Kreisoberliga 29.Spieltag

SC 1903 Weimar II – SpVgg Geratal II  1:4 (1:1)

 Zwei Fakten sind zu Beginn erwähnenswert: 1. Es wurde erstmalig im Stadion Am Lindenberg gespielt und 2. Weimar schickte als Anfangsformation eine sehr junge Mannschaft aufs Feld, von der nur drei Spieler über 20 Jahre alt waren. Besonders bei den jungen Spielern ließ im Verlauf des Spiels die Kraft nach, so daß das Match im zweiten Umlauf noch klar entschieden wurde. Das sah in der ersten Halbzeit nicht danach aus. Das Spiel war gekennzeichnet von vielen Eckbällen und Freistößen, die Entscheidungen des Schiedsrichters waren jedoch nur zum Teil nachvollziehbar.

 Auf dem sehr guten Geläuf entwickelte sich ein munteres Spiel, was jedoch anfangs zu keinen Torszenen führte. Weimar spielte ballsicher, aber zurückhaltend. Mehr als Eckbälle sprangen nicht heraus. Die Gästeabwehr ließ sich nicht überraschen. Dann spielte der Gast besser nach vorn. Heinze nahm den Ball schön mit, doch sein Abschluß aus 20 m ging knapp vorbei (24.). Nur zwei Minuten später gelang eine gekonnte Ballstaffette über rechts bis auf den nach vorn gepreschten Gromm, der aber auch knapp verzog (26.). Wieder zwei Minuten später brachte Barchewitz mit einem gut getimten Pass Thurau in Position, dessen Abschluß zur Ecke geklärt wurde. Linke brachte diese gut nach innen, eine zweite Ecke folgte. Der erneute Eckball Linkes, dessen Eckbälle präzise nach innen kamen, wurde knapp über die Latte geköpft (28.). Nach 30 Minuten folgte der erste Schuß der Gastgeber auf das Geratal-Gehäuse, jedoch auch vorbei (30.). In Folge eines Eckballs, wieder von Linke geschlagen, tanzte der Ball auf der Lattenoberkante (36.). Einen Freistoß aus dem Halbfeld erreichte Kaiser, der sofort zur Mitte flankte, doch dort keinen Mitspieler erreichte (38.). Als sich Linke gegen seinen Gegenspieler im Sturmlauf durchsetzte, schob er überlegt zur Führung ein (0:1, 42.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste jedoch der Ausgleichstreffer hingenommen werden. Nach einem Freistoß aus 30 Metern rutschte der ansonsten untadelig spielende Döring in den Torschuß und ließ König keine Chance (1:1, 45.).

In der zweiten Halbzeit verlangte das warme Wetter seinen Tribut. Es hatte den Anschein, daß die jungen Spieler mehr davon betroffen waren, als die Gäste, denn die Gastgeber erspielten sich nur eine Chance nach einem Eckball, den aus kürzester Distanz Eisenberg per Kopf aufs Tor verlängerte, doch eine Glanzparade Königs verhinderte den Treffer (74.). Ansonsten spielten nur noch die Gäste nach vorn. Marcus Kellner erzielte im Drehfallen das 1:2 (56.) und Linkes Kopfball ging über die Latte (65.). Als Marcus Kellner scharf abzog, ließ Weimars Torwart Janson nach vorn abklatschen, wo der aufgerückte Barchewitz goldrichtig stand (1:3, 67.). Die genannte Chance Weimars wurde durch die Gäste beantwortet. Linkes Eckball gelangt zu Barchewitz, dessen Abschluß klatschte Janson wieder nur ab. Diesmal reagierte Heinze am schnellsten (1:4, 79.). Eine weitere Möglichkeit hatte De Dios Rey, der seinen Gegenspieler schon fast abgeschüttelt hatte, doch anstatt selbst abzuschließen, zur Mitte auf Linke passte, der aber geblockt wurde (80.). Zum Abpfiff waren mehr oder weniger Alle platt.

 

SC Weimar 1903 II: Janson, Schlönvoigt, Loos, Nosov, Eisenberg, Rezai (70. Hümmler), Seyfarth (78. Müller), Boy, Kaiser, Ahrend, Rasuoli (46. Hellmich)

 SpVgg Geratal II: König, Gromm, Barchewitz, Gerhardt, Möller (66. Oehrig), Thurau (32. De Dios Rey), Heinze, Linke, Mr.Kellner, Mc.Kellner, Döring

 Tore: 0:1 Linke (42.), 1:1 Döring (ET, 45.), 1:2 Mc.Kellner (56.), 1:3 Barchewitz (67.), 1:4 Heinze (79.)

 Schiedsrichter: k.A.

 Zuschauer: 40

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