Verbandsliga, 23. Spieltag

SpVgg Geratal – BSV Eintracht Sondershausen 1:1 (0:0)
(kda) Wo ist die Leichtigkeit, das erfrischend offensive Spiel der Spielvereinigung aus der Hinrunde geblieben? Wieder nicht nur ein Punktverlust, sondern auch ein sich dem Wetter anpassendes trostloses Spiel, in dem die Gäste nur das taten was sie brauchten, und der Gastgeber aufgrund einer viel zu lethargischen Spielweise im Aufbau  nichts entgegen zu setzen verstand. Für ein Spiel Zweiter gegen Dritter kaum Verbandsliganiveau und schlussendlich der Konsequenz des Schiedsrichters zu verdanken, der das Zeitschinden der Gäste mit insgesamt 7 Minuten Nachspielzeit „honorierte“, dass wenigstens noch 1 Punkt für die Gerataler heraus kam. Wenn konstatiert werden muss, dass den Einheimischen, die nach eigenen Aussagen immer noch den Titelgewinn auf dem „Schirm“ hatten, mit diesmal der Bestbesetzung nur eins, zwei Versuchen in der 1. Halbzeit – Altendorf mit Direktabnahme in der 36., Schmidt mit Freistoß in der 45. Minute und selbst eine Eckenfolge zum Ende der ersten Hälfte nichts nennenswertes brachte – und maximal drei zum Ende bzw. in der Nachspielzeit des Spiels gelangen, ist das eindeutig zu wenig. Bezeichnenderweise kam das Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nach der Einwechslung des jungen Kellner, der nicht nur an zwei der drei Chancen große Anteile hatte sondern schon unübersehbar für mehr Offensivdruck sorgte, und später Thurau und Braunschweig! Wie schon geschrieben, die Gäste machten nur was sie brauchten. Das war ein erster Versuch in der 24. Minute als Kott alles riskieren musste, um gegen den durchgebrochenen Gibala die Gästeführung zu verhindern, und das war ein eiskalter Konter nach Ballverlust der Gerataler im Mittelfeld, der über rechts vorgetragen mit Flanke auf den völlig frei stehenden Gibale und dessen Kopfball zur Führung endete (71.). Und hätten sie nicht so extrem auf Zeit gespielt, davon geht der Betrachter aus, wären sie auch als Sieger vom Platz gegangen. So brachte wenigstens Mantlik mit einem Nachschuss von der Strafraumgrenze in der dritten Nachspielminute noch das Remis und weiter den Vorsprung von 5 Punkten auf Sondershausen in der Tabelle. Nach ganz vorne dürfte mit nun ebenfalls 5 Punkten der Zug endgültig abgefahren sein – und vielleicht sorgt das auch wieder für die vermisste Leichtigkeit im Gerataler Spiel!
Aufstellung:SpVgg Geratal: Kott, Altendorf, Behr, Schmidt, Heyer (80. Thurau), Keiner (65. Marcus Kellner), Thorwarth, Kühne (80. Braunschweig), Bischof, Mantlik, ParadiesBSV Eintracht Sondershausen: Rusek, Mueller, Bertram, Brunner, Grisgraber (74. Nowak), Ludwig (94. Zwirnmann), Hotze, Rothe, Haspra, Gibala (91. Kopf), Zimmermann
Schiedsrichter: Göpfert (Erfurt)
Zuschauer: 90
Torfolge: 0:1 Gibala (71.), 1:1 Mantlik (90.+3.)
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