Verbandsliga 8.Spieltag

SpVgg Geratal - SG FC Thüringen Weida 5:0 (3:0) Der (fast) unheimliche Höhenflug der Gerataler Spielgemeinschaft geht weiter. Mit dem Auswärtserfolg bei Wismut im Rücken spielte Geratal nach 20 Minuten die Gäste an die Wand. Deren Verteidigung kam mit den schnellen Angriffen der Hausherren nicht zurecht. Linke und Al Saeed, aus dem Mittelfeld von Priefer und dem hängenden Stürmer Thorwarth gut bedient, überrannten ein ums andere mal ihre Gegenspieler. De Dios Rey gab keinen Ball verloren und auch alle anderen hängten sich sehenswert rein. Die Anfangsminuten überließen die Hausherren ihren Gästen. Diese, lautstark auf dem Platz, bestimmten zuerst das Spiel, waren aggressiv und kämpferisch. Alle ruhenden Bälle schlug Lätz und Urban war nur schwer zu halten, lief aber häufig in die funktionierende Abseitsfalle der Platzherren. Weidas Trainer verlor schon in der 12. Minute seinen Platz an der Seitenlinie nach einer Roten Karte. Er hatte wohl verbal den Schieri-Assistenten attackiert. Seine Spieler bemühten sich trotzdem. Leutloff zog aus 20 Metern ab, doch Gießler war auf der Hut (16.) und auch der Versuch von Lätz fand nicht den Weg ins Tor (21.). Dann war das Weidaer Pulver verschossen. Als Hodek einen Einwurf rückwärts auf seinen Verteidiger werfen wollte, spritzte Priefer dazwischen, erwischte den Ball und hob ihn über Torwart Haase gekonnt ins lange Eck (1:0, 24.). Al Saeed setzt zu einem seiner Soli an, seine Mannschaftskollegen zogen mit, doch auch die kompakte Weidaer Verteidigung, so daß nur ein Eckball heraussprang, der nichts einbrachte (30.). Effektiver war da schon der Freistoß in Nähe der Strafraumgrenze, den Bischof durch die sich öffnende Mauer und ins Tor schlug (2:0, 31.). Wieder stob Linke über rechts auf und davon, passte zur Mitte auf Al Saeed, der sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ (3:0, 37.). Auch Priefer versuchte noch mal sein Glück, doch sein Abschluß verfehlte das Tor um Zentimeter (45.). Auch nach der Pause beherrschte Geratal das Spiel. De Dios Rey passte in den Lauf von Priefer, der legte im Strafraum quer auf Al Saeed, der nur den Fuß hinzuhalten brauchte (4:0, 51.). Ab da war das Spiel endgültig gelaufen. Obwohl Weida nach wie vor kämpfte spürten sie doch, dass für sie an diesem Tag nichts zu holen war. Thorwarth versuchte sich auch mit einem Freistoß an der Strafraumgrenze, doch Torwart Haase roch den Braten (57.). Die Hausherren ließen es nun etwas ruhiger angehen und gönnten sich für die restliche Spielzeit einige Auswechslungen. Dass die Gerataler in ihrer Aufmerksamkeit nicht nachlassen durften erfuhren sie bei einem Lattentreffer von Mihov (76.). Eigentlich warteten beide Seiten schon auf den erlösenden Abpfiff und spielten mit angezogener Handbremse. Manchmal kam die Spielfreude aber doch noch hoch. Thorwarth hatte bei seinem Versuch keinen Erfolg (85.) und letztlich stellte der eingewechselte Wollschläger den Endstand her (5:0, 86.), nachdem De Dios Rey stark nachsetzte, den schon verlorenen Ball zweimal zurück erkämpfte und sich der Torschütze im Torraum gegen viele Spieler beider Seiten durchsetzte. Unglaublich, was die vor der Saison belächelte und bedauerte Mannschaft der Spielvereinigung Geratal zustande bringt. Die gehen jedenfalls voller Optimismus in das Pokalspiel mit Martinroda am nächsten Samstag. SpVgg Geratal: Gießler, De Dios Rey, Weidlich, Barchewitz, Linke (78. Heyer), Priefer (65. Mc.Kellner), Al Saeed (83. Wollschläger), Mt.Kellner, Döring, Bischof, Thorwarth SG FC Thüringen Weida: Haase, Lätz, Urban, Kolnisko, Schumann, Mihov, Zausch, Pohland, Hodek, Oxenfarth, Leutloff Tore: 1:0 Priefer (24.), 2:0 Bischof (31.), 3:0, 4:0 Al Saeed (37., 51.), 5:0 Wollschläger (86.) Schiedsrichter: Krech Zuschauer: 75

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