zu verdanken, dass sich resultatsmäßig nichts verschlechterte. Erst die Cleverness Schmidts, der mit links einen Freistoß um die Gästemauer ins Tor zirkelte (64.), sorgte für Beruhigung im Gerataler Spiel und „Abkühlung“ der Bemühungen der Gäste. Sehenswert die weiteren Treffer der Einheimischen – Wollenschläger spielte Doppelpass mit Heyer über die linke Seite und wurde von diesem wieder genau im Zentrum bedient (80.), einen Schmidt-Eckball von rechts köpfte Kühne zu seinem zweiten Verbandsligatreffer ein (85.).

Aufstellung:
SpVgg Geratal: Giessler, Behr, Dobrocki, Schmidt, Wollenschläger, Heyer, Brandl, Seeber (58. Gerhardt), Thorwarth, Hartung (57. Keiner, 68. Kühne), Braunschweig
SV Eintracht Eisenberg: Tuche, Sattler, Brack, Reuter, Wriske, Gäbler (73. Uhl), Schulz (73. Neumann), Kittler, Theumer (46. Mücke), Berger, Böhme

Schiedsrichter: Schott (Treffurt)

Zuschauer: 90

Torfolge: 1:0 Thorwarth (8.), 2:0 Hartung (10.), 3:0 Kittler (ET, 23.), 3:1 Gäbler (25.), 4:1 Schmidt (64.), 5:1 Wollenschläger (80.), 6:1 Kühne (85.)

  • Beitrag veröffentlicht:18. September 2016
  • Beitrags-Kategorie:Archiv 2016/2017