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Vereinsbrauereipokal 2.Hauptrunde SC 1903 Weimar – SpVgg Geratal 0:2 (0:0)

Die Kuriosität beschert zwei identische Ansetzungen, dessen erster Teil, nämlich die Pokalrunde, von den Geratalern erfolgreich gemeistert wurde. Gegen die junge Weimarer Truppe, acht Spieler der Startelf sind Jahrgang 2000 oder jünger, setzten sich die Gäste souverän durch, hatten in der 1.Halbzeit noch einige knifflige Situationen zu überstehen, registrierten in den zweiten 45 Minuten aber keinen zwingenden Schuss auf ihr Tor. Von der Trainerbank lautstark dirigiert, setzten vor allem die schnellen Gerataler Sennewald, Linke und Glatz nach vorn Akzente. Die Abwehr, diesmal durch Kellner, Linse, Bischof und Barchewitz gebildet, kam einige Male ins Rudern, konnte aber, auch mithilfe von Bradsch im Tor, den Kasten sauber halten. Hervorhebenswert die excellente, sichere Spielführung durch Tarik El-Hallag.

Es entwickelte sich ein interessantes, abwechslungsreiches Spiel mit minütlichen Gelegenheiten auf beiden Seiten. Linke zeigte einige starke Angriffsaktionen und überlief nicht nur z.T. seinen Gegenspieler, sondern arbeitete auch in Zweikämpfen gut mit. So setzte er sich gegen drei Verteidiger bis zur Grundlinie durch, seine Hereingabe fand aber noch keinen Abnehmer (11.). Weimar wurde eine Flanke gestattet, doch Dam verfehlte das Tor per Kopf knapp (14.). Schon kurz darauf rettete Bradsch in höchster Not (15.). Eine raffinierte Freistoßkombination – Heber von Bischof auf den gestarteten Sennewald, klärte Torwart Stern mit einer Klasseparade. Auch im Ergebnis der anschließenden Ecke reagierte Stern hervorragend (16.) sowie gegen den durchgebrochenen Glatz (20.). Unnötige Tändeleien und ein Ausrutscher in der Gästeabwehr ergaben brenzlige, letztendlich aber noch geklärte Situationen. Der gefährliche Weimarer Calenius schoß im Ergebnis eines Konters knapp am Kasten vorbei (31.). Noch einmal blieb Stern Sieger, als Wittke und Glatz schnell nach vorn kombinierten (39.). Das sich konsequentes Nachsetzen lohnt, bewies Sennewald, dessen Abpraller auf dem Tornetz landete (42.). Bradsch musste nochmals Kopf und Kragen riskieren, als er sich dem Angreifer entgegenwarf und dessen Schuss dadurch daneben ging (42.) und auch Rufferts Abschluß unter Bedrängnis wurde eine Beute des Gästetorwarts (43.).

Für die zweite Halbzeit hatte sich Geratal scheinbar einiges vorgenommen. Torwart Stern stand mehrfach im Mittelpunkt. Einen strammen Schuß konnte er nur im zweiten Zupacken sichern (48.). Als Linke Sennewald schickte, wurde er doch mit einem Flachschuss überwunden (0:1, 49.). Kurz danach lenkte er den Kopfball Sennewalds noch zur Ecke (53.). Dann machte es Linke selbst, als er aus vollem Lauf den Ball überlegt über Stern ins Tor hob (0:2, 57.). Danach besannen sich die Gastgeber wieder. Einen Freistoß des eingewechselten Stan-Cotti hielt Bradsch sicher (59.). Auch die Folgezeit überstanden die Gäste. In der Schlußphase zeigten sich die Gerataler Angreifer wieder. Die Youngster Bellanger und Sennewald im Zusammenspiel konnten diesmal Torwart Stern nicht überwinden (81.) und auch Sennewalds Solo konnte sein Gegenspieler im letzten Moment noch abgrätschen (90+3).

So blieb es beim Weiterkommen im Pokal für die Spielvereinigung. Bleibt zu hoffen, daß es in einer Woche im Punktspiel genauso gut läuft.

SC 1903 Weimar: Stern, Szatmari, Sachs, Scholz, Franz (53. Stan-Cotti), Ruffert, Calenius, Runge, Dam (69. Pabst), Möllers (53. Diallo), Zeitz

SpVgg Geratal: Bradsch, Barchewitz, Linse, Sennewwald, Linke, Glatz (88. Thiem), Kellner, Möller (78. Bellanger), Wittke, Bischof, Weidlich

Tore: 0:1 Sennewald (49.), 0:2 Linke (57.)

Schiedsrichter: El-Hallag (Jena)

Zuschauer: 78