14. Spieltag Verbandsliga SpVgg Geratal – SV Schott Jena 0:0

Mit dem Nachholespiel zur gewohnten Trainingszeit am Dienstag begann die „Jenaer-Woche“ bei der Spielvereinigung. Zuerst Schott, dann Carl Zeiss.

Für die Mission „Klassenerhalt“ war das Dienstagabendspiel das bedeutendere. Umso engagierter gingen die Keiner/Wollenschläger-Jungs zur Sache. Das keine Tore in dem intensiven, kampfbetonten Spiel fielen, war dem Willen der Einheimischen zu danken, die bis zur letzten Sekunde ihr Möglichstes gaben. Die jungen, technisch beschlagenen und ballsicheren Gäste erzeugten im Mittelfeld ein Übergewicht, wurden jedoch immer wieder durch ihre Gegenspieler gestoppt, so daß beide Torhüter wenig eingreifen mussten. Bradsch war durch spielberuhigende Rückspiele seiner Verteidiger häufiger am Ball als bei gegnerischen Abschlüssen. Nennenswerte Chancen blieben Mangelware. Erst nach einem Eckball, mehrere Versuche wurden geblockt, zog Weidlich mal ab, doch auch sein Schuss fand keinen Weg ins Tor (26.). Hatzkys Freistoß aus gut 22 Metern brachte zwar etwas Gefahr, aber nach einigem Gestochere im Strafraum dann doch nichts Zählbares (28.). Geratal versuchte sich wieder mit langen Bällen, die jedoch meist nicht verarbeitet werden konnten. Es gelang nicht, mit dem letzten Pass eine gefährliche Situation heraufzubeschwören. Die Verteidigung mit Bischof, Linse, Wittke und Kellner hielt den Angriffen stand und auch alle anderen Mitspieler halfen bei brenzligen Situationen aus. So klärte Kellner gegen Schirmer durch überlegten Kopfball auf Bradsch (39.) und auch den Freistoß aus 25 Metern, wiederum durch Schirmer, hatte Bradsch sicher (45.).

Die folgenden Minuten nach der Pause bestimmten die Hausherren. Zwinkmann verfehlte aus 6 Metern das Ziel knapp (51.) und Heyer verließ der Mut zum Abschluß, so daß nur ein Eckball folgte (55.). Auch ein erneuter Freistoß Hatzkys aus 20 Metern ging über das Gehäuse (63.). Jenas Torwart Pfeil war einen Kick schneller draußen als Sennewald im Vollsprint (66.). Danach übernahm wieder Jena die Spielkontrolle. Jenas Wellmann zeigte die technische Klasse der Gäste, als er den Ball annahm und sofort abzog. Auch sein Schuss konnte die vielbeinige Abwehr nicht durchbrechen (76.). Bradsch reagierte schnell bei dem Torschuss von Stauch (80.). Die nachlassende Kraft der Gerataler zeigte sich, als Heyer eine zu kurze Kopfballrückgabe von Neugebauer zum Torwart nicht erreichte (85.). Die letzte Gelegenheit im Spiel ließ Sennewald liegen, dessen unsauberen Abschluß Torhüter Pfeil hielt (88.).

Dieser eine Punkt war nicht das erhoffte Ergebnis, aber unter den Gegebenheiten das Erreichbare. Hervorragend die kämpferische Einstellung der Gerataler.

SpVgg Geratal: Bradsch, Linse, Thurau (61. Sennewald), Hatzky (90. Barchewitz), Heyer, Glatz, Kellner, Wittke, Bischof, Weidlich, Zwinkmann (72. Behr)

SV Schott Jena: Pfeil, Neugebauer, Bakavoli Mohammadi, Schade, Fischer 64. Bendix), Schönfeld, Hamann (72. Wellmann), Schirmer (72. Czuppon), Stauch, Kuhn, Schröder

Schiedsrichter: Drößler

Zuschauer: 90