Landespokal 2019/20, 2. Runde

FSV Preußen Bad Langensalza - SpVgg. Geratal 0:1 (0:1) Preußens Glanz verblasst gegen „glorreiche Zwölf“ Wer hätte das gedacht! Die SpVgg. Geratal steht im Landespokal-Achtelfinale. Die unerwartet schnell gefestigten, aber weiter enorm ausfallbelasteten Jänicke-Schützlinge setzten sich ausgerechnet beim Vorjahresfinalisten Preußen Bad Langensalza durch. Mit 1:0 am Ende zwar sehr knapp, aber hochverdient. Die Voraussetzungen waren sehr ungünstig. Mit Möller, Paradies und Heyer saßen drei angeschlagene Spieler nur für den absoluten Ernstfall auf der Bank. Dazu fehlte nach der Fingerverletzung Königs auch ein Torwartersatz und nicht verfügbar waren auch Linse, Döring, De Dios Rey, Hielscher und Linke. Der einzige gesunde Wechsler Marcus Kellner musste bereits nach 27. Minuten für den sich wohl ernster verletzenden Priefer aufs Feld. So war eigentlich nicht wirklich etwas zu holen... Doch schon früh schockten die Gäste in Großvargula – 13 Kilometer östlich von Bad Langensalza – die Gastgeber. Ein Kellner-Freistoß fast von der rechten Torauslinie in den Strafraum drückte Thorwarth ungehindert zum 0:1 ein, gerade sieben Minuten waren da gespielt und gegen verunsicherte Preußen hätte er noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde erhöhen müssen. Einmal traf er das Außennetz, kurz darauf landete sein Schuss, noch abgefälscht, im Aus und noch vor der Pause hatte Al-Saeed die dickste Gelegenheit, als er Preußen-Torwart Geißler schon umspielt hatte, frei vor dem Tor aber den Ball noch vom heranrutschenden Scheer weggespitzelt bekam (41.). Langensalzas verhaltene Versuche vereitelte die mit Brandl und Rückkehrer Bischof sehr sicher aufgestellte Abwehr der Gerataler immer wieder, nur bei einem Distanzschuss von C. Weis war es einmal knapp (28.). Auch nach der Pause stand die Deckung sicher. Knapp wurde es nur bei Standards und als Geratals Keeper Gießler eine Sauerbrei-Eingabe verpasste. Bischof auf der Linie klärte (48.). Die Gerataler konterten stets gefährlicher und spielten bissiger. Thorwarth scheiterte aus 16 Metern (61.), dann mit einem Freistoß (77.) und Langensalza lief die Zeit davon. Eine Reihe Eckbälle brachten nichts ein. Sauerbier und Weis wurden geblockt, Bischof setze einen Kopfball an die eigene Latte (79.). Geratal blieb ein Elfmeter verwehrt (85.) und als Langensalzas Finger aus dem Gewühl heraus, haarscharf verpasste (89.), war‘s das. Vier Nachspielminuten ließen die Gäste unbeschadet ganz clever herunterticken. Quelle: Rene Röder, Thüringer Allgemeine FSV Preußen Bad Langensalza: Geißler, Wurschi, Scheer, Domeinski, Fernschild, Finger, Weis, Reuter, Gothe (46. Müller), Weißenborn (86. Kopp), Sauerbier SpVgg Geratal: Gießler, Wollschläger, Weidlich, Barchewitz, Priefer (26. Mc.Kellner, 51. Heyer)), Heinze, Brandl, Mt.Keller, Al Saeed, Bischof, Thorwarth Tor: 0:1 Thorwarth (7.) Schiedsrichter: Blasse Zuschauer: 66
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