Verbandsliga, 24. Spieltag

SG Glücksbrunn Schweina – SpVgg Geratal 2:3 (1:2)
(kda) Entgegen der schlimmsten Befürchtungen ob der zu Hause herrschenden Witterungs- und damit herrschenden Platzverhältnisse fand das Spiel in Schweina auf einem guten Geläuf statt, und sah eine - zwar sehr spät - völlig verdient siegenden Spielvereinigung beim „Angstgegner“. Sie hat stark angefangen, die ersten 20 Minuten spielten die Huck- Schützlinge den Gegner förmlich an die Wand, verlor unerklärlicher Weise nach dem Anschlusstreffer und späterem Ausgleich die Souveränität, zeigte sich aber nach diesem willens- und kampfstark genug, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu wollen.Schon in der Anfangsminute hatte Kühne, der taktisch im ständigen Seitenwechsel mit Keiner über die Außenbahn für Angriffsdruck hat sorgen sollen, eine Möglichkeit. Und diese beiden waren es auch, die für die Führung sorgten. Keiner öffnete durch einen Doppelpass mit Mantlik über die rechte Seite die Schweinaer Abwehr, passte flach durch den Torraum und Kühne schob, am langen Pfosten stehend, den Ball ins Tor. Man ließ nicht nach, drückte förmlich den Gastgeber in dessen Hälfte. Als dann Mantlik, mit einem Pass von Paradies geschickt, den Torwart umkurvte und das zweite Tor erzielte, schien es ein sicheres Spiel zu werden. Doch das zu inaktive Einschreiten gegen den ersten Vorstoß des Abstiegsaspiranten, zwei Schweinaer konnten sich per Doppelpass gegen vier Gerataler an der Strafraumgrenze durchspielen, brachte durch Kaps in der 21. Minute den Anschlusstreffer und damit Unruhe, teils Zerfahrenheit in das Gerataler Spiel. Bis auf einen Freistoß von Schmidt (42.) war seitens des Gastes nichts mehr zu registrieren. Nach der Pause hätten Kühne und Behr den alten Abstand herstellen können, Kühnes Schuss wurde noch vom Torwart ans Außennetz gelenkt, Behr schoss aus der Distanz knapp über das Tor. Auf der Gegenseite sorgten stattdessen die Platzherren für den Ausgleich. Mit ihrem bis dato zweiten gefährlichen Versuch, ein flaches Anspiel in die Spitze auf Henning, sorgten sie wiederum für Verwirrung in der Gerataler Defenive. Nun zeigte sich der unabdingbare Willen der Gäste, den Platz dennoch als Sieger verlassen zu wollen. Sie schnürten den Gastgeber in dessen Hälfte ein, erarbeiteten sich Chancen. Keiner scheiterte mit einem Alleingang am Torwart (74.), Kühne, Bischof und Gromm brachten in ein und der selben Aktion in er 81. Minute den Ball nicht über die Torlinie. Völlig verdient sorgte in der Nachspielzeit dann Bischof aus Nahdistanz nach einem Freistoß von der linken Seitenlinie und Kopfballablage Thorwarths noch für den Siegtreffer.
Aufstellung: SG Glücksbrunn Schweina: Bauer, Walther, Roth, Fischer, Kaps, Schellenberg, Franke (65. Henning), Harnack, Dawood, Arnold, QuadeSpVgg Geratal: Kott, Behr, Schmidt, Linse, Heyer (80. Altendorf), Keiner (77. Gromm), Thorwarth, Kühne, Bischof, Mantlik (61. Braunschweig), Paradies
Schiedsrichter: Schwethelm (Wingerode)
Zuschauer: 110
Torfolge: 0:1 Kühne (5.), 0:2 Mantlik (15.), 1:2 Kaps (21.), 2:2 Henning (66.), 2:3 Bischof (90.+1.)
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