Verbandsliga, 11.Spieltag

Spvgg Geratal – VfL Meiningen 4:0 (2:0)
(kda) 7 Punkte aus der englischen Woche, Tabellenführung behauptet – Ziel erreicht! Zwar war ein Unterschied zwischen dem Aufsteiger aus Meiningen zum vorherigen Gast Fahner Höhe unverkennbar, aber dennoch zeigte die Spielvereinigung wieder alte Tugenden – bedingungsloser Angriffsdruck und leider auch mangelnde Chancenverwertung. Angesicht noch zweier Pfostenschüsse, vier Einszueins- Situationen gegen den Meininger Torwart und etlicher weiterer klarer Einschuss- oder Einköpfmöglichkeiten hätte das Ergebnis auch zweistellig enden können.Inspiriert von einem in die zentrale Angriffsposition beorderten Mantlik und etlicher genialer Pässe des erstmals wieder in der Anfangsformation stehenden Braunschweig, zogen die Hausherren von Beginn an ihre Kreise. Schon in der 2. Minute flankte Braunschweig von der rechten Grundlinie, Schmidt suchte das volle Risiko mit einer Direktabnahme von der Strafraumgrenze. In der 9. Minute verwandelte Braunschweig aus 25 Meter, zentrale Position einen Freistoß direkt. Eine eher verkorkste Ecke Schmidt´s überraschte auch Thorwarth am langen Pfosten völlig frei stehend (10.). Und auch in der 31. Minute wirkte er nach einer Kühne-Eingabe nicht abgeklärt genug – scheiterte zunächst am Torwart und konnte den anschließenden Flankenball von Mantlik nicht per Kopf veredeln. Dass er das Toreschießen immer noch kann, zeigte er in der 37. Minute. Mantlik öffnete das Spiel mit einem Pass auf die rechte Seite zu Altendorf, der spielte flach durch den Meininger Strafraum auf Thorwarth. Schon vor dem Pausenpfiff hätte es das 3 :0 oder 4:0 geben müssen. Behr scheiterte frei stehend mit einem Kopfball (43.) und Bischof hatte nach einer Mantlik-Ablage auch kein Glück (45.). Wo war eigentlich Meiningen? Zwar auf dem Platz, aber nicht präsent. Bezeichnend, erstmals in der 38. Minute erschienen sie vor dem Kott-Tor! Die zweite Spielzeit sah zunächst eine „Findungsphase“ der Gerataler. Doch mit einem Pfostenschuss von Kühne (53.) fing die Angriffsmaschinerie wieder zu laufen an. Paradies prüfte das Metall in der 67. Minute gleich noch einmal, ehe Thorwarth in der 72. vom Engagement Paradies profitierte, der ein zu kurzes Abspiel des Meininger Torwarts erlief und den Torschützen bediente. Zuvor hatten die Gäste mit einem Freistoß, der knapp am rechten Pfosten vorbei ging, ihre erste und einzige gefährliche Möglichkeit. Zusätzlichen Angriffsschwung brachte noch einmal Thurau. In der 76. Minute bediente er von seiner rechten Position Thorwarth, dieser legte den Ball am Torwart vorbei – zu schwach geschossen, denn ein Meininger Abwehrspieler konnte noch vor der Linie klären. In der 81. wurde er von Heyer in die Tiefe geschickt aber im Strafraum von den Beinen geholt – Foulelfmeter! Diesen verwandelte Schmidt gewohnt sicher (82.).
Aufstellungen:Spvgg Geratal: Kott, Altendorf (60. Linse), Behr, Schmidt, Keiner, Thorwarth, Kühne (60. Heyer), Braunschweig (72. Thurau), Bischof, Mantlik, Paradies VfL Meiningen: Damm, Bauersachs, Röll (90. Diez), Rahmoune, Landgraf (85. Schaefer), Winterstein, Seruneit (63. Amstein), Müller, Aljija, Hausner, Pleyer
Schiedsrichter: Meuselwitz (Föritztal)
Zuschauer: 130
Torfolge: 1:0 Braunschweig (9.), 2:0, 3:0 Thorwarth (37., 72.), 4:0 Schmidt (FE, 82.)
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